über die Beantragung der Approbation nach Absolvieren der Ausbildung in einem
Mitgliedstaat der Europäischen Union, in einem Vertragsstaat des Abkommens über
den Europäischen Wirtschaftsraum oder in der Schweiz bzw. nach Anerkennung der
in einem Drittland erworbenen Ausbildung durch einen dieser Staaten
Nach Absolvieren der Ausbildung im Ausland muss als fachliche Voraussetzung für die
Erteilung der Approbation ein gleichwertiger Ausbildungsstand gegeben sein.
Eine Ausbildung in einem der Mitgliedstaaten der Europäischen Union (ausgenommen sind
die zum 01.05.2004 und zum 01.01.2007 beigetretenen Länder), in einem Vertragsstaat des
Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum oder in der Schweiz erfüllt diese
Bedingung.
Eine abgeschlossene Ausbildung in einem der zum 01.05.2004 und zum 01.01.2007
beigetretenen Länder ist als gleichwertig anzuerkennen und erfüllt damit die fachliche
Voraussetzung für die Erteilung der Approbation, wenn eine Ausbildung bescheinigt wird, die
nach dem für den Beitritt maßgeblichen Zeitpunkt (01.05.2004 bzw. 01.01.2007) begonnen
wurde.
Fast alle neuen Beitrittsländer haben darüber hinaus Konformitätsdaten festgelegt, d. h.
Daten, ab wann Ausbildungen, die auch vor dem 01.05.2004 bzw. 01.01.2007 begonnen
wurden, gleichwertig der jeweiligen Ausbildung in der BRD sind. Sofern der Antragsteller
eine Ausbildung in einem der neuen Beitrittsländer vor dem benannten Konformitätsdatum
beendet hat, sind die fachlichen Voraussetzungen für die Approbationserteilung erfüllt, wenn
er den Nachweis erbringt, dass er innerhalb der letzten fünf Jahre mindestens drei Jahre
ununterbrochen tatsächlich und rechtmäßig den ärztlichen Beruf ausgeübt hat.
Sofern die in einem Drittland erworbene Ausbildung durch einen Mitgliedstaat der
Europäischen Union, einen Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen
Wirtschaftsraum oder die Schweiz anerkannt worden ist, erfolgt eine Einzelfallprüfung der
Aus- und Weiterbildungsnachweise unter Berücksichtigung des Anerkennungsbescheides.
Ist die Gleichwertigkeit des Ausbildungsstandes nicht gegeben, müssen die erforderlichen
Kenntnisse und Fähigkeiten zur Berufsausübung im Rahmen einer Eignungsprüfung
nachgewiesen werden, die sich auf die festgestellten wesentlichen Unterschiede bezieht.
Für die Beantragung der Approbation sind in der Regel folgende Unterlagen einzureichen:
die Urkunde über die Namensänderung für den Fall. . . pharmazeutischen Berufes berechtigt ist und keine berufs. . . der insbesondere eine tabellarische Aufstellung der absolvierten Ausbildungsgänge und der ausgeübten Erwerbstätigkeiten enthält. Identitätskarte). dass die Dokumente auf unterschiedliche Namen ausgestellt sind. . zahnärztlich bzw. ein Führungszeugnis der Belegart „0“ (nicht älter als drei Monate) . disziplinarrechtlichen Maßnahmen gegen ihn getroffen oder eingeleitet worden sind (nicht älter als drei Monate). die Bescheinigung über die ärztliche Tätigkeit innerhalb der letzten fünf Jahre. die Konformitätsbescheinigung bzw. die länger als ein Jahr in der BRD leben. sofern diese Bestandteil der Ausbildung ist zusätzlich bei einer Ausbildung in Rumänien oder in einem Drittland: Fächerübersicht des Studiums mit Angabe der absolvierten Stunden pro Fach Nachweise über absolvierte Weiterbildungen und Berufstätigkeiten . . eine Unbedenklichkeitsbescheinigung der obersten Gesundheitsbehörde oder der Berufskammer des Herkunftsstaates. ausgestellt durch die zuständige Behörde des Studienlandes. ein Identitätsnachweis (z. eine Straffreiheitserklärung gemäß Anlage (nicht älter als drei Monate). dass weitere Unterlagen nachgefordert werden. dass der Antragsteller zur Ausübung des ärztlichen. . Abschlusszeugnis Nachweis der praktischen Tätigkeit im Anschluss an das Studium. eine ärztliche Bescheinigung gemäß Anlage (nicht älter als drei Monate). Sprachnachweis: siehe Merkblatt für ausländische Antragsteller zum Nachweis der für die Berufsausübung erforderlichen Deutschkenntnisse . Reisepass. ggf. zahnärztlichen bzw. pharmazeutische Ausbildung Diplom bzw. Dies betrifft insbesondere Dokumente zum Nachweis des gleichwertigen Ausbildungsstandes. die Nachweise über eine abgeschlossene ärztliche. die Heiratsurkunde bzw.bzw. ein aktueller Lebenslauf. zahnärztliche bzw. einen Strafregisterauszug des Herkunftsstaates (nicht älter als drei Monate) zusätzlich für Antragsteller. . B. . eine Erklärung. . Im Einzelfall besteht die Möglichkeit. Bitte beachten Sie folgende Hinweise: Kopien von Urkunden und Bescheinigungen müssen beglaubigt sein oder können unter Vorlage des Originals zur Bestätigung vorgelegt werden. ein schriftlicher Antrag (formlos). dass der Antragsteller in Sachsen-Anhalt ärztlich. pharmazeutisch tätig werden möchte (unter Angabe des künftigen Arbeitsgebers).
einer deutschen Botschaft / einem deutschen Konsulat gefertigt sein. einen von der deutschen Botschaft / vom deutschen Konsulat anerkannten Übersetzer. einer Behörde der Bundesrepublik Deutschland oder eines anderen Mitgliedstaates der Europäischen Union oder . eine in der Bundesrepublik Deutschland oder in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union gerichtlich ermächtigte Person (öffentlich bestellter und allgemein beeidigter Übersetzer) oder . Stempel und sonstigen Vermerke) durch . Fremdsprachige Dokumente bedürfen der vollständigen Übersetzung (einschließlich aller Siegel. Die Bestätigung der Richtigkeit und Vollständigkeit der Übersetzung ist durch ihn zu vermerken. einem Notar der Bundesrepublik Deutschland oder eines anderen Mitgliedstaates der Europäischen Union. . . Der Übersetzer muss der Übersetzung das zugrunde liegende fremdsprachige Dokument anheften.Beglaubigte Kopien von Originalunterlagen müssen entweder von .