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Von den Römern bis zur Mille Miglia [ vom 31.10.2017 ]
Die oberitalienische Stadt Brescia 
Viele Städte Italiens haben eine römische Vergangenheit. Auch Brescia glänzt mit Ausgrabungen mitten in der Stadt, ein Kapitolinischer Tempel errichtet von
Vespasian direkt neben einem römischen Amphitheater, sowie einem Museum, das perfekt erhaltene Mosaikfußböden zeigt. 
Doch die oberitalienische Stadt birgt auch Schätze aus der langobardischen Zeit, wie das Kloster San Salvatore, und natürlich dem Mittelalter mit dem Alten
Dom, der Rotonda und der Kathedrale mit der dritthöchsten Kuppel Italiens.
Architektonisch besonders bemerkenswert ist allerdings der Piazza della Vittoria, der Siegesplatz. 1932 nach dem Willen Mussolinis gebaut, zeigt er fast
unverändert die klassizistisch­faschistische Bauweise auf: Bögen, ein Giebelfeld und die Anordnung der Säulenbalken. An der Nordseite des Platzes steht der
mit Travertinstein überzogene Palazzo delle Poste (das Postgebäude), in der nordöstlichen Ecke befindet sich der Quadriportico, über dessen Eingang sich
die Torre della Rivoluzione (der Revolutionsturm) mit der Turmuhr erhebt. Ursprünglich sollte die Piazza della Vittoria als Veranstaltungsort für große
Versammlungen dienen; aus diesem Grund wurde hier auch ein Arengario, eine Rednerbühne, aus rotem Tolmezzo­Porphyrstein errichtet, die mit
Basrelieffiguren geschmückt wurde. Ein Brunnen mit einer martialisch wirkenden Männerfigur wurde allerdings nach dem Krieg entfernt.
Ein einfacher Bummel von zwei Stunden durch die Innenstadt von Brescia wird da schnell zu einem Gang durch die europäische Geschichte, kleine Tafeln
erklären auch in englischer Sprache zumindest antike Bauwerke. Interessierte schließen ihren Weg ab, indem sie entweder einen Besuch der unterirdischen
Stadt oder des Museums der Millemiglia folgen lassen. Im antiken Benediktinerkloster Sant Eufemia wird die Geschichte des wohl berühmtesten Oldtimer­
Rennens der Welt erzählt, das jeden Mai von Brescia bis Rom und zurück ausgetragen wird.
Brescia ist allerdings auch kulinarisch die Vereinigung bester italienischer Küche und ist in diesem Jahr zusammen mit Bergamo, Cremona und Mantua
„Europäische Gastronomieregion 2017“. Die Region lebt von den Fischen aus dem Gardasee, dem Lago d’Iseo und dem Lago d’Idro, der Viehzucht der
Umgebung und den Weinanbaugebieten vom Lugana und Chiaretto des Gardasees bis zum prickelnden Franciacorta am Lago d’Iseo. Kein Wunder also,
dass sich 11 Michelin­Sterneküchen in der Region befinden ( siehe auch http://www.reisenundgolfen.de/index.php?set=details&id=1629&cat=reisen).
Auch Golfer werden ihren Spaß rund um Brescia finden. Über 11 Golfplätze unterschiedlichster Ausprägung liegen in direkter Nähe, wie einer der ältesten
Italiens, der Franciacorta Golfclub (http://www.reisenundgolfen.de/index.php?set=details&id=1630&cat=golf) oder der 27­Loch­Platz von Arzaga, entworfen von
Jack Nicklaus II und Gary Player.
Weitere Informationen unter http://www.bresciatourism.it

Redakteur: bo Quelle: eigen

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Foto by: gefüllte Schleie­Due Colombe

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Schaumweine und bestes Essen [ vom 20.10.2017 ]
Die italienische Region Franciacorta 
Nicht viele der Millionen Deutschen, die Jahr für Jahr am Gardasee urlauben, wagen einen Blick über das Ufer hinaus. Vielleicht wird ein Ausflug nach Verona
oder Venedig unternommen, doch nach Westen führt der Kurztrip nur selten, und wenn, dann endet er in Brescia. Dabei wären es nur 20 Autominuten mehr
bis man an den Lago d’Iseo kommt, der ebenso wie die Nordseite des Gardasees sich mit königsblauem Wasser in die Berge schmiegt und über die größte
Binnensee­Insel Europas verfügt.
Direkt südlich vorgelagert liegt das Weinanbaugebiet Franciacorta, seit 1967 ein italienisches DOC­ Gebiet („Denominazione di origine controllata“, also
kontrolliertes Ursprungsgebiet), das sich aufmacht, der Champagne Konkurrenz zu machen. Hier werden nämlich seit den 60iger Jahren Schaum­ und
Perlweine nach der traditionellen Methode aus Chardonnay, Pinot Nero und Pinot Bianco unter Zugabe von Zucker und Hefe hergestellt. Die 29 im Konsortium
zusammengeschlossenen Winzer, die zum Teil auch über eine strenge „Bio“­Lizensierung verfügen, produzieren 8 verschiedene Sorten mit jeweils bis zu 8
verschiedenen Ausrichtungen von Demi­Sec bis Extra­Brut. Interessierte können auch viele der Kellereien besichtigen und an Verkostungen teilnehmen (
http://www.franciacorta.net/en in englischer Sprache), die sehr moderne von Barone Pizzini biete auch deutschsprachige Führungen an. Dort erhalten
Interessierte auch ein Fläschen „Golf 1927“, ein 20­ 30 Monate gereiftes Tröpfchen aus Chardonnay und Pinot noir Trauben, das an die Gründung eines der
ersten Golfplätze Italiens erinnert, den Franciacorta Golfclub.
( Hier kann man nicht nur sehr gut Golf spielen, sondern auch sehr gut essen und natürlich den Franciacorta unter einer Bougainvillea­bewachsenen
Überdachung geniessen­ Besprechung unter http://www.reisenundgolfen.de/index.php?set=details&id=1630&cat=golf#1)
Um die Landschaft der Franciacorta mit seinen Rebstöcken zu geniessen und viele Weingüter zu erleben, braucht man nur der Franciacorta­Straße folgen. (
siehe http://www.stradadelfranciacorta.it )
Die Schaumweine werden aber nicht nur ausführlich zu jedem Essensgang getrunken, sondern auch als Bestandteil teils großartiger Saucen eingesetzt. Die
Küche der Region nährt sich vor allem aus zwei klassischen Bereichen, der reichen Landwirtschaft, aus der unter anderem ein Rovato­Rindfleisch in Olivenöl
gekocht gehört, und den Fischen aus dem Lago d’Iseo wie der gefüllten im Ofen gebackenen Schleie.
Raffiniert umgesetzt werden diese beiden Klassiker zum Beispiel im Restaurant Due Colombe in Borgonato. Der Ein­Sterne Koch Stefano Cerveni kombiniert
Traditionelles mit Rezepten seiner Großmutter mit modernen Kochideen. Eine lila farbene Kartoffel mit roter Riesengarnele in Franciacorta­Sauce lässt
Geschmacksknopsen explodieren. Das Mittagsmenue mit zwei bis drei Hauptgängen ist schon ab 30 Euro zu haben, ein Abendessen kostet mit 5 Gängen 70
Euro.
Informationen in englischer Sprache unter http://www.duecolombe.com
Deutlich günstiger kann man in verschiedenen Restaurants auf der größten Binnensee­Insel Europas, der Montisola, speisen, wo man unbedingt die
inseleigene Salami, das Olivenöl Sebino und die Spezialität der Insel, das eingetragene SlowFood­Produkt, getrocknete Sardinen probieren sollte ( letzteres
für geruchsempfindliche Nasen nicht ausdrücklich zu empfehlen. Direkt am Landungssteg liegt das Restaurant Locanda al Lago (
http://www.pescheriamontisola.it ). Klassische Fischgerichte, wie die gefüllte im Ofen gebackene Schleie bietet zum Beispiel auch die Trattoria del Muliner in
Clusane sul Lago an. ( siehe http://www.trattoriadelmuliner.it )
Als echte Überraschung entpuppt sich auch  ein traditionelles Abendessen in der Kellerei Agriturismo Al Rocol. Das Weingut kommt mit seinem großen
Speisesaal und Busparkplatz als touristische Massenabfertigung daher, serviert aber echte Köstlichkeiten mit hauseigenen Schaumweinen und Weinen.
Selbstverständlich kann man hier auch eine Führung erleben und sich sogar ein Zimmer nehmen. Informationen unter http://www.alrocol.com/de
Mehr über die Region und darüber hinaus unter http://www.bresciatourism.it

Redakteur: bo Quelle: eigen

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Wo Jack Nicklaus auf Gary Player trifft [ vom 31.10.2017 ]
der Golfplatz von Arzaga in Oberitalien im Test 
Direkt in die Hügel über dem Gardasee, zwischen Sirmione und Brescia, entstand der erste Golfplatz Italiens, der von Jack Nicklaus entworfen wurde. Die 18
Löcher ( Herren 590 Meter,CR 71,7 , Slope 126 ; Damen 5180 Meter, CR 72,8 , Slope 128) gelten als sportlich­anspruchsvoll, bieten aber zum Teil weite
Fairways amerikanischen Musters. Da die Fairways nicht nur weit, sondern auch lang ausgelegt wurden, werden sich Longhitter sicherlich freuen,
Durchschnittsspieler aber kaum ihren heimatlichen Score erreichen. So schlägt schon das Par5­Loch Nummer 3 mit 526 Metern zu buche mit einem eher
kleinen, dafür aber sehr schnellen Grün. Damen müssen bei Loch 4 ( Par 4) gleich 337 Meter überwinden, um das von 4 Bunkern bewachte Grün zu erreichen.
Wasser kommt bei 8 Bahnen ins Spiel, dabei in allen Variationen von links liegend, rechts liegend bis querend. Der Platz ist trotz seiner hohen Frequentierung
durch Urlauber erstaunlich gut gepflegt, allerdings werden Divots gerne mal nicht ausgebessert. Vielleicht liegt das auch am eher unfreundlichen Marshall,
der Spieler relativ rüde anschnauzt, wenn sie sich nicht an die 90 Grad­Regel mit dem Buggy vom Weg aus halten, sondern auch mal auf der anderen Seite
des Fairways entlang fahren. Übrigens muss man dabei gleich anmerken, das sowohl der Caddymaster als auch das Sekretariat äußerst freundlich und
zuvorkommend mit den Gästen umgehen. Die Preise schwanken erheblich mit der Saison, so zahlt man im November in der Woche 55 Euro, am
Wochenende im Juli 115 Euro für das Greenfee.
Direkt angeschlossen an die 18 Löcher des Jack Nicklaus wurden weitere 9 Löcher, kreiert von Gary Player, in die Hügel gebaut. Der Südafrikaner hat sich
dabei an wesentlich engere Fairways gehalten. Der Kurs ist deutlich hügeliger, die Bunker flächenmäßig kleiner, dafür von zum Teil mannshoher Tiefe. Die
schnellen Grüns machen den Platz auch nicht gerade leichter ( Männer 2860 Meter, CR 69,9, Slope 128 ; Damen 2495 Meter, CR 71,4 , Slope 124). Gleich
Loch 1 zeigt auf, wie es mit dem Platz weitergeht. Ein steil abfallendes Dogleg nach rechts, erfordert einen Schlag auf die linke Hälfte des Fairways, denn
rechts lauern Bunker, Gefälle und Teiche, zum Teil unbegehbares Gestrüpp. Mit einem der längsten Par 5 in Italien ( Herren 538 Meter, Damen 473 Meter)
wurde das schwerste Loch so geschaffen, das zu allem Überfluß auch noch ein kleiner See sich ans Grün rechterhand anschmiegt. Optisch sehr schön ist
vor allem Loch 6: Hier sollte der erste Schlag dieses Par 3 gleich auf das Grün, angelegt auf einer Halbinsel, führen. Die Preise für den Gary Player Platz
schwanken zwischen 32 und stattlichen 68 Euro.
Bei Arzaga Golf rentiert sich ebenfalls ein Besuch der großzügig bemessenen Terrasse: beste italienische Küche kombiniert mit den Weinen des Gardasees
zu akzeptablen Preisen.
Weitere Informationen unter http://www.arzagagolf.it
Weiterer Golfplatz in der Nähe siehe http://www.reisenundgolfen.de/index.php?set=details&id=1630&cat=golf
Bericht über Brescia unter  http://www.reisenundgolfen.de/index.php?set=details&id=1640&cat=reisen#4  u n d   ü b e r   d i e   R e g i o n   F r a n c i a s c o r t a   u n t e r
http://www.reisenundgolfen.de/index.php?set=details&id=1629&cat=reisen

Redakteur: und Bilder bo Quelle: eigen

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Golfen mit Schaumwein im Kopf [ vom 20.10.2017 ]
Der Golfkurs Franciacorta im Test 
Selten kann eine Überschrift so zweideutig sein: Natürlich sollte man sich nicht mit Perlwein angetrunken haben, bevor man auf diesen Kurs geht, aber man
wird nicht verhindern können, ständig an ein prickelndes Gläschen nach der Runde zu denken. Der Golfkurs von Franciacorta ist einer der ältesten Golfclubs
Italiens, gegründet 1927 von Baron Pizzini, einem Winzer, auf dessen Weingut heute edle Schaumweine von Franciacorta produziert werden. Fast möchte man
sich freuen, dass die in früheren Tagen als Abschlagsmarkierungen in den Boden gesteckten Sektflaschen nicht mehr exsistieren, denn sonst würde man an
einem heißem Tag vielleicht die Runde nicht zu Ende spielen, da der Wunsch nach Kalt­Perligem zu stark würde.
Und das wäre ausgesprochen schade, denn der 27­Loch­Kurs bietet mit den 18­Loch „Brut“ und „Saten“ (für Männer 5921 Meter,CR 71,9, Slope 131; für
Damen 5231 Meter, CR 73,8, Slope 129) sportlich Anspruchsvolles in gepflegter Umgebung. Besondere Aufmerksamkeit erfordern die unteren Löcher, die um
einen 50.000 Quadratmeter großen künstlichen See angeordnet sind. Lefties werden an Loch 2 und 3 die großen Wasserflächen fürchten, wenn sie zu slice­
Schlägen neigen, Rechtshänder müssen nur auf Bahn 11 aufpassen, da lauert ein fliessender Übergang vom Bunker zum Seewasser. Die Attraktion des sehr
gepflegten Kurses dürfte Loch 11 sein, ein Inselgrün mit Par 3 und 111 Metern Länge, das aber durch sein ausladend angelegtes Grün keine allzu großen
Schwierigkeiten beinhaltet.
Der Kurs lässt sich trotz einiger zu bewältigender Hügel locker laufen, auch wenn interessante Hindernisse wie Mauern oder Wassergräben dann umgangen
werden müssen, denn dafür liegen die Abschläge meist sehr nahe an den vorangegangenen Grüns. Toiletten und Wetterschutzhäuschen sind auf dem Kurs
leider Mangelware. Die Preise gehen mit 50 Euro an Werktagen und 78 Euro an Wochenenden und Feiertagen in Ordnung.
Für diesen Golfplatz sollte man sich aber dennoch viel Zeit nehmen. Nicht etwa weil man viele Wartezeiten auf dem Platz zu erdulden hätte, sondern weil man
sich unbedingt danach unter die Steinbögen am Klubhaus setzen sollte. Umrankt von Bougainvilleas geben sie den Blick auf die parkähnliche Anlage frei,
doch dieser fantastische Ausblick macht nur 10 Prozent von dem Vergnügen aus, das sich ergibt, wenn man sich auf die Gastronomie einlässt: Natürlich steht
an erster Stelle der Franciacorta­ Schaumwein, der hier auch als „Golf 1927“, eine Reminiszens an den Gründer des Klubs, daherkommt, herrlich kühl
prickelnd mit leicht säuerlicher Note. Obwohl, fast schon ungerecht, das Essen fast gleichberechtigt gewertet werden muss. Hier kocht ein Süditaliener, der
nicht nur Spaghetti Vongole so serviert, wie sie gehören, sondern auch noch ein Faible für Süßspeisen besitzt, bei dem man sich nicht entscheiden kann,
welche der Traumspeisen es am Ende sein muß.
Weitere Informationen unter http://www.franciacortagolfclub.it
Zu Franciacorta­ Weinen und Essen in der Region siehe auch: http://www.reisenundgolfen.de/index.php?set=details&id=1629&cat=reisen#6

Redakteur: und bilder:bo Quelle: eigen

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