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OPEL ADAM

Betriebsanleitung
Inhalt Einführung ..................................... 2
Kurz und bündig ............................. 6
Schlüssel, Türen, Fenster ............ 21
Sitze, Rückhaltesysteme ............. 35
Stauraum ..................................... 56
Instrumente, Bedienelemente ...... 76
Beleuchtung ............................... 110
Klimatisierung ............................ 119
Fahren und Bedienung .............. 130
Fahrzeugwartung ....................... 169
Service und Wartung ................. 221
Technische Daten ...................... 224
Kundeninformation ..................... 237
Stichwortverzeichnis .................. 242
2 Einführung

Einführung
Einführung 3

Fahrzeugspezifische sich befinden. Diese können von den Menüfunktionen, treffen aufgrund
Angaben in dieser Betriebsanleitung der Modellvariante,
Daten abweichen. länderspezifischer
Bitte tragen Sie die Daten Ihres Fahr‐ Wenn in dieser Betriebsanleitung auf Besonderheiten,
zeugs auf der vorherigen Seite ein, die Inanspruchnahme einer Werkstatt Sonderausstattungen oder
um diese schnell verfügbar zu haben. verwiesen wird, empfehlen wir Ihnen, Zubehör auf Ihr Fahrzeug
Diese Informationen sind in den Ab‐ einen Opel Service Partner aufzusu‐ möglicherweise nicht zu.
schnitten „Service und Wartung“ und chen. ■ Im Kapitel „Kurz und bündig“ erhal‐
„Technische Daten“ sowie auf dem ten Sie einen ersten Überblick.
Für Gasfahrzeuge empfehlen wir Ih‐
Typschild zu finden.
nen einen für die Wartung von Gas‐ ■ Das Inhaltsverzeichnis am Anfang
fahrzeugen zugelassenen Opel Ser‐ der Betriebsanleitung und in den
Einführung vice Partner. einzelnen Kapiteln hilft Ihnen, sich
Ihr Fahrzeug ist die intelligente Ver‐ Die Opel Service Partner bieten erst‐ rasch zu orientieren.
bindung von zukunftsweisender klassigen Service zu angemessenen ■ Spezielle Informationen finden Sie
Technik, Sicherheit, Umweltfreund‐ Preisen. Erfahrene, von Opel ge‐ am schnellsten über das Stichwort‐
lichkeit und Wirtschaftlichkeit. schulte Fachkräfte arbeiten nach spe‐ verzeichnis.
Mit dieser Betriebsanleitung erhalten zifischen Vorschriften von Opel. ■ In dieser Betriebsanleitung werden
Sie alle Informationen, die Sie für den Die Kundenliteratur ist immer griffbe‐ Fahrzeuge mit dem Lenkrad auf
sicheren und effizienten Betrieb Ihres reit im Fahrzeug aufzubewahren. der linken Seite dargestellt. Die Be‐
Fahrzeugs benötigen. dienung ist bei Fahrzeugen mit
Informieren Sie Ihre Mitfahrer über Benutzung dieser dem Lenkrad auf der rechten Seite
mögliche Unfall- und Verletzungsge‐ vergleichbar.
fahren durch unsachgemäßen Ge‐ Betriebsanleitung
■ In der Betriebsanleitung werden die
brauch des Fahrzeugs. ■ In dieser Betriebsanleitung werden werkseitigen Motorbezeichnungen
Sie sind verpflichtet, sich immer an alle für dieses Modell erhältlichen verwendet. Die zugehörigen Ver‐
die geltenden Gesetze und Vorschrif‐ Optionen und Ausstattungen be‐ kaufsbezeichnungen finden Sie im
ten des Landes zu halten, in dem Sie schrieben. Einige Beschreibungen, Kapitel „Technische Daten“.
einschließlich der für Display- und
4 Einführung

■ Richtungsangaben, wie z. B. links


oder rechts bzw. vorn oder hinten Achtung
beziehen sich immer auf die Fahrt‐
richtung. Mit Achtung gekennzeichnete
Texte weisen auf mögliche Be‐
■ Die Anzeigedisplays unterstützen schädigungen am Fahrzeug hin.
möglicherweise nicht Ihre Sprache. Nichtbeachtung der Beschreibun‐
■ Display-Meldungen und Beschrif‐ gen kann zu Schäden am Fahr‐
tungen im Innenraum sind in zeug führen.
fetten Buchstaben angegeben.
Symbole
Gefahr, Warnung, Achtung Seitenverweise werden durch 3 ge‐
kennzeichnet. 3 bedeutet „siehe
9 Gefahr Seite“.
Mit 9 Gefahr gekennzeichnete Viel Freude und gute Fahrt wünscht
Texte weisen auf die Gefahr Ihnen Ihre
schwerer Verletzungen hin. Nicht‐ Adam Opel AG
beachtung der Beschreibungen
kann zu Lebensgefahr führen.

9 Warnung
Mit 9 Warnung gekennzeichnete
Texte weisen auf mögliche Unfall-
und Verletzungsgefahren hin.
Nichtbeachtung der Beschreibun‐
gen kann zu Verletzungen führen.
Einführung 5
6 Kurz und bündig

Kurz und bündig Fahrzeug entriegeln

Informationen für die


erste Fahrt

Zum Öffnen der Hecktür auf die un‐


tere Hälfte des Markenemblems
Taste c drücken, um Türen und La‐ drücken.
deraum zu entriegeln. Türen durch Funkfernbedienung 3 22, Zentral‐
Ziehen an den Griffen öffnen. verriegelung 3 23, Laderaum
3 26.
Kurz und bündig 7

Sitzeinstellung 9 Gefahr
Rückenlehnen
Sitzposition einstellen Mindestens 25 cm vom Lenkrad
entfernt sitzen, um ein sicheres
Auslösen des Airbags zu ermögli‐
chen.

Zur Neigungseinstellung Handrad


drehen. Beim Verstellen Rücken‐
Griff ziehen, Sitz verschieben, Griff lehne entlasten.
loslassen. Versuchen, den Sitz nach Sitzposition 3 36, Sitzeinstellung
vorne und hinten zu verschieben, um 3 37, Sitzlehne vorklappen 3 38.
zu überprüfen, ob er fest eingerastet
ist.
Sitzposition 3 36, Sitzeinstellung
3 37.
8 Kurz und bündig

Sitzhöhe Kopfstützeneinstellung Sicherheitsgurt

Pumpbewegung des Hebels Entriegelungsknopf drücken, Höhe Sicherheitsgurt herausziehen und im


nach oben = Sitz höher einstellen, einrasten. Gurtschloss einrasten. Der Sicher‐
nach unten = Sitz niedriger Kopfstützen 3 35. heitsgurt muss unverdreht und eng
am Körper anliegen. Die Rücken‐
Sitzposition 3 36, Sitzeinstellung lehne darf nicht zu weit nach hinten
3 37. geneigt sein (maximal ca. 25°).
Zum Ablegen rote Taste am Gurt‐
schloss drücken.
Sitzposition 3 36, Sicherheitsgurte
3 40, Airbag-System 3 43.
Kurz und bündig 9

Spiegeleinstellung Außenspiegel
Innenspiegel
Manuelles Abblenden

Bei Nacht wird die Blendwirkung


durch nachfolgende Fahrzeuge auto‐
matisch reduziert. Entsprechenden Außenspiegel aus‐
wählen und einstellen.
Automatisch abblendbarer Innen‐
spiegel 3 30. Konvexe Außenspiegel 3 29, Elek‐
trisches Einstellen 3 29, Klappbare
Zur Reduzierung der Blendwirkung
Hebel an der Unterseite des Spiegel‐ Außenspiegel 3 29.
gehäuses verstellen. Heizbare Außenspiegel 3 30.
Innenspiegel 3 30.

Automatisches Abblenden
Je nach Ausstattungsvariante gibt es
einen automatisch abblendbaren In‐
nenspiegel.
10 Kurz und bündig

Lenkradeinstellung

Den Griff entriegeln, das Lenkrad ein‐


stellen, den Griff einrasten und darauf
achten, dass er komplett verriegelt ist.
Das Lenkrad nur bei stehendem
Fahrzeug und gelöster Lenkrad‐
sperre einstellen.
Airbag-System 3 43, Zündschloss‐
stellungen 3 131.
Kurz und bündig 11

Instrumententafelübersicht
12 Kurz und bündig

1 Elektrische 10 Zentralverriegelung ............... 23 15 Seitliche


Fensterbetätigung ................. 31 Belüftungsdüsen,
City-Modus .......................... 146 Beifahrerseite ...................... 127
2 Außenspiegel ........................ 29
Kraftstoffwahltaste ................ 85 16 Handschuhfach .................... 56
3 Geschwindigkeitsregler ...... 147
Eco-Taste für Stopp-Start- 17 Klimatisierungssystem ........ 119
Geschwindigkeitsbe‐ System ................................ 132
grenzer ................................ 149 18 Zubehörsteckdose ................ 83
Traktionskontrolle ............... 143
4 Seitliche Belüftungsdüsen . . 127 19 AUX-Eingang, USB‑Eingang 11
Elektronische Stabilitäts‐ 20 Wählhebel, Getriebe .......... 137
5 Blinker, Lichthupe, regelung ............................. 144
Abblendlicht und Fernlicht . . 113 21 Parkbremse ......................... 142
Einparkhilfe ........................ 150
Beleuchtung beim 22 Zündschloss mit
Sitzheizung ........................... 40 Lenkradsperre .................... 131
Aussteigen ......................... 117
Lenkradheizung .................... 77 23 Hupe .................................... 77
Parklicht .............................. 113 11 Colour-Info-Display ............ 100
Fahrer-Airbag ....................... 46
Tasten für Driver Graphic-Info-Display ........... 101
Information Center ................ 94 24 Entriegelungsgriff der
12 Warnblinker ........................ 112 Motorhaube ........................ 171
6 Instrumente .......................... 84
Kontrollleuchte für 25 Lenkradeinstellung ............... 76
7 Infotainment- Airbagabschaltung ............... 90
Bedienelemente ................... 76 26 Lichtschalter ....................... 110
8 Driver Information Center ...... 94 Kontrollleuchte für Leuchtweitenregulierung .... 112
Beifahrer-Sicherheitsgurt ..... 89
9 Windschutzscheiben‐ Nebelschlussleuchte .......... 113
wischer, Windschutz‐ 13 Status-LED der Diebstahl‐
scheibenwaschanlage, warnanlage .......................... 27 Sicherungskasten .............. 190
Heckscheibenwischer, 14 Mittlere Belüftungsdüsen . . . 127
Helligkeit der Instrumen‐
Heckscheibenwasch‐
tentafelbeleuchtung ............ 114
anlage ................................... 78
Kurz und bündig 13

Helligkeit des Außenbeleuchtung Lichtschalter mit


Umgebungslichts ............... 114 automatischem Fahrlicht
Lichtschalter

AUTO = Automatisches Fahrlicht:


Lichtschalter drehen: Außenbeleuchtung wird au‐
7 = Beleuchtung aus tomatisch ein- und ausge‐
8 = Standlicht schaltet
9 = Scheinwerfer m = Aktivierung oder Deaktivie‐
rung der Funktion Automati‐
sches Fahrlicht
8 = Standlicht
9 = Scheinwerfer
Automatisches Fahrlicht 3 111.

Nebelschlussleuchte
Im Lichtschalter auf r drücken.
14 Kurz und bündig

Lichthupe, Fernlicht und Blinker Warnblinker


Abblendlicht

Hebel nach = Blinker rechts Betätigung mit Taste ¨.


Lichthupe = Hebel ziehen oben Warnblinker 3 112.
Fernlicht = Hebel drücken Hebel nach = Blinker links
Abblendlicht = Hebel drücken unten
oder ziehen
Blinker 3 113, Parklicht 3 113.
Fernlicht 3 111, Lichthupe 3 111.
Kurz und bündig 15

Hupe Scheibenwischer und Zum einmaligen Wischen bei ausge‐


schaltetem Scheibenwischer den He‐
Waschanlage bel nach unten auf die Position 1x
drücken.
Scheibenwischer
Scheibenwischer 3 78, Scheiben‐
wischerwechsel 3 176.

j drücken.

HI = schnell
LO = langsam
INT = Intervallschaltung
oder
Wischautomatik mit Regen‐
sensor
OFF = aus
16 Kurz und bündig

Scheibenwaschanlage Heckscheibenwischer Heckscheibenwaschanlage

Hebel ziehen. Zur Betätigung des Heckscheiben‐ Hebel drücken.


Windschutzscheibenwaschanlage wischers Wippschalter drücken: Waschflüssigkeit spritzt auf die Heck‐
3 78, Waschflüssigkeit 3 173. oberer Schalter = Dauerbetrieb scheibe und der Wischer wird für ei‐
unterer = Intervallbetrieb nige Wischbewegungen eingeschal‐
Schalter tet.
Mittelstellung = aus Heckscheibenwischer und Waschan‐
lage 3 79.
Kurz und bündig 17

Klimatisierung Entfeuchtung und Enteisung der Getriebe


Scheiben
Heizbare Heckscheibe Schaltgetriebe

■ Luftverteilungsregler auf l stellen.


Die Heizung wird durch Drücken der ■ Taste V drücken. Rückwärtsgang: Bei stehendem
Taste Ü bedient. Fahrzeug das Kupplungspedal tre‐
■ Temperaturregler auf die wärmste ten, den Entriegelungsknopf am
Heckscheibenheizung 3 32. Stufe stellen. Wählhebel drücken und den Gang
Heizbare Außenspiegel ■ Gebläsegeschwindigkeit auf die einlegen.
Durch Drücken der Taste Ü werden höchste Stufe stellen. Lässt sich der Gang nicht einlegen,
auch die heizbaren Außenspiegel ak‐ ■ Heckscheibenheizung Ü einschal‐ den Wählhebel in Leerlaufstellung
tiviert. ten. führen, das Kupplungspedal loslas‐
Heizbare Außenspiegel 3 30. ■ Seitliche Belüftungsdüsen nach sen und wieder betätigen. Nochmals
Bedarf öffnen und auf die Seiten‐ schalten.
scheiben richten. Schaltgetriebe 3 137.
Klimatisierungssystem 3 119.
18 Kurz und bündig

Automatisiertes Schaltgetriebe Losfahren Motor anlassen


Vor dem Losfahren prüfen
■ Reifendruck und -zustand 3 194,
3 236
■ Motorölstand und Flüssigkeits‐
stände 3 171
■ Alle Scheiben, Spiegel, Außen‐
beleuchtung und Kennzeichen sind
funktionsfähig sowie frei von
Schmutz, Schnee und Eis
■ Richtige Einstellung von Spiegeln,
Sitzen und Sicherheitsgurten
N = Neutral- bzw. Leerlaufstellung 3 29, 3 36, 3 41 ■ Schlüssel in Stellung 1 drehen.
D/ = Umschalten zwischen dem au‐ ■ Bremsfunktion bei niedriger Ge‐ ■ Lenkrad zum Lösen der Lenkrad‐
M tomatischen (D) und dem ma‐ schwindigkeit, besonders bei sperre leicht bewegen.
nuellen (M) Schaltmodus. Im feuchten Bremsen
Getriebe-Display wird D bzw. ■ Schaltgetriebe: Kupplung und
M angezeigt. Bremspedal betätigen.
< = Hochschalten im Manuell-Mo‐ Automatisiertes Schaltgetriebe:
dus Bremspedal betätigen.
] = Herunterschalten im Manuell- ■ Gaspedal nicht betätigen.
Modus
R = Rückwärtsgang. Nur bei ste‐ ■ Schlüssel auf 3 drehen und loslas‐
hendem Fahrzeug einlegen sen.
Motor anlassen 3 131.
Automatisiertes Schaltgetriebe
3 137.
Kurz und bündig 19

Stopp-Start-Automatik Kupplungspedal erneut betätigen, um Abstellen


den Motor wieder zu starten.
Fahrzeuge mit automatisiertem 9 Warnung
Schaltgetriebe
Wenn das Fahrzeug im Stillstand und ■ Fahrzeug nicht auf entzündba‐
das Bremspedal gedrückt ist, wird au‐ ren Oberflächen abstellen. Die
tomatisch die Autostopp-Funktion ak‐ hohe Temperatur des Abgas‐
tiviert. Die Nadel im Drehzahlmesser systems kann zu einem Entzün‐
zeigt auf die AUTOSTOP-Position. den der Oberfläche führen.
Das Bremspedal lösen oder den ■ Die Parkbremse immer anzie‐
Wählhebel aus der Stellung D bewe‐ hen. Die Parkbremse ohne
gen, um den Motor neu zu starten. Drücken des Entriegelungs‐
Stopp-Start-Automatik 3 132. knopfes anziehen. Im Gefälle
oder an einer Steigung so fest
Bei geringer Fahrgeschwindigkeit wie möglich anziehen. Gleich‐
oder im Stillstand lässt sich der Auto‐ zeitig Fußbremse betätigen, um
stopp unter bestimmten Bedingungen die Betätigungskräfte der Park‐
folgendermaßen aktivieren: bremse zu verringern.
Fahrzeuge mit Schaltgetriebe ■ Den Motor ausschalten.
■ Kupplungspedal betätigen. ■ Wenn das Fahrzeug in der
■ Schalthebel in die Leerlaufstellung Ebene oder an einer Steigung
(Neutral) bringen. steht, vor Abziehen des Zünd‐
■ Kupplungspedal loslassen. schlüssels ersten Gang einle‐
gen. An einer Steigung zusätz‐
Ein Autostopp wird auf dem Dreh‐
lich Vorderräder vom Bordstein
zahlmesser angezeigt, indem die Na‐
wegdrehen.
del auf der Position AUTOSTOP
steht.
20 Kurz und bündig

Wenn das Fahrzeug an einem Achtung


Gefälle steht, vor Abziehen des
Zündschlüssels Rückwärtsgang Nach Fahren mit hohen Motor‐
einlegen. Zusätzlich Vorder‐ drehzahlen bzw. hoher Motorbe‐
räder zum Bordstein hindrehen. lastung Motor zum Schutz des
■ Die Fenster und das Schiebe‐ Turboladers vor dem Abstellen
dach schließen. kurzzeitig mit niedriger Belastung
■ Den Zündschlüssel abziehen. bzw. ca. 30 Sekunden im Leerlauf
Lenkrad drehen, bis Lenkrad‐ laufen lassen.
sperre spürbar einrastet.
Schlüssel, Verriegelung 3 21, Fahr‐
Bei Fahrzeugen mit automati‐ zeug für längeren Zeitraum abstellen
siertem Schaltgetriebe kann der 3 169.
Schlüssel nur abgezogen wer‐
den, wenn die Parkbremse be‐
tätigt ist.

■ Fahrzeug mit Taste e auf der Funk‐


fernbedienung verriegeln.
Diebstahlwarnanlage aktivieren
3 27.
■ Motorkühlgebläse können auch
nach Abstellen des Motors laufen
3 170.
Schlüssel, Türen, Fenster 21

Schlüssel, Türen, Schlüssel, Verriegelung Schlüssel mit klappbarem


Schlüsselbart
Fenster Schlüssel
Ersatz von Schlüsseln
Schlüssel, Verriegelung ............... 21 Die Schlüsselnummer ist im Car Pass
Türen ........................................... 26 oder auf einem abnehmbaren Anhän‐
ger angegeben.
Fahrzeugsicherung ...................... 27
Bei Bestellung eines Ersatzschlüs‐
Außenspiegel ............................... 29 sels muss die Schlüsselnummer an‐
Innenspiegel ................................ 30 gegeben werden, da dieser ein Be‐
Fenster ......................................... 31 standteil der Wegfahrsperre ist.
Dach ............................................ 33 Schlösser 3 217.
Die Codenummer des Felgenschlos‐
sadapters ist auf einer Karte angege‐ Zum Ausklappen auf den Knopf
ben. Sie muss beim Bestellen eines drücken. Zum Einklappen zuerst auf
Ersatzadapters angegeben werden. den Knopf drücken.
Radwechsel 3 204.
Car Pass
Der Car Pass enthält sicherheits‐
relevante Fahrzeugdaten und sollte
sicher aufbewahrt werden.
Bei Inanspruchnahme einer Werk‐
statt werden diese Daten zur Durch‐
führung bestimmter Arbeiten benö‐
tigt.
22 Schlüssel, Türen, Fenster

Funkfernbedienung Sorgfältig behandeln, vor Feuchtig‐ Grundeinstellungen


keit und hohen Temperaturen schüt‐ Bestimmte Einstellungen können
zen, unnötige Betätigungen vermei‐ über das Info-Display geändert wer‐
den. den.
Störung Fahrzeugpersonalisierung 3 105.
Ist eine Betätigung der Zentralverrie‐
Batterie der Funkfernbedienung
gelung mit der Funkfernbedienung
nicht möglich, können folgende Ur‐ wechseln
sachen vorliegen: Die Batterie wechseln, sobald sich
die Reichweite verringert.
■ Die Reichweite ist überschritten.
■ Die Batteriespannung ist zu niedrig.
■ Häufiges, wiederholtes Betätigen
der Funkfernbedienung außerhalb
Für die Bedienung von der Reichweite, wonach eine
■ Zentralverriegelung neuerliche Synchronisierung erfor‐
■ Diebstahlsicherung derlich ist.
■ Überlastung des Zentralverriege‐ Batterien gehören nicht in den Haus‐
■ Diebstahlwarnanlage müll. Sie müssen über entspre‐
lungssystems durch häufige Betä‐
■ Elektrische Fensterheber tigung in kurzen Abständen und da‐ chende Sammelstellen entsorgt wer‐
Die Funkfernbedienung hat eine her Unterbrechung der Stromver‐ den.
Reichweite von 20 Metern. Sie kann sorgung für kurze Zeit.
durch äußere Einflüsse verringert ■ Überlagerung der Funkwellen
werden. Die Warnblinker bestätigen durch externe Funkanlagen mit hö‐
die Betätigung. herer Leistung.
Entriegeln 3 23.
Schlüssel, Türen, Fenster 23

Schlüssel mit klappbarem Funkfernbedienung Vorbedingung hierzu ist, dass auf


Schlüsselbart synchronisieren dem Info-Display in den persönlichen
Nach Batteriewechsel Tür mit Schlüs‐ Einstellungen Personalisieren durch
sel im Fahrertürschloss entriegeln. Fahrer aktiviert ist. Diese Einstellung
Die Funkfernbedienung wird beim muss für jeden verwendeten Schlüs‐
Einschalten der Zündung synchroni‐ sel vorgenommen werden.
siert. Fahrzeugpersonalisierung 3 105.

Gespeicherte Zentralverriegelung
Einstellungen Ent- und verriegelt Türen, Laderaum
und Tankklappe.
Beim Abziehen des Schlüssels aus
dem Zündschloss werden die folgen‐ Durch Ziehen am Innentürgriff wird
den Einstellungen automatisch vom die entsprechende Tür entriegelt.
Schlüssel gespeichert: Durch nochmaliges Ziehen am Griff
Schlüsselbart ausklappen und die wird die Tür geöffnet.
Funkfernbedienung öffnen. Die Bat‐ ■ Beleuchtung
terie austauschen (Batterietyp ■ Voreinstellungen des Infotainment Hinweis
CR 2032). Die neue Batterie richtig Systems Bei einem Unfall mit Airbag- oder
einsetzen. Funkfernbedienung Gurtstrafferauslösung wird das
■ Zentralverriegelung Fahrzeug automatisch entriegelt.
schließen und synchronisieren.
■ Komforteinstellungen
Hinweis
Schlüssel mit fest stehendem ■ Klimatisierung Drei Minuten nach dem Entriegeln
Schlüsselbart Beim nächsten Einstecken des ge‐ mit der Funkfernbedienung werden
Die Batterie von einer Werkstatt aus‐ speicherten Schlüssels in das Zünd‐ die Türen automatisch wieder ver‐
tauschen lassen. schloss und Drehen auf Position 1 riegelt, wenn keine Tür geöffnet
werden die gespeicherten Einstellun‐ wurde.
gen automatisch verwendet 3 131.
24 Schlüssel, Türen, Fenster

Entriegeln Die Einstellung kann für den verwen‐ Zentralverriegelungstasten


deten Schlüssel gespeichert werden. Verriegelt bzw. entriegelt die Türen,
Gespeicherte Einstellungen 3 23. den Laderaum und die Tankklappe
Hecktür entriegeln und öffnen 3 26. vom Fahrgastraum aus.

Verriegeln
Türen, Laderaum und Tankklappe
schließen.

Taste c drücken.
Im Info-Display können zwei Einstel‐
lungen ausgewählt werden:
Zum Verriegeln Taste e drücken.
■ Zum Entriegeln nur der Fahrertür,
des Laderaums und der Tank‐ Zum Entriegeln Taste c drücken.
klappe die Taste c einmal drücken.
Zum Entriegeln beider Türen die Verzögerte Türverriegelung
Taste c zweimal drücken. Taste e drücken. Motor ausschalten und Zündschlüs‐
Bei nicht richtig geschlossener Fah‐ sel abziehen. Während mindestens
■ Taste c einmal drücken, um die Tü‐ eine Tür geöffnet ist, Taste e drücken.
ren, den Laderaum und die Tank‐ rertür verriegelt die Zentralverriege‐
lung nicht. Drei Signaltöne werden ausgegeben.
klappe zu entriegeln. Fünf Sekunden, nachdem die letzte
Fahrzeugpersonalisierung 3 105. Tür geschlossen wurde, werden alle
Türen automatisch verriegelt und es
erfolgt eine Rückmeldung. Nach zehn
Schlüssel, Türen, Fenster 25

Minuten werden alle Türen automa‐ Durch Einschalten der Zündung wird Automatische Betätigung
tisch verriegelt, auch wenn noch eine die Diebstahlsicherung deaktiviert.
Tür geöffnet ist. Diese Funktion kann der Zentralverriegelung
über das Info-Display aktiviert bzw. Verriegeln Diese Sicherheitsfunktion kann so
deaktiviert werden. Fahrzeugperso‐ Fahrertür durch Drehen des Schlüs‐ konfiguriert werden, dass nach Über‐
nalisierung 3 105. sels im Schloss manuell verriegeln. schreiten einer bestimmten Fahrge‐
schwindigkeit die Türen, die Lade‐
Störung der Funkfernbedienung Störung der Zentralverriegelung klappe und die Tankklappe verriegelt
werden.
Entriegeln Entriegeln
Fahrertür durch Drehen des Schlüs‐ Darüber hinaus lässt sich das System
sels im Schloss manuell entriegeln. so konfigurieren, dass nach Aus‐
Die Beifahrertür lässt sich durch zwei‐ schalten der Zündung und Abziehen
maliges Ziehen am inneren Türgriff des Schlüssels die Fahrertür oder
öffnen. Laderaum und Tankklappe beide Türen entriegelt werden.
können nicht geöffnet werden. Die Einstellungen können über das
Zur Deaktivierung der Diebstahlsi‐ Info-Display geändert werden.
cherung Zündung einschalten Fahrzeugpersonalisierung 3 105.
3 27. Die Einstellungen können für den ver‐
wendeten Schlüssel gespeichert wer‐
Verriegeln
den 3 23.
Verriegelungsknopf innen an der Bei‐
fahrertür drücken. Dann die Fahrertür
Fahrertür durch Drehen des Schlüs‐ schließen und von außen mit dem
sels im Schloss manuell entriegeln. Schlüssel verriegeln. Tankklappe und
Zündung einschalten und Zentralver‐ Hecktür können nicht verriegelt wer‐
riegelungstaste c drücken, um die den.
Beifahrertür, den Laderaum und die
Tankklappe zu entriegeln.
26 Schlüssel, Türen, Fenster

Türen Schließen Allgemeine Hinweise für die


Betätigung der Hecktür
Laderaum
9 Gefahr
Hecktür
Nicht mit offener oder angelehnter
Öffnen Hecktür fahren, z. B. beim Trans‐
port sperriger Gegenstände, es
könnten giftige Abgase, die weder
zu sehen noch zu riechen sind, in
das Fahrzeug gelangen. Dies
kann zu Bewusstlosigkeit und so‐
gar zum Tod führen.
Den Griff auf der Innenseite verwen‐
den. Achtung
Beim Schließen das Emblem nicht
drücken, da die Hecktür sonst erneut Um Beschädigungen zu vermei‐
entriegelt wird. den, vor dem Öffnen der Hecktür
prüfen, dass sich keine Hinder‐
Zentralverriegelung 3 23. nisse wie etwa ein Garagentor im
Zum Entriegeln und Öffnen der Heck‐
tür auf die untere Hälfte des Marken‐ Bereich darüber befinden. Den
emblems drücken. Bewegungsbereich über und hin‐
ter der Hecktür stets prüfen.
Schlüssel, Türen, Fenster 27

Hinweis
Die Montage bestimmter schwerer
Fahrzeugsicherung Aktivierung
Zubehörteile an der Heckklappe
kann dazu führen, dass die Heck‐
Diebstahlsicherung
klappe nicht offen bleibt.
9 Warnung
Nicht Einschalten, wenn sich Per‐
sonen im Fahrzeug befinden! Ent‐
riegeln von innen ist nicht möglich.

Das System sichert alle Türen. Damit


das System aktiviert werden kann,
müssen alle Türen geschlossen sein.
War die Zündung eingeschaltet, Taste e auf der Funkfernbedienung
muss die Fahrertür einmal geöffnet zweimal innerhalb von 5 Sekunden
und geschlossen werden, damit das drücken.
Fahrzeug gesichert werden kann.
Beim Entriegeln des Fahrzeugs wird
die mechanische Diebstahlsicherung Diebstahlwarnanlage
ausgeschaltet. Dies ist über die Zen‐ Die Diebstahlwarnanlage beinhaltet
tralverriegelungstaste im Fahrgas‐ die Diebstahlsicherung.
traum nicht möglich. Überwacht werden:
■ Türen, Heckklappe, Motorhaube
■ Zündung
28 Schlüssel, Türen, Fenster

Aktivierung Status während der ersten Alarm


■ Selbstaktiviert 30 Sekunden nach 30 Sekunden nach Einschalten der Bei Auslösung ertönt die Hupe,
dem Verriegeln des Fahrzeugs Diebstahlwarnanlage: gleichzeitig blinken die Warnblinker.
durch einmaliges Drücken auf e. LED leuchtet = Test, Aktivi‐ Anzahl und Dauer der Alarmsignale
■ Direkt durch zweimaliges Drücken erungsverzöge‐ sind gesetzlich vorgeschrieben.
auf e innerhalb von 5 Sekunden. rung Der Alarm kann durch Drücken einer
LED blinkt = Türen, Hecktür beliebigen Taste auf der Funkfernbe‐
Status-LED schnell oder Motorhaube dienung oder Einschalten der Zün‐
nicht komplett ge‐ dung abgestellt werden.
schlossen oder
Systemfehler Die Diebstahlwarnanlage kann nur
durch Drücken der Taste c an der
Status nach Aktivierung des Sys‐ Funkfernbedienung oder durch Ein‐
tems: schalten der Zündung deaktiviert wer‐
LED blinkt = System ist aktiviert den.
langsam Ein ausgelöster Alarm, der nicht vom
Fahrer abgebrochen wurde, wird spä‐
Bei Störungen Hilfe einer Werkstatt in ter durch die Warnblinker angezeigt.
Anspruch nehmen. Beim Entriegeln des Fahrzeugs mit
der Funkfernbedienung blinken sie
Deaktivierung dreimal schnell.
Beim Entriegeln des Fahrzeugs mit
Die Status-LED ist in den Sensor Taste c wird die Diebstahlwarnanlage Fahrzeugmeldungen 3 102.
oben auf der Instrumententafel inte‐ deaktiviert.
griert. Wegfahrsperre
Das System wird beim Entriegeln der
Fahrertür mit dem Schlüssel oder mit Das System ist Teil des Zündschal‐
der Zentralverriegelungstaste im ters und überprüft, ob das Fahrzeug
Fahrgastraum nicht deaktiviert. mit dem verwendeten Schlüssel ge‐
startet werden darf.
Schlüssel, Türen, Fenster 29

Die Wegfahrsperre wird nach dem


Abziehen des Schlüssels aus dem
Außenspiegel Gewünschten Außenspiegel durch
Drehen des Bedienelements nach
Zündschloss automatisch aktiviert. links (L) bzw. rechts (R) wählen. Da‐
Asphärische Wölbung nach das Bedienelement schwenken,
Wenn die Kontrollleuchte d bei ein‐
Der konvexe Außenspiegel verfügt um den Spiegel einzustellen.
geschalteter Zündung blinkt, liegt
über einen asphärischen Bereich und In Stellung 0 ist kein Spiegel ausge‐
eine Störung des Systems vor. Der
verkleinert den toten Winkel. Die wählt.
Motor kann nicht gestartet werden.
Form des Spiegels lässt Gegen‐
Zündung ausschalten und Startver‐
stände kleiner erscheinen. Dies er‐
such wiederholen.
schwert das Abschätzen von Entfer‐ Klappbare Spiegel
Blinkt die Kontrollleuchte weiter, ver‐ nungen. Zur Sicherheit von Fußgängern klap‐
suchen Sie, den Motor unter Verwen‐
pen die Außenspiegel bei Anstoßen
dung des Zweitschlüssels zu starten
und nehmen Sie die Hilfe einer Werk‐ Elektrisches Einstellen aus ihrer Ausgangslage. Spiegel
durch leichten Druck auf das Spiegel‐
statt in Anspruch.
gehäuse wieder einrasten.
Hinweis
Die Wegfahrsperre verriegelt nicht
die Türen. Das Fahrzeug nach dem
Verlassen nach Möglichkeit immer
verriegeln.
Die Diebstahlwarnanlage einschal‐
ten 3 23, 3 27.
Kontrollleuchte d 3 93.
30 Schlüssel, Türen, Fenster

Parkstellung Innenspiegel Automatisches Abblenden


Die Außenspiegel lassen sich durch
leichtes Drücken auf die Außenkante Manuelles Abblenden
des Gehäuses einklappen, z. B. bei
sehr engen Parklücken.

Beheizbare Spiegel

Bei Nacht wird die Blendwirkung


durch nachfolgende Fahrzeuge auto‐
Den Hebel an der Unterseite des matisch reduziert.
Spiegelgehäuses nach vorne oder
hinten bewegen, um die Blendwir‐
kung zu verringern. In der normalen
Wird durch Drücken der Taste Ü ein- Betriebsposition befindet sich der He‐
bzw. ausgeschaltet. bel in der mittleren Stellung.
Die Heizung ist bei laufendem Motor Versionen mit beleuchtetem
aktiv und wird nach kurzer Zeit auto‐ Sternenhimmel
matisch abgeschaltet. Wenn der Sternenhimmel leuchtet,
den Hebel nach vorne ziehen. Ster‐
nenhimmel 3 114.
Schlüssel, Türen, Fenster 31

Fenster Zündung einschalten, um die elektri‐


sche Fensterbetätigung zu benutzen.
matisch mit aktiver Schutzfunktion
nach oben bzw. unten. Zum Anhalten
den Schalter noch einmal in die
Windschutzscheibe Verzögerte Stromabschaltung
gleiche Richtung bewegen.
3 131.
Aufkleber auf der Schutzfunktion
Windschutzscheibe Trifft die Scheibe während der auto‐
Windschutzscheibenaufkleber matischen Schließbewegung ober‐
wie etwa Autobahnvignetten o.ä. halb der Fenstermitte auf einen Wi‐
nicht im Bereich des Innenspiegels derstand, wird sie sofort gestoppt und
anbringen. Andernfalls könnte der Er‐ wieder geöffnet.
kennungsbereich des Sensors im
Spiegelgehäuse eingeschränkt sein. Schutzfunktion umgehen
Bei Problemen mit der Schließfunk‐
Elektrische tion, beispielsweise bei Frost oder
ähnlichen Bedingungen, schalten Sie
Fensterbetätigung die Zündung ein, ziehen Sie den
Schalter bis zum ersten Einrastpunkt
9 Warnung Schalter für das betreffende Fenster und halten Sie den Schalter. Das
betätigen, indem er zum Öffnen ge‐ Fenster bewegt sich ohne aktivierte
Vorsicht bei Betätigung der elek‐ drückt bzw. zum Schließen gezogen Schutzfunktion nach oben. Zum An‐
trischen Fensterbetätigung. Ver‐ wird. halten Schalter loslassen.
letzungsgefahr, vor allem für Kin‐ Leichtes Drücken bzw. Ziehen bis
der. zum ersten Einrastpunkt: Fenster be‐ Fenster von außen betätigen
Vorsicht beim Schließen der Fens‐ wegt sich so lange nach oben bzw. Die Fenster können mit der Funkfern‐
ter. Sicherstellen, dass nichts ein‐ unten, wie der Schalter betätigt wird. bedienung von außen betätigt wer‐
geklemmt werden kann. Stärkeres Drücken bzw. Ziehen bis den.
zum zweiten Einrastpunkt und dann
loslassen: Fenster bewegt sich auto‐
32 Schlüssel, Türen, Fenster

Elektrische Fensterbetätigung Heckscheibenheizung


initialisieren
Wenn die Fenster nicht automatisch
geschlossen werden können (z. B.
nach dem Trennen der Fahrzeug‐
batterie), wird im Driver Information
Center eine Warnmeldung oder ein
Warncode angezeigt.
Fahrzeugmeldungen 3 102.
Fensterelektronik wie folgt aktivieren:
1. Türen schließen.
Zum Öffnen der Fenster Taste c 2. Zündung einschalten.
drücken und halten. 3. Schalter ziehen, bis das Fenster
Zum Schließen der Fenster Taste e geschlossen ist. Danach für wei‐ Wird durch Drücken der Taste Ü ein-
drücken und halten. tere 2 Sekunden weiter ziehen. bzw. ausgeschaltet.
Taste loslassen, um die Bewegung 4. Vorgang für jedes Fenster wieder‐ Die Heizung ist bei laufendem Motor
der Fenster zu stoppen. holen. aktiv und wird nach kurzer Zeit auto‐
matisch abgeschaltet.
Wenn die Fenster vollständig geöff‐
net bzw. geschlossen sind, leuchten
die Warnblinker zweimal auf. Sonnenblenden
Die Sonnenblenden lassen sich zum
Überlastung Schutz vor blendendem Licht herun‐
Wenn die Fensterheber in einer kur‐ terklappen und zur Seite schwenken.
zen Zeitspanne wiederholt betätigt
werden, werden sie für eine be‐ Die integrierten Außenspiegel sollten
stimmte Zeit deaktiviert. während der Fahrt geschlossen blei‐
ben.
Schlüssel, Türen, Fenster 33

Auf der Rückseite der Sonnenblende


befindet sich eine Halterung für Park‐
Dach
scheine.
Schiebedach
Faltbares elektrisches
Schiebedach

9 Warnung
Vorsicht bei Betätigen des Schie‐
bedachs. Verletzungsgefahr, vor
allem für Kinder.
Bei Betätigung die beweglichen Der Schalter kann auf zwei Arten be‐
Teile genau beobachten. Sicher‐ dient werden: Kurzes Drücken für Au‐
stellen, dass nichts eingeklemmt tomatikbetrieb und längeres Drücken
werden kann. für manuelle Bedienung.
Öffnen
Betriebsfähig bei eingeschalteter
Kurzes Drücken auf >: Das Schiebe‐
Zündung (Position 2) 3 131.
dach wird automatisch bis zur End‐
Das faltbare elektrische Schiebedach stellung geöffnet. Zum Anhalten den
kann beim Fahren mit einer Ge‐ Schalter erneut betätigen.
schwindigkeit von bis zu 140 km/h ge‐
> gedrückt halten: Das Schiebedach
öffnet und geschlossen werden.
wird aufgeschoben, solange der
Verzögerte Stromabschaltung Schalter gedrückt wird.
3 131.
34 Schlüssel, Türen, Fenster

Schließen Auf den Knopf im Griff drücken, um


Kurzes Drücken auf <: Das Schiebe‐ das Sonnenrollo zu öffnen, und es
dach wird aus Sicherheitsgründen leicht nach hinten bewegen. Es rollt
automatisch bis auf etwa 30 cm ge‐ sich automatisch auf.
schlossen. Danach < gedrückt hal‐ Zwischenstellungen sind nicht mög‐
ten, um das Schiebedach vollständig lich.
zu schließen. Um die Bewegung im Zum Schließen das Sonnenrollo nach
Automatikbetrieb anzuhalten, den vorne ziehen und den Knopf einras‐
Schalter erneut betätigen. ten lassen.
< gedrückt halten: Das Schiebedach
wird geschlossen, solange der Schal‐
ter gedrückt wird.

Glasdach
Sonnenrollo
Sitze, Rückhaltesysteme 35

Sitze, Kopfstützen Einstellung


Rückhaltesysteme Vordere Kopfstützen,
Position Höheneinstellung

9 Warnung
Kopfstützen .................................. 35
Vordersitze ................................... 36 Nur mit richtig eingestellter Kopf‐
Sicherheitsgurte ........................... 40 stütze fahren.
Airbag-System ............................. 43
Kinderrückhaltesysteme .............. 49

Entriegelungsknopf drücken, Höhe


einstellen, einrasten.

Die Oberkante der Kopfstütze sollte


mit der Oberkante des Kopfes ab‐
schließen. Ist dies bei sehr großen
Personen nicht möglich, höchste Po‐
sition einstellen, bei sehr kleinen Per‐
sonen tiefste Position.
36 Sitze, Rückhaltesysteme

Hintere Kopfstützen,
Höheneinstellung
Vordersitze
Sitzposition
9 Warnung
Nur mit richtig eingestelltem Sitz
fahren.

Beide Verriegelungen drücken, die


Kopfstütze nach oben ziehen und ab‐
nehmen.
Kopfstütze nach oben ziehen und ein‐
rasten lassen. Zum Absenken auf die Kopfstütze in einer Netztasche ver‐
Verriegelung drücken und die Kopf‐ stauen und die Unterseite der Tasche
stütze nach unten drücken. mit Klettbändern am Laderaumboden
sichern. Eine geeignete Netztasche
Ausbau der hinteren Kopfstütze erhalten Sie bei Ihrem Händler.
Beispielsweise bei Verwendung
eines Kindersicherheitssystems ■ Mit dem Gesäß möglichst weit hin‐
3 49. ten an der Rückenlehne sitzen.
Den Abstand zwischen Sitz und
Pedalen so einstellen, dass die
Beine beim Treten der Pedale
Sitze, Rückhaltesysteme 37

leicht angewinkelt sind. Den Bei‐ Sitzeinstellung Sitzposition einstellen


fahrersitz möglichst weit nach
hinten schieben.
9 Gefahr
■ Mit den Schultern möglichst weit
hinten an der Rückenlehne sitzen. Mindestens 25 cm vom Lenkrad
Die Neigung der Rückenlehne so entfernt sitzen, um ein sicheres
einstellen, dass das Lenkrad mit Auslösen des Airbags zu ermögli‐
leicht angewinkelten Armen gut er‐ chen.
reicht wird. Beim Drehen des Lenk‐
rads muss der Kontakt zwischen
Rückenlehne und Schultern erhal‐ 9 Warnung
ten bleiben. Die Rückenlehnen dür‐
fen nicht zu weit nach hinten ge‐ Sitze niemals während der Fahrt
neigt sein. Wir empfehlen eine ma‐ einstellen. Sie könnten sich un‐
ximale Neigung von ca. 25°. kontrolliert bewegen. Griff ziehen, Sitz verschieben, Griff
■ Lenkrad einstellen 3 76. loslassen. Versuchen, den Sitz nach
vorne und hinten zu verschieben, um
■ Die Sitzhöhe hoch genug einstel‐ 9 Warnung zu überprüfen, ob er fest eingerastet
len, dass Sie eine gute Sicht nach ist.
allen Seiten und auf die Display- Verstauen Sie keine Gegenstände
Instrumente haben. Der Abstand unter den Sitzen.
zwischen Kopf und Dachrahmen
sollte mindestens eine Handbreite
betragen. Ihre Oberschenkel soll‐
ten leicht auf dem Sitz aufliegen,
ohne hineingedrückt zu werden.
■ Kopfstütze einstellen 3 35.
38 Sitze, Rückhaltesysteme

Rückenlehnen Sitzhöhe Sitzlehne vorklappen

Zur Neigungseinstellung Handrad Pumpbewegung des Hebels Entriegelungshebel nach vorne zie‐
drehen. Beim Verstellen Rücken‐ nach oben = Sitz höher hen und Rückenlehne nach vorne
lehne entlasten. nach unten = Sitz niedriger klappen. Dann den Sitz bis zum An‐
schlag nach vorne schieben.
Zum Wiederaufrichten den Sitz bis
zum Anschlag nach hinten schieben.
Rückenlehne in die aufrechte Posi‐
tion bringen, ohne den Entriegelungs‐
hebel zu betätigen. Die Rückenlehne
muss einrasten.
Sitze, Rückhaltesysteme 39

Sitzlehne des Sportsitzes


9 Warnung 9 Warnung
vorklappen
Nach dem Hochklappen sicher‐ Nach dem Hochklappen sicher‐
stellen, dass der Sitz sicher einge‐ stellen, dass der Sitz sicher einge‐
rastet ist, bevor Sie losfahren. Ein rastet ist, bevor Sie losfahren. Ein
nicht eingerasteter Sitz stellt bei nicht eingerasteter Sitz stellt bei
heftigem Bremsen oder bei einer heftigem Bremsen oder bei einer
Kollision eine erhöhte Körperver‐ Kollision eine erhöhte Körperver‐
letzungsgefahr dar. letzungsgefahr dar.

Dank der Speicherfunktion rastet der Dank der Speicherfunktion rastet der
Sitz nach dem Umklappen wieder an Sitz nach dem Umklappen wieder an
seiner ursprünglichen Position ein. seiner ursprünglichen Position ein.
Das Einstellrad der Sitzlehnenver‐ Das Einstellrad der Sitzlehnenver‐
stellung nicht betätigen, während die stellung nicht betätigen, während die
Den Sicherheitsgurt aus dem Gurt‐
Sitzlehne nach vorne geklappt ist. Sitzlehne nach vorne geklappt ist.
halter an der Sitzlehne entfernen.
Achtung Den Freigabehebel an der Sitzlehne
ziehen, die Sitzlehne nach vorne
Wenn die Sitzhöhe auf die klappen und den Hebel loslassen.
höchste Stellung eingestellt ist, Den Sitz bis zum Anschlag nach
vor dem Umklappen der Rücken‐ vorne schieben.
lehne die Kopfstützen hinunter‐ Zum Wiederaufrichten den Sitz bis
drücken und die Sonnenblenden zum Anschlag nach hinten schieben.
nach oben klappen. Rückenlehne in die aufrechte Posi‐
tion bringen, ohne den Entriegelungs‐
hebel zu betätigen. Die Rückenlehne
muss einrasten.
40 Sitze, Rückhaltesysteme

Heizung Sicherheitsgurte 9 Warnung


Sicherheitsgurt Sicherheitsgurt vor jeder Fahrt an‐
legen.
Nicht angeschnallte Personen ge‐
fährden bei Unfällen die anderen
Fahrzeuginsassen und sich
selbst.

Die Sicherheitsgurte sind für jeweils


nur eine Person bestimmt. Kindersi‐
cherheitssystem 3 49.
Alle Teile des Gurtsystems regel‐
Die Sitzheizung durch Drücken der mäßig auf Beschädigungen, Ver‐
Taste ß für den betreffenden Vorder‐ schmutzungen und ordnungsge‐
sitz einschalten. Bei starker Beschleunigung oder Ver‐ mäße Funktion überprüfen.
Die Betätigung wird durch die LED zögerung des Fahrzeugs blockieren Beschädigte Teile ersetzen lassen.
auf der Taste angezeigt. die Sicherheitsgurte, um die Insassen Nach einem Unfall Gurte und ausge‐
in Sitzposition zu halten. Daher ist die löste Gurtstraffer in einer Werkstatt
Durch erneutes Drücken der Taste
Verletzungsgefahr deutlich geringer. ersetzen lassen.
ß wird die Sitzheizung wieder ausge‐
schaltet. Hinweis
Die Sitzheizung ist nur bei laufendem Sicherstellen, dass die Gurte nicht
Motor aktiv. durch Schuhe oder scharfkantige
Gegenstände beschädigt oder ein‐
Während eines Autostopps ist auch geklemmt werden. Darauf achten,
die Sitzheizung in Betrieb. dass kein Schmutz in die Gurtaufrol‐
Stopp-Start-Automatik 3 132. ler gelangt.
Sitze, Rückhaltesysteme 41

Sicherheitsgurt anlegen Bei Auslösen der Gurtstraffer leuchtet Dreipunkt-Sicherheitsgurt


Jeder Sitz verfügt über eine Warnung die Kontrollleuchte v ununterbrochen
„Sicherheitsgurt anlegen“. Für den 3 90. Anlegen
Fahrersitz ist das die Kontrollleuchte Ausgelöste Gurtstraffer in einer
X im Drehzahlmesser 3 89, für den Werkstatt ersetzen lassen. Die Gurt‐
Beifahrersitz die Kontrollleuchte k in straffer lösen nur einmal aus.
der Mittelkonsole 3 87 und für die
Hinweis
Rücksitze die Symbole X im Driver Keine Zubehörteile oder andere Ge‐
Information Center 3 94. genstände anbringen oder ein‐
Gurtkraftbegrenzer bauen, die die Funktion der Gurt‐
straffer behindern könnten. Am
Auf den Vordersitzen wird die Belas‐
Gurtstraffer-System keine Änderun‐
tung des Körpers durch die kontrol‐
gen vornehmen, da sonst die Be‐
lierte Freigabe des Gurtes während
triebserlaubnis des Fahrzeugs er‐
einer Kollision reduziert.
lischt.
Gurtstraffer Den Gurt aus dem Aufroller heraus‐
Bei Frontal- oder Heckkollisionen ziehen, unverdreht über den Körper
werden die Gurte der Vordersitze ab legen und die Schlosszunge in das
einer bestimmten Unfallschwere ge‐ Gurtschloss einstecken, bis sie ein‐
strafft. rastet. Den Beckengurt während der
Fahrt durch Ziehen am Schultergurt
9 Warnung regelmäßig spannen.
Unsachgemäßer Umgang (z. B.
Aus- oder Einbau der Gurte) kann
zum Auslösen der Gurtstraffer füh‐
ren.
42 Sitze, Rückhaltesysteme

Ablegen Benutzung des Sicherheitsgurts


während der Schwangerschaft

Auftragende Kleidung beeinträchtigt


den straffen Sitz des Gurts. Keine Ge‐
genstände wie z. B. Handtaschen Zum Ablegen rote Taste am Gurt‐
oder Mobiltelefone zwischen Gurt schloss drücken.
9 Warnung
und Körper platzieren.
Der Beckengurt muss möglichst
9 Warnung tief über das Becken verlaufen,
um Druck auf den Unterleib zu ver‐
Gurt nicht über harte oder zer‐ meiden.
brechliche Gegenstände in den
Taschen der Kleidung führen.

Sicherheitsgurt anlegen X 3 89.


Sitze, Rückhaltesysteme 43

Airbag-System Jeder Airbag löst nur einmal aus.


Ausgelöste Airbags in einer Werk‐
Kindersicherheitssysteme auf
Beifahrersitzen mit Airbag-
statt austauschen lassen. Zusätzlich Systeme
Das Airbag-System besteht aus einer
müssen eventuell das Lenkrad, die
Reihe von einzelnen Systemen, je Warnung gemäß ECE R94.02:
Instrumententafel, Teile der Verklei‐
nach Ausstattungsumfang.
dung, die Abdichtung der Türen, die
Wenn die Airbags auslösen, werden Türgriffe und die Sitze ersetzt wer‐
sie innerhalb von Millisekunden auf‐ den.
geblasen. Die Luft entweicht ebenso
Am Airbag-System keine Änderun‐
schnell, so dass dies während einer
gen vornehmen, da sonst die Be‐
Kollision oft nicht bemerkt wird.
triebserlaubnis des Fahrzeugs er‐
lischt.
9 Warnung
Wenn die Airbags aufgeblasen wer‐
Bei unsachgemäßem Hantieren den, können entweichende heiße
können die Airbag-Systeme ex‐ Gase Verbrennungen verursachen.
plosionsartig ausgelöst werden.
Störung
Hinweis Im Falle einer Störung des Airbag- EN: NEVER use a rearward-facing
Die Steuerungselektronik der Air‐ Systems leuchtet die Kontrollleuchte child restraint on a seat protected by
bag-Systeme und Gurtstraffer befin‐ v auf und im Driver Information Cen‐ an ACTIVE AIRBAG in front of it;
det sich im Bereich der Mittelkon‐ ter wird eine Meldung oder ein Warn‐ DEATH or SERIOUS INJURY to the
sole. In diesem Bereich keine mag‐ code angezeigt. Das System ist nicht CHILD can occur.
netischen Gegenstände ablegen. funktionsfähig.
Die Abdeckungen der Airbags nicht Störungsursache umgehend von
bekleben und nicht mit anderen Ma‐ einer Werkstatt beheben lassen.
terialien überziehen! Kontrollleuchte für Airbag-Systeme
3 90.
44 Sitze, Rückhaltesysteme

DE: Nach hinten gerichtete Kinder‐ может привести к СМЕРТИ или det kan føre til at BARNET utsettes for
sitze NIEMALS auf einem Sitz ver‐ СЕРЬЕЗНЫМ ТРАВМАМ LIVSFARE og fare for ALVORLIGE
wenden, der durch einen davor be‐ РЕБЕНКА. SKADER.
findlichen AKTIVEN AIRBAG ge‐ NL: Gebruik NOOIT een achterwaarts PT: NUNCA use um sistema de re‐
schützt ist, da dies den TOD oder gericht kinderzitje op een stoel met tenção para crianças voltado para
SCHWERE VERLETZUNGEN DES een ACTIEVE AIRBAG ervoor, om trás num banco protegido com um
KINDES zur Folge haben kann. DODELIJK of ERNSTIG LETSEL van AIRBAG ACTIVO na frente do
FR: NE JAMAIS utiliser un siège d'en‐ het KIND te voorkomen. mesmo, poderá ocorrer a PERDA DE
fant orienté vers l'arrière sur un siège DA: Brug ALDRIG en bagudvendt au‐ VIDA ou FERIMENTOS GRAVES na
protégé par un COUSSIN GONF‐ tostol på et forsæde med AKTIV AIR‐ CRIANÇA.
LABLE ACTIF placé devant lui, sous BAG, BARNET kan komme i LIVS‐ IT: Non usare mai un sistema di sicu‐
peine d'infliger des BLESSURES FARE eller komme ALVORLIGT TIL rezza per bambini rivolto all'indietro
GRAVES, voire MORTELLES à l'EN‐ SKADE. su un sedile protetto da AIRBAG AT‐
FANT. TIVO di fronte ad esso: pericolo di
SV: Använd ALDRIG en bakåtvänd
ES: NUNCA utilice un sistema de re‐ barnstol på ett säte som skyddas med MORTE o LESIONI GRAVI per il
tención infantil orientado hacia atrás en framförvarande AKTIV AIRBAG. BAMBINO!
en un asiento protegido por un AIR‐ DÖDSFALL eller ALLVARLIGA SKA‐ EL: ΠΟΤΕ μη χρησιμοποιείτε παιδικό
BAG FRONTAL ACTIVO. Peligro de DOR kan drabba BARNET. κάθισμα ασφαλείας με φορά προς τα
MUERTE o LESIONES GRAVES πίσω σε κάθισμα που προστατεύεται
para el NIÑO. FI: ÄLÄ KOSKAAN sijoita taaksepäin
suunnattua lasten turvaistuinta istui‐ από μετωπικό ΕΝΕΡΓΟ ΑΕΡΟΣΑΚΟ,
RU: ЗАПРЕЩАЕТСЯ melle, jonka edessä on AKTIIVINEN διότι το παιδί μπορεί να υποστεί
устанавливать детское TURVATYYNY, LAPSI VOI KUOLLA ΘΑΝΑΣΙΜΟ ή ΣΟΒΑΡΟ
удерживающее устройство лицом tai VAMMAUTUA VAKAVASTI. ΤΡΑΥΜΑΤΙΣΜΟ.
назад на сиденье автомобиля,
оборудованном фронтальной NO: Bakovervendt barnesikringsuts‐
подушкой безопасности, если tyr må ALDRI brukes på et sete med
ПОДУШКА НЕ ОТКЛЮЧЕНА! Это AKTIV KOLLISJONSPUTE foran, da
Sitze, Rückhaltesysteme 45

PL: NIE WOLNO montować fotelika HR: NIKADA nemojte koristiti sustav чрез АКТИВНА ВЪЗДУШНА
dziecięcego zwróconego tyłem do zadržavanja za djecu okrenut prema ВЪЗГЛАВНИЦА пред нея - може да
kierunku jazdy na fotelu, przed któ‐ natrag na sjedalu s AKTIVNIM ZRAČ‐ се стигне до СМЪРТ или
rym znajduje się WŁĄCZONA PO‐ NIM JASTUKOM ispred njega, to bi СЕРИОЗНО НАРАНЯВАНЕ на
DUSZKA POWIETRZNA. Niezasto‐ moglo dovesti do SMRTI ili OZBILJN‐ ДЕТЕТО.
sowanie się do tego zalecenia może JIH OZLJEDA za DIJETE. RO: Nu utilizaţi NICIODATĂ un scaun
być przyczyną ŚMIERCI lub POWAŻ‐ SL: NIKOLI ne nameščajte otroškega pentru copil îndreptat spre partea din
NYCH OBRAŻEŃ u DZIECKA. varnostnega sedeža, obrnjenega v spate a maşinii pe un scaun protejat
TR: Arkaya bakan bir çocuk emniyet nasprotni smeri vožnje, na sedež z de un AIRBAG ACTIV în faţa sa;
sistemini KESİNLİKLE önünde bir AKTIVNO ČELNO ZRAČNO BLA‐ acest lucru poate duce la DECESUL
AKTİF HAVA YASTIĞI ile korun‐ ZINO, saj pri tem obstaja nevarnost sau VĂTĂMAREA GRAVĂ a COPI‐
makta olan bir koltukta kullanmayınız. RESNIH ali SMRTNIH POŠKODB za LULUI.
ÇOCUK ÖLEBİLİR veya AĞIR ŞE‐ OTROKA. CS: NIKDY nepoužívejte dětský
KİLDE YARALANABİLİR. SR: NIKADA ne koristiti bezbednosni zádržný systém instalovaný proti
UK: НІКОЛИ не використовуйте sistem za decu u kome su deca okre‐ směru jízdy na sedadle, které je chrá‐
систему безпеки для дітей, що nuta unazad na sedištu sa AKTIVNIM něno před sedadlem AKTIVNÍM AIR‐
встановлюється обличчям назад, VAZDUŠNIM JASTUKOM ispred se‐ BAGEM. Mohlo by dojít k VÁŽNÉMU
на сидінні з УВІМКНЕНОЮ dišta zato što DETE može da NAST‐ PORANĚNÍ nebo ÚMRTÍ DÍTĚTE.
ПОДУШКОЮ БЕЗПЕКИ, інакше це RADA ili da se TEŠKO POVREDI. SK: NIKDY nepoužívajte detskú se‐
може призвести до СМЕРТІ чи MK: НИКОГАШ не користете детско dačku otočenú vzad na sedadle chrá‐
СЕРЙОЗНОГО ТРАВМУВАННЯ седиште свртено наназад на nenom AKTÍVNYM AIRBAGOM, pre‐
ДИТИНИ. седиште заштитено со АКТИВНО tože môže dôjsť k SMRTI alebo VÁŽ‐
HU: SOHA ne használjon hátrafelé ВОЗДУШНО ПЕРНИЧЕ пред него, NYM ZRANENIAM DIEŤAŤA.
néző biztonsági gyerekülést előlről затоа што детето може ДА ЗАГИНЕ LT: JOKIU BŪDU nemontuokite atgal
AKTÍV LÉGZSÁKKAL védett ülésen, или да биде ТЕШКО ПОВРЕДЕНО. atgręžtos vaiko tvirtinimo sistemos
mert a GYERMEK HALÁLÁT vagy BG: НИКОГА не използвайте sėdynėje, prieš kurią įrengta AKTYVI
KOMOLY SÉRÜLÉSÉT okozhatja. детска седалка, гледаща назад, ORO PAGALVĖ, nes VAIKAS GALI
върху седалка, която е защитена ŽŪTI arba RIMTAI SUSIŽALOTI.
46 Sitze, Rückhaltesysteme

LV: NEKĀDĀ GADĪJUMĀ neizmanto‐ Airbag-Deaktivierung 3 48. Die aufgeblähten Airbags dämpfen
jiet uz aizmuguri vērstu bērnu sēde‐ den Aufprall, wodurch die Verlet‐
klīti sēdvietā, kas tiek aizsargāta ar zungsgefahr für Oberkörper und Kopf
tās priekšā uzstādītu AKTĪVU DRO‐ Front-Airbag bei einem Frontalaufprall deutlich ver‐
ŠĪBAS SPILVENU, jo pretējā gadī‐ Das Front-Airbag-System besteht ringert wird.
jumā BĒRNS var gūt SMAGAS aus einem Airbag im Lenkrad und
TRAUMAS vai IET BOJĀ. einem in der Instrumententafel auf 9 Warnung
ET: ÄRGE kasutage tahapoole suu‐ der Beifahrerseite. Diese Stelle ist
natud lapseturvaistet istmel, mille ees durch das Wort AIRBAG gekenn‐ Ein optimaler Schutz ist nur bei
on AKTIIVSE TURVAPADJAGA zeichnet. richtiger Sitzposition gegeben.
kaitstud iste, sest see võib põhjus‐ Das Front-Airbag-System wird bei Sitzposition 3 36.
tada LAPSE SURMA või TÕSISE VI‐ einem Frontalaufprall ab einer be‐
Den Ausdehnungsbereich der Air‐
GASTUSE. stimmten Unfallschwere ausgelöst.
bags frei von Hindernissen halten.
MT: QATT tuża trażżin għat-tfal li jħa‐ Die Zündung muss eingeschaltet
sein. Sicherheitsgurt ordnungsgemäß
res lejn in-naħa ta’ wara fuq sit protett anlegen und einrasten lassen. Nur
b’AIRBAG ATTIV quddiemu; dan dann kann der Airbag schützen.
jista’ jikkawża l-MEWT jew ĠRIEĦI
SERJI lit-TFAL.
Neben dem durch die Norm
ECE R94.02 vorgeschriebenen
Warnhinweis darf ein nach vorn ge‐
richtetes Kinderrückhaltesystem nur
so wie in den Anweisungen und Ein‐
schränkungen der Tabelle 3 51 ver‐
wendet werden.
Der Airbag-Aufkleber ist an beiden
Seiten der Sonnenblende Beifahrer‐
sitz angebracht.
Sitze, Rückhaltesysteme 47

Seiten-Airbag Kopf-Airbag
Das Kopf-Airbag-System besteht aus
je einem Airbag an jeder Seite des
Dachrahmens. Diese Stelle ist durch
das Wort AIRBAG an den Dachsäu‐
len gekennzeichnet.
Das Kopf-Airbag-System wird bei
einem Seitenaufprall ab einer be‐
stimmten Unfallschwere ausgelöst.
Die Zündung muss eingeschaltet
sein.

Der aufgeblähte Airbag dämpft den


Aufprall, wodurch die Verletzungsge‐
Das Seiten-Airbag-System besteht fahr für Oberkörper und Becken bei
aus einem Airbag in der Rückenlehne einem Seitenaufprall deutlich verrin‐
jedes Vordersitzes. Diese Stelle ist gert wird.
durch das Wort AIRBAG gekenn‐
zeichnet. 9 Warnung
Das Seiten-Airbag-System wird bei
einem Seitenaufprall ab einer be‐ Den Ausdehnungsbereich der Air‐
stimmten Unfallschwere ausgelöst. bags frei von Hindernissen halten.
Die Zündung muss eingeschaltet
sein. Hinweis
Nur Schonbezüge verwenden, die Der aufgeblähte Airbag dämpft den
für das Fahrzeug zugelassen sind. Aufprall, wodurch die Verletzungsge‐
Darauf achten, die Airbags nicht ab‐ fahr für den Kopf bei einem Seiten‐
zudecken. aufprall deutlich verringert wird.
48 Sitze, Rückhaltesysteme

9 Warnung 9 Gefahr
Den Ausdehnungsbereich der Air‐ Den Beifahrer-Airbag nur bei Ver‐
bags frei von Hindernissen halten. wendung eines Kindersicherheits‐
Die Haken an den Griffen im systems und gemäß den Anwei‐
Dachrahmen eignen sich nur zum sungen und Einschränkungen in
Aufhängen leichter Kleidungsstü‐ Tabelle 3 51 deaktivieren.
cke ohne Kleiderbügel. Keine Ge‐ Bei deaktiviertem Airbag besteht
genstände in diesen Kleidungs‐ andernfalls für einen Insassen auf
stücken lassen. dem Beifahrersitz tödliche Verlet‐
zungsgefahr.
Airbagabschaltung Die Schalterstellung mit Hilfe des
Wenn ein Kindersicherheitssystem Zündschlüssels wählen:
auf dem Beifahrersitz verwendet wird, *OFF = Beifahrer-Airbag ist deakti‐
muss das Beifahrer-Airbag-System viert und löst bei einer Kol‐
gemäß den Anweisungen in Tabelle lision nicht aus. Die Kon‐
3 51 deaktiviert werden. Der Sei‐ trollleuchte *OFF leuchtet
ten-Airbag und der Kopf-Airbag, die dauerhaft in der Mittelkon‐
Gurtstraffer und alle Fahrer-Airbag- sole
Systeme bleiben weiterhin aktiv. VON = Beifahrer-Airbag ist akti‐
viert
Sitze, Rückhaltesysteme 49

Wenn die Kontrollleuchte V nach


Einschalten der Zündung für ca.
Kinderrückhaltesys‐ Bei Verwendung eines Kindersicher‐
heitssystems die folgenden Nut‐
60 Sekunden aufleuchtet, löst der teme zungs- und Einbauanweisungen so‐
Beifahrer-Airbag bei einem Unfall wie die mit dem Kindersicherheitssys‐
aus. Kindersicherheitssystem tem mitgelieferten Anweisungen be‐
Wenn beide Kontrollleuchten gleich‐ Wir empfehlen die folgenden Opel- achten.
zeitig aufleuchten, liegt ein System‐ Kindersicherheitssysteme, die spezi‐ Halten Sie immer lokale oder natio‐
fehler vor. Der Systemstatus ist nicht ell auf das Fahrzeug abgestimmt nale Vorschriften ein. In manchen
erkennbar, deshalb darf niemand auf sind: Ländern ist die Benutzung von Kin‐
dem Beifahrersitz Platz nehmen. Um‐ ■ Gruppe 0, Gruppe 0+ dersicherheitssystemen auf be‐
gehend eine Werkstatt kontaktieren. stimmten Sitzplätzen verboten.
OPEL Kindersicherheitswiege, mit
Status nur bei stehendem Fahrzeug oder ohne ISOFIX-Grundplatte, für
mit ausgeschalteter Zündung ändern. Kinder mit einem Gewicht bis zu
9 Gefahr
Der Zustand bleibt bis zur nächsten 13 kg.
Bei der Verwendung eines rück‐
Änderung erhalten. ■ Gruppe I wärtsgerichteten Kindersicher‐
Kontrollleuchte für Airbag‐ FAIR G 0/1 S ISOFIX, für Kinder mit heitssystems auf dem Beifahrer‐
abschaltung 3 90. einem Gewicht zwischen 9 kg und sitz muss das Beifahrer-Airbag-
13 kg in dieser Gruppe. System deaktiviert werden. Dies
OPEL Duo, für Kinder mit einem gilt wie in Tabelle 3 51 angege‐
Gewicht zwischen 13 kg und ben auch für vorwärtsgerichtete
18 kg in dieser Gruppe. Kindersicherheitssysteme.
■ Gruppe II, Gruppe III Airbag-Deaktivierung 3 48.
OPEL Kid, OPEL Kidfix, TAKATA Airbag-Aufkleber 3 43.
MAXI 2/3 für Kinder zwischen
15 kg und 36 kg.
50 Sitze, Rückhaltesysteme

Wahl des richtigen Systems Wenn das Kindersicherheitssystem


Am einfachsten lässt sich ein Kinder‐ nicht in Gebrauch ist, den Sitz mit
sicherheitssystem auf den Rücksit‐ einem Sicherheitsgurt fixieren oder
zen anbringen. aus dem Fahrzeug nehmen.
Kinder sollten so lange wie möglich Hinweis
mit Blickrichtung nach hinten im Fahr‐ Kindersicherheitssysteme nicht be‐
zeug befördert werden. Dadurch wird kleben und nicht mit anderen Mate‐
gewährleistet, dass das noch sehr rialien überziehen.
schwache Rückgrat des Kindes bei Nach einem Unfall muss das bean‐
einem Unfall nicht so stark belastet spruchte Kindersicherheitssystem
wird. ausgetauscht werden.
Geeignet sind Sicherheitssysteme,
die die geltenden UN ECE-Anforde‐
rungen erfüllen. Beachten Sie örtliche
Gesetze und Vorschriften zum ver‐
pflichtenden Einsatz von Kindersi‐
cherheitssystemen.
Sicherstellen, dass das einzubau‐
ende Kindersicherheitssystem mit
dem Fahrzeugtyp kompatibel ist.
Sicherstellen, dass das Kindersicher‐
heitssystem im Fahrzeug an der rich‐
tigen Stelle eingebaut wird, siehe fol‐
gende Tabelle.
Kinder nur auf der abseits vom Ver‐
kehr liegenden Fahrzeugseite ein-
und aussteigen lassen.
Sitze, Rückhaltesysteme 51

Befestigungsplätze des Kindersicherheitssystems


Zulässige Möglichkeiten der Befestigung eines Kindersicherheitssystems
Auf dem Beifahrersitz
Gewichts- bzw. Altersklasse aktivierter Airbag deaktivierter Airbag Auf den Rücksitzen
Gruppe 0: bis zu 10 kg X U1 U*
oder ca. 10 Monate
Gruppe 0+: bis zu 13 kg X U1 U*
oder ca. 2 Jahre
Gruppe I: 9 bis 18 kg X U1 U2*
oder ca. 8 Monate bis 4 Jahre
Gruppe II: 15 bis 25 kg U** X U*
oder ca. 3 bis 7 Jahre
Gruppe III: 22 bis 36 kg U** X U*
oder ca. 6 bis 12 Jahre
52 Sitze, Rückhaltesysteme

1 = Wenn ein Kindersicherheitssystem mit einem Dreipunkt-Sicherheitsgurt gesichert wird, die Sitzlehne in die aufrechte
Position bringen, um sicherzustellen, dass der Sicherheitsgurt an der Gurtschlossseite fest anliegt. Die Sitzhöhenver‐
stellung in die höchste Position stellen.
2 = Bei Verwendung von Kindersicherheitssystemen dieser Gruppe die hintere Kopfstütze abnehmen 3 35
* = Den betreffenden Vordersitz vor dem Kindersicherheitssystem in eine der vordersten Einstellungspositionen schieben
** = Den Beifahrersitz ganz nach hinten schieben. Den Sitz ganz nach oben und die Kopfstütze ganz nach unten stellen.
Die Rückenlehne so weit wie erforderlich in die aufrechte Position bringen, um zu gewährleisten, dass der Sicher‐
heitsgurt vorn an der Verankerung verläuft
U = Universaltauglich in Verbindung mit Dreipunkt-Sicherheitsgurt
X = Kein Kindersicherheitssystem in dieser Gewichtsklasse zulässig

Zulässige Möglichkeiten der Befestigung eines ISOFIX-Kindersicherheitssystems


Gewichtsklasse Größenklasse Befestigung Auf dem Beifahrersitz Auf den Rücksitzen
Gruppe 0: bis zu 10 kg E ISO/R1 X IL*
oder ca. 10 Monate
Gruppe 0+: bis zu 13 kg E ISO/R1 X IL*
oder ca. 2 Jahre D ISO/R2 X X
C ISO/R3 X X
Sitze, Rückhaltesysteme 53

Gewichtsklasse Größenklasse Befestigung Auf dem Beifahrersitz Auf den Rücksitzen


Gruppe I: 9 bis 18 kg D ISO/R2 X X
oder ca. 8 Monate bis 4 Jahre C ISO/R3 X X
B ISO/F2 X IL, IUF**
B1 ISO/F2X X IL, IUF**
A ISO/F3 X IL, IUF**
Gruppe II: 15 bis 25 kg X IL
oder ca. 3 bis 7 Jahre
Gruppe III: 22 bis 36 kg X IL
oder ca. 6 bis 12 Jahre

IL = Geeignet für bestimmte ISOFIX Sicherheitssysteme der Kategorien „fahrzeugspezifisch“, „eingeschränkt“ oder „halb‐
universal“. Das ISOFIX Sicherheitssystem muss für den jeweiligen Fahrzeugtyp zugelassen sein
IUF = Geeignet für ISOFIX Kindersicherheitssysteme der Kategorie „universal“ mit Blickrichtung nach vorn, die für die
Verwendung in dieser Gewichtsklasse zugelassen sind
X = Kein ISOFIX Kindersicherheitssystem in dieser Gewichtsklasse zugelassen
* = Den betreffenden Vordersitz vor dem Kindersicherheitssystem in eine der vordersten Einstellungspositionen schie‐
ben
** = Bei Verwendung von Kindersicherheitssystemen dieser Klasse die entsprechende hintere Kopfstütze abnehmen
3 35
54 Sitze, Rückhaltesysteme

ISOFIX Größenklasse und Sitzbeschaffenheit


A - ISO/F3 = Kindersicherheitssystem mit Blickrichtung nach vorne für Kinder mit maximaler Größe in der Gewichts‐
klasse 9 bis 18 kg
B - ISO/F2 = Kindersicherheitssystem mit Blickrichtung nach vorne für kleinere Kinder in der Gewichtsklasse
9 bis 18 kg
B1 - ISO/F2X = Kindersicherheitssystem mit Blickrichtung nach vorne für kleinere Kinder in der Gewichtsklasse
9 bis 18 kg
C - ISO/R3 = Kindersicherheitssystem mit Blickrichtung nach hinten für Kinder mit maximaler Größe in der Gewichts‐
klasse bis 18 kg
D - ISO/R2 = Kindersicherheitssystem mit Blickrichtung nach hinten für kleinere Kinder der Gewichtsklasse bis
18 kg
E - ISO/R1 = Kindersicherheitssystem mit Blickrichtung nach hinten für kleinere Kinder der Gewichtsklasse bis
13 kg
Sitze, Rückhaltesysteme 55

ISOFIX Kindersicherheits‐ systemen zu erleichtern. Zur Mon‐ Zusätzlich zur ISOFIX Befestigung
tage eines Kindersicherheitssystems den Top-Tether Befestigungsgurt an
systeme die Klappen über den Führungen öff‐ den Top-Tether Befestigungsösen
Für das Fahrzeug zugelassene nen. verankern.
ISOFIX Kindersicherheitssysteme an Vor dem Einbau des Kindersicher‐ Die Positionen für ISOFIX Kindersi‐
ISOFIX Befestigungsbügeln befesti‐ heitssystems bei Bedarf die hinteren cherheitssysteme der universellen
gen. Die speziellen Positionen für Kopfstützen entfernen 3 51. Kategorie sind in der Tabelle mit IUF
ISOFIX Kindersicherheitssysteme gekennzeichnet.
sind in der Tabelle mit IL gekenn‐
zeichnet. Top-Tether Vor dem Einbau des Kindersicher‐
heitssystems bei Bedarf die hinteren
Befestigungsösen Kopfstützen entfernen 3 51.
Auf der Hinterseite der Rücksitze gibt
es zwei Befestigungsösen.
Top-Tether Befestigungsösen sind
mit dem Symbol : für einen Kinder‐
sitz gekennzeichnet.

Die ISOFIX-Befestigungsbügel sind


durch ein ISOFIX-Logo auf der Sitz‐
lehne gekennzeichnet.
Das Fahrzeug ist mit Führungen in
den Rückenlehnen ausgestattet, um
den Einbau von Kindersicherheits‐
56 Stauraum

Stauraum Ablagefächer Zum Öffnen der Handschuhfach‐


klappe am Griff ziehen.
Das Handschuhfach umfasst einen
9 Warnung Münzenhalter und einen Adapter für
Ablagefächer ................................ 56 die Felgenschlösser.
Laderaum ..................................... 68 Keine schweren oder scharfkanti‐ Während der Fahrt sollte das Hand‐
gen Gegenstände in den Ablage‐ schuhfach geschlossen sein.
Dachgepäckträger ....................... 73
fächern aufbewahren. Ansonsten
Beladungshinweise ...................... 74 könnte sich bei scharfem Brem‐
sen, plötzlichen Lenkmanövern Getränkehalter
oder Unfällen die Stauraumabde‐
ckung öffnen und die Insassen
könnten durch herumfliegende
Gegenstände verletzt werden.

Handschuhfach

Die Getränkehalter befinden sich in


der Konsole zwischen den Vordersit‐
zen. Sie bieten Aufnahmen für ver‐
schiedene Behältergrößen.
Stauraum 57

Zusätzliche Getränke- bzw. Fla‐ Vorderes Ablagefach


schenhalter befinden sich hinten in
den Fächern in der Seitenwand.

Flexibler Getränkehalterriemen

In den Türfächern in beiden Türen


können Flaschen verstaut werden.
Ablagefächer sind unterhalb des
Lichtschalters, in der Mittelkonsole
vor dem Wählhebel, in den Türen und
in der Seitenwand neben den Rück‐
Im Ablagefach vor dem Wählhebel
sitzen zu finden.
befindet sich ein beweglicher Gum‐
miriemen. Den Riemen herauszie‐
hen, um einen Becher oder Ascher zu
fixieren.
58 Stauraum

Heckträgersystem Die Höchstlast des Heckträgersys‐ Auf steilen Straßen und beim Fah‐
tems beträgt 50 kg mit angebrachtem ren über Rampen, Bodenwellen
Heckträgersystem für zwei Anbaustück und 30 kg ohne Anbau‐ usw. äußerst vorsichtig fahren.
Fahrräder stück. Das bedeutet, dass auch ein
Fahrrad mit Elektromotor auf dem he‐
rausziehbaren Träger transportiert Achtung
werden kann. Die Höchstlast des An‐
baustücks beträgt 20 kg. Fragen Sie Ihren Fahrradhändler
Der Achsabstand des Fahrrads darf um Rat, bevor Sie Fahrräder mit
maximal 1,15 Meter betragen. An‐ Carbonrahmen anbringen. Die
dernfalls ist kein sicheres Befestigen Fahrräder könnten beschädigt
des Fahrrads möglich. werden.
Bei Nichtgebrauch muss das Träger‐
Ausfahren
system in den Fahrzeugboden zu‐
rückgeschoben werden. Die Hecktür öffnen.
An den Fahrrädern dürfen sich keine 9 Warnung
Gegenstände befinden, die sich
Das Heckträgersystem (Flex-Fix- während des Transports lösen könn‐
System) bietet die Möglichkeit, ein Es darf sich niemand im Ausfahr‐
ten. bereich des Heckträgersystems
Fahrrad auf einem in den Fahrzeug‐
boden integrierten herausziehbaren aufhalten, Verletzungsgefahr.
Achtung
Träger zu befestigen. Auf einem An‐
baustück kann ein weiteres Fahrrad
Bei erweitertem Heckträgersys‐
transportiert werden. Der Transport
tem und voll beladenem Fahrzeug
anderer Gegenstände ist nicht zuläs‐
wird die Bodenfreiheit verringert.
sig.
Stauraum 59

Das Heckträgersystem vollständig Kennzeichenleuchte ausklappen


bis zum hörbaren Einrasten heraus‐
ziehen.
Sicherstellen, dass ein Einschieben
des Heckträgersystems ohne erneu‐
tes Ziehen des Entriegelungshebels
nicht möglich ist.

9 Warnung
Lasten dürfen nur dann am Heck‐
trägersystem befestigt werden,
Den Entriegelungshebel nach oben wenn das System ordnungsge‐
ziehen. Das System rastet aus und mäß eingerastet ist. Ist das Heck‐
fährt schnell aus dem Stoßfänger. trägersystem nicht ordnungsge‐ Die Kennzeichenleuchte anheben
mäß eingerastet, keine Lasten am und nach hinten klappen.
System befestigen und das Sys‐
tem zurückschieben. Hilfe einer
Werkstatt in Anspruch nehmen.
60 Stauraum

Rückleuchten ausklappen Gurt entfernen und Radaufnahme


ausklappen.
Das Heckträgersystem arretieren

Die beiden Rückleuchten so weit wie


möglich nach hinten schwenken.
Die Scharniere beider Rückleuchten
so weit wie möglich nach hinten Radaufnahme ausklappen
schwenken.
Den Gurt abnehmen und die beiden
Spannhebel so weit wie möglich zur
Seite schwenken.
Andernfalls ist die sichere Funktion
nicht garantiert.
Stauraum 61

Fahrradträger montieren Den Knopf (1) drücken und den linken


Teil des Trägers (2) abnehmen.

Den Träger (1) nach unten drücken


und den Griff (2) nach hinten schwen‐
Den Träger hinten (1) anheben und ken und einrasten lassen.
nach hinten ziehen. Den Knopf (1) drücken und den linken
Den Träger (2) nach oben klappen. Teil des Trägers in den rechten Teil
(2) stecken.
Anbaustück befestigen
Beim Transport von zwei Fahrrädern
ist das Anbaustück vor dem Anbrin‐
gen des ersten Fahrrads zu montie‐
ren.
62 Stauraum

2. Den Hebel (1) nach vorne drehen Erstes Fahrrad anbringen


und halten, danach das Anbau‐
stück (2) hinten absenken.
3. Den Hebel loslassen und über‐
prüfen, ob das Anbaustück sicher
eingerastet ist.

1. Das Anbaustück wie in der Abbil‐


dung gezeigt am Heckträgersys‐ 1. Die Pedale in die abgebildete Po‐
tem anbringen. sition drehen und das Fahrrad auf
der Radaufnahme platzieren.
Das Fahrrad muss mittig auf den
Radaufnahmen stehen.
4. Den am Anbaustück befestigten
Gurt unter dem Hebel durchfüh‐
ren, um das Heckträgersystem
später nach unten klappen zu
können. Den Gurt fixieren.
Stauraum 63

3. Beide Fahrradreifen mit Spann‐


bändern an den Radaufnahmen
sichern.
4. Prüfen, ob das Fahrrad fest sitzt.

Achtung
Der Spalt zwischen Fahrrad und
Fahrzeug muss mindestens 5 cm
betragen. Ggf. Lenker lockern und
zur Seite drehen.

2. Die kurze Halterung am Fahrrad‐ Zweites Fahrrad anbringen 2. Die Fahrräder abwechselnd mit
rahmen befestigen. Zum Fixieren Das zweite Fahrrad wird so ähnlich dem Lenker nach links bzw.
den Knopf im Uhrzeigersinn dre‐ wie das erste angebracht. Es sind al‐ rechts auf dem Heckträgersystem
hen. lerdings einige zusätzliche Schritte zu positionieren.
berücksichtigen: 3. Das hintere Fahrrad am vorderen
1. Die Pedale vor dem Anbringen Fahrrad ausrichten. Die Radna‐
des Fahrrads immer in die richtige ben der Fahrräder dürfen einan‐
Position drehen. der nicht berühren.
4. Das hintere Fahrrad laut der Be‐
schreibung für das vordere Fahr‐
rad mit der längeren Halterung
und den Spannbändern befesti‐
gen. Die Halterungen müssen pa‐
rallel zueinander fixiert werden.
64 Stauraum

■ Ohne Anbaustück:

Den Rahmen (1) des hinteren Fahr‐


5. Beide Reifen des hinteren Fahr‐
Den Hebel (1) drücken, um ihn zu rads mit einer Hand halten und zum
rads zusätzlich mit den Spann‐
bändern an den Radaufnahmen lösen, und halten. Lösen des Trägers an der Schlaufe
sichern. (2) ziehen.
Zum Umklappen des Heckträgers‐
Für bessere Sichtbarkeit sollte am ystems den Träger (2) nach hinten Das hintere Fahrrad mit beiden
hintersten Fahrrad ein Warnschild an‐ ziehen. Händen festhalten und das Heck‐
trägersystem umklappen.
gebracht werden. ■ Mit Anbaustück:
Für bessere Sichtbarkeit werden die
Heckträgersystem umklappen Rückleuchten des Fahrzeugs einge‐
9 Warnung
Das Heckträgersystem lässt sich schaltet, wenn das Heckträgersystem
nach unten klappen, um Zugang zum Beim Lösen des Heckträgersys‐ umgeklappt ist.
Laderaum zu erhalten. tems Vorsicht walten lassen, da es
nach hinten kippt. Verletzungsge‐
fahr.
Stauraum 65

Fahrradträger abmontieren
9 Warnung
Beim Wiederhochklappen des
Heckträgersystems sicherstellen,
dass das System gut einrastet.

Fahrräder abnehmen
Spannbänder an beiden Fahrradrei‐
fen lösen.
Den Knopf gegen den Uhrzeigersinn
drehen und die Halterungen entfer‐
nen. 3. Den Hebel (1) nach vorne drehen
Anbaustück abnehmen und halten.
Den Knopf (1) drücken und den obe‐
1. Die Radaufnahmen einklappen. 4. Das Anbaustück (2) hinten anhe‐ ren Teil des Trägers (2) abnehmen.
ben und abnehmen.

2. Den Gurt öffnen.


66 Stauraum

Den Knopf (1) drücken und den Trä‐


ger (2) wieder anbringen.

Den Träger nach hinten klappen und Die Spannbänder ordnungsgemäß


dann bis zum Anschlag nach vorne verstauen.
drücken (1).
Die Halterung wie abgebildet positio‐ Heckträgersystem entriegeln
nieren. Den Träger hinten nach unten
drücken (2).
Den Griff (1) zur Seite schwenken,
um den Träger zu lösen, und Träger Radaufnahme einklappen
(2) anheben. Radaufnahme einklappen. Gurt fixie‐
ren.
Stauraum 67

Die beiden Spannhebel so weit wie Kennzeichenleuchte einklappen


möglich nach innen schwenken. Gurt
fixieren.
Rückleuchten einklappen

Entriegelungshebel nach oben


drücken und halten. Das System
Die Kennzeichenleuchte nach vorne leicht anheben und in den Stoßfänger
klappen. drücken, bis es einrastet.
Heckträgersystem einfahren Der Entriegelungshebel muss in die
Zuerst die Rückleuchten (1) so weit Ausgangslage zurückkehren.
wie möglich nach vorne schwenken. Achtung
Dann die Scharniere (2) so weit wie 9 Warnung
möglich nach vorne schwenken. Sicherstellen, dass alle ausklapp‐
baren Teile wie etwa Radaufnah‐ Wenn das System nicht ordnungs‐
men und Halterungen ordnungs‐ gemäß einrastet, Hilfe einer Werk‐
gemäß verstaut sind. Andernfalls statt in Anspruch nehmen.
könnte das Heckträgersystem
beim Einfahren beschädigt wer‐
den.
68 Stauraum

Laderaum Die Schlosszunge des Sicherheits‐


gurtes in den seitlichen Halter ste‐ 9 Warnung
cken, um den Gurt vor Beschädigung
Die Rücksitz-Rückenlehne ist zwei‐ Nach dem Hochklappen sicher‐
zu schützen.
geteilt. Die beiden Teile können ge‐ stellen, dass die Sitzlehnen sicher
trennt voneinander umgeklappt wer‐ eingerastet sind, bevor Sie losfah‐
den. ren. Andernfalls könnten bei ab‐
ruptem Bremsen oder bei einer
Laderaumvergrößerung Kollision Personen verletzt oder
Laderaumabdeckung gegebenen‐ die Ladung oder das Fahrzeug be‐
falls ausbauen. schädigt werden.
Auf die Verriegelung drücken und die
Kopfstütze nach unten drücken. Haken für Tragetaschen

Am Riemen einer oder beider


Rückenlehnen ziehen und diese auf
die Sitzfläche umklappen.
Zum Hochklappen die Rückenlehnen
senkrecht stellen und hörbar einras‐
ten lassen.
Die Rückenlehnen sind korrekt ein‐
gerastet, wenn die roten Markierun‐
gen an den beiden Entriegelungsrie‐
men nicht sichtbar sind.
Stauraum 69

Der Haken an der rechten Seiten‐ ■ Laderaumabdeckung entfernen Einbau


wand im Laderaum kann für Trageta‐ 3 69. ■ Das Staufach auf den umgeklapp‐
schen verwendet werden. Maximales ■ Rücksitzlehnen herunterklappen ten Rückenlehnen absetzen.
Tragvermögen: 5 kg. 3 68. ■ Das Staufach in den Laderaum ab‐
■ Das Staufach öffnen. senken.
Hinteres Ablagefach ■ Das Staufach öffnen.
Staufach ■ Die Verzurrösen auf beiden Seiten
anheben und die Verriegelungsha‐
Im Laderaum befindet sich ein ab‐
ken nach vorn drehen, um das
schließbares Staufach. Die Abde‐
Fach an den Verzurrösen zu befes‐
ckung kann mit dem Drehknopf ver‐
tigen.
schlossen werden. Die Abdeckung
muss beim Fahren verriegelt sein. ■ Die hinteren Rückenlehnen anhe‐
ben und die Laderaumabdeckung
Um die Abdeckung zu öffnen, diese
anbringen.
entriegeln und anheben.
■ Den Koffer mit dem Reifenrepara‐
Um die Abdeckung zu entfernen,
turset in einer Abteilung des Stau‐
diese öffnen und seitlich nach links
fachs verstauen.
schieben. ■ Die Verriegelungshaken auf beiden
■ Die Abdeckung schließen und ver‐
Das Fach kann durch eine Trenn‐ Seiten nach hinten drehen und die
riegeln.
wand unterteilt werden. Verzurrösen in die Aussparungen
Die Staufachabdeckung kann mit bis nach unten drücken.
zu 20 kg beladen werden. ■ Das Staufach anheben und auf den Laderaumabdeckung
umgeklappten Rückenlehnen able‐ Keine Gegenstände auf die Abde‐
Ausbau gen. ckung legen.
Das Staufach muss für einen Glüh‐ ■ Das Staufach aus dem Laderaum
lampenwechsel der Rückleuchten herausnehmen.
oder für den Zugriff zur Notfallausrüs‐
tung entfernt werden:
70 Stauraum

Öffnen Ablegen Bodenabdeckung


Hintere Bodenabdeckung

Abdeckung am hinteren Ende anhe‐ Abdeckung links und rechts von un‐
ben. Sie rastet in fast senkrechter ten nach oben drücken und abneh‐
Stellung ein. Eine weitere Öffnung ist men. Die hintere Bodenabdeckung anhe‐
möglich. Zum Schließen die Abde‐ ben, um Zugang zur Notfallausrüs‐
ckung bis über den Einrastpunkt Einbauen tung zu erhalten.
hinaus nach unten ziehen. Abdeckung einrasten lassen, indem Wagenwerkzeug 3 192.
sie auf beiden Seiten in die Führun‐
gen gedrückt wird. Subwoofer-Abdeckung
Hinteren Teil der Bodenabdeckung
anheben, um Zugang zum Warndrei‐
eck zu erhalten.
Beim Schließen der Bodenabde‐
ckung darauf achten, dass sie mit
dem Klettband gesichert ist.
Stauraum 71

Ausbau

Um Zugang zur rechten Abdeckung ■ Die Bodenabdeckung langsam


im Laderaum zu erhalten, etwa zum nach vorne schieben und darauf
Die Bodenabdeckung entfernen, um achten, dass die Führungsstifte in
Auswechseln von Glühlampen, die
Zugang zur Notfallausrüstung und für die Befestigungen im Laderaum hi‐
rechte hintere Rückenlehne umklap‐
einen Glühlampenwechsel der Rück‐ neingleiten. Die Bodenabdeckung
pen und den Werkzeugkasten neben
leuchten zu erhalten: in ihre Position sinken lassen.
dem Subwoofer herausziehen.
■ Den hinteren Teil anheben und ■ Die Bodenabdeckung durch Zu‐
Glühlampen auswechseln 3 181.
nach vorne klappen. rückklappen des oberen Teils
■ Die Abdeckung nach hinten he‐ Einbau schließen und mit dem Klettband
rausziehen; sie wird durch eine ■ Den Werkzeugkasten wieder ein‐ sichern.
Führung leicht angehoben. setzen, falls er herausgenommen ■ Die Rücksitzlehnen hochklappen.
■ Die Abdeckung vom Laderaum lö‐ wurde.
sen. ■ Die Bodenabdeckung in den Lade‐
raum einlegen.
72 Stauraum

Allgemeiner Hinweis Verzurrösen Warndreieck


9 Warnung
Aus Sicherheitsgründen alle Teile
im Laderaum an ihrer Position ver‐
wahren und immer mit geschlos‐
sener hinterer Bodenabdeckung
und wenn möglich mit hochge‐
klappten hinteren Rückenlehnen
fahren.
Ansonsten könnten sich bei
scharfem Bremsen, plötzlichen
Lenkmanövern oder Unfällen die
Insassen durch herumfliegende Verzurrösen dienen zum Sichern von Das Warndreieck wird mit den elasti‐
Gegenstände verletzen. Gegenständen gegen Verrutschen schen Bändern im Laderaum unter
z. B. mit Verzurrgurten oder einem der Hecktür verstaut.
Gepäcknetz. Wenn das Fahrzeug mit einem Stau‐
fach im Laderaum ausgerüstet ist,
das Staufach ausbauen, um das
Warndreieck freizulegen 3 69.
Ausführung mit Subwoofer-Box
Stauraum 73

Verbandstasche Dachgepäckträger
Aus Sicherheitsgründen und zur Ver‐
meidung von Dachbeschädigungen
empfehlen wir, das für Ihr Fahrzeug
zugelassene Dachgepäckträgersys‐
tem zu verwenden. Weitere Informa‐
tionen erhalten Sie von Ihrer Werk‐
statt.
Einbauanleitung beachten und Dach‐
gepäckträger abnehmen, wenn er
nicht gebraucht wird.
Den hinteren Teil der Bodenabde‐
ckung anheben. Zum Herausnehmen Dachgepäckträger befestigen
des Warndreiecks am Griff ziehen. Die Verbandstasche ist im seitlichen Die Abdeckung von jedem Befesti‐
Bodenabdeckung 3 70. Staufach neben den Rücksitzen un‐ gungspunkt mit einer Münze öffnen.
tergebracht.
74 Stauraum

Beladungshinweise ■ Lose Gegenstände im Laderaum


gegen Verrutschen sichern. 9 Warnung
■ Beim Transport von Gegenständen Immer dafür sorgen, dass die La‐
im Laderaum dürfen die Rücken‐ dung sicher im Fahrzeug verstaut
lehnen der Rücksitze nicht nach ist. Ansonsten können Teile der
vorn geneigt sein. Ladung durch den Fahrzeug‐
■ Ladung nicht über die Oberkante innenraum geschleudert werden
der Rückenlehnen hinausragen und Verletzungen bzw. Schäden
lassen. an der Ladung oder am Fahrzeug
■ Auf der Laderaumabdeckung bzw. verursachen.
der Instrumententafel keine Ge‐
genstände ablegen und den Sen‐ ■ Die Zuladung ist die Differenz zwi‐
sor oben auf der Instrumententafel schen dem zulässigen Gesamtge‐
nicht abdecken. wicht (siehe Typschild 3 225) und
dem EU-Leergewicht.
■ Schwere Gegenstände im Lade‐ ■ Die Ladung darf nicht die Bedie‐
nung der Pedale, der Parkbremse Um die Zuladung zu berechnen,
raum an die Rückenlehnen anle‐ geben Sie die Daten Ihres Fahr‐
gen. Darauf achten, dass die und des Wählhebels behindern
oder die Bewegungsfreiheit des zeugs in der Gewichtstabelle am
Rückenlehnen ordnungsgemäß Anfang dieser Betriebsanleitung
eingerastet sind. Bei stapelbaren Fahrers einschränken. Keine unge‐
sicherten Gegenstände im Innen‐ ein.
Gegenständen die schwereren
nach unten legen. raum ablegen. Das EU-Leergewicht schließt das
■ Nicht mit geöffnetem Laderaum Gewicht von Fahrer (68 kg), Ge‐
■ Gegenstände mit Verzurrgurten an päck (7 kg) sowie Ölen und Flüs‐
den Verzurrösen sichern 3 72. fahren.
sigkeiten (Tank zu 90 % gefüllt) ein.
■ Der Haken an der rechten Seiten‐ Sonderausstattungen und Zubehör
wand im Laderaum kann für Trage‐ erhöhen das Leergewicht.
taschen verwendet werden. Maxi‐
males Tragvermögen: 5 kg. ■ Dachlast erhöht die Seitenwind‐
empfindlichkeit des Fahrzeugs und
Stauraum 75

verschlechtert das Fahrverhalten


durch einen höheren Fahrzeug‐
schwerpunkt. Last gleichmäßig
verteilen und mit Befestigungsgur‐
ten rutschsicher und fest verzurren.
Reifendruck und Fahrzeugge‐
schwindigkeit dem Beladungszu‐
stand anpassen. Befestigungs‐
gurte öfter prüfen und nachspan‐
nen.
Nicht schneller als 120 km/h fah‐
ren.
Die zulässige Dachlast beträgt
50 kg. Die Dachlast setzt sich aus
dem Gewicht des Dachgepäckträ‐
gers und der Ladung zusammen.
76 Instrumente, Bedienelemente

Instrumente, Bedienelemente Fernbedienung am


Bedienelemente Lenkrad
Lenkradeinstellung

Bedienelemente ........................... 76
Warnleuchten, Anzeige-Instru‐
mente, Kontrollleuchten ............... 84
Info-Displays ................................ 94
Fahrzeugmeldungen .................. 102
Personalisierung ........................ 105

Das Infotainment System, der Ge‐


Griff entriegeln, Lenkrad einstellen, schwindigkeitsregler und ein ange‐
Griff einrasten und darauf achten, schlossenes Mobiltelefon können mit
dass er komplett verriegelt ist. den Lenkradelementen bedient wer‐
Lenkrad nur bei stehendem Fahrzeug den.
und gelöster Lenkradsperre einstel‐ Weitere Informationen siehe Bedie‐
len. nungsanleitung für das Infotainment
System.
Fahrerassistenzsysteme 3 147.
Instrumente, Bedienelemente 77

Lenkradheizung Hupe

Die markierten Griffbereiche des


Lenkrads werden schneller und auf
Die Heizung durch Drücken der eine höhere Temperatur als die an‐ j drücken.
Taste * einschalten. Die Betätigung deren Bereiche geheizt.
wird durch die LED auf der Taste an‐ Die Heizung ist nur bei laufendem
gezeigt. Motor bzw. einem Autostopp aktiv.
Stopp-Start-Automatik 3 132.
78 Instrumente, Bedienelemente

Scheibenwischer und Zum einmaligen Wischen bei ausge‐ Zum Anpassen des gewünschten
schaltetem Scheibenwischer den He‐ Wischintervalls Einstellrädchen dre‐
Waschanlage bel nach unten auf die Position 1x hen:
drücken. kurzes Intervall = Einstellrädchen
Scheibenwischer
Nicht bei vereisten Scheiben ein‐ nach oben drehen
schalten. langes Intervall = Einstellrädchen
In Waschanlagen ausschalten. nach unten drehen

Einstellbares Wischintervall Wischautomatik mit Regensensor

HI = schnell
LO = langsam
INT = Intervallschaltung
oder
Wischautomatik mit Regen‐ Wischerhebel in Position INT. INT = Wischautomatik mit Regen‐
sensor sensor
OFF = aus
Der Regensensor erkennt die Was‐
sermenge auf der Windschutz‐
scheibe und steuert automatisch die
Frequenz des Scheibenwischers.
Instrumente, Bedienelemente 79

Bei einer Wischfrequenz über Hebel ziehen. Waschflüssigkeit


20 Sekunden bewegt sich der Wi‐ spritzt auf die Windschutzscheibe
scherarm leicht nach unten in die Ru‐ und der Wischer wird für einige
hestellung. Wischbewegungen eingeschaltet.
Einstellbare Empfindlichkeit des
Regensensors Heckscheibenwischer und
Waschanlage

Sensor frei von Staub, Schmutz und


Eis halten.

Scheibenwaschanlage

Zum Anpassen der Empfindlichkeit


Einstellrädchen drehen: Zur Betätigung des Heckscheiben‐
geringe = Einstellrädchen wischers Wippschalter drücken:
Empfindlichkeit nach unten drehen obere Stellung = Dauerbetrieb
hohe Empfind‐ = Einstellrädchen untere Stellung = Intervallbetrieb
lichkeit nach oben drehen Mittelstellung = aus
80 Instrumente, Bedienelemente

Fahrzeugpersonalisierung 3 105.

Außentemperatur
Sinkende Temperatur wird sofort an‐
gezeigt, steigende mit Verzögerung.
Temperaturen unter 3 °C werden blin‐
kend angezeigt.

Hebel drücken. Waschflüssigkeit Abbildung zeigt Colour-Info-Display.


spritzt auf die Heckscheibe und der Uplevel-Display
Wischer wird für einige Wischbewe‐
gungen eingeschaltet.
Nicht bei vereister Heckscheibe ein‐
schalten.
In Waschanlagen ausschalten.
Der Heckscheibenwischer schaltet
sich bei eingeschaltetem Scheiben‐ Abbildung zeigt Graphic-Info-Display.
wischer und Einlegen des Rückwärts‐
gangs automatisch ein.
Die Aktivierung bzw. Deaktivierung
dieser Funktion kann im Menü
Einstellungen im Info-Display geän‐
dert werden.
Instrumente, Bedienelemente 81

Wenn die Außentemperatur auf 3 °C Hinweis Datum einstellen


sinkt, wird im Driver Information Cen‐ Eine detaillierte Beschreibung der
ter eine Warnmeldung angezeigt. Menübedienung finden Sie im Hand‐
buch des Infotainment Systems.
9 Warnung Zeit einstellen
Bei einer Anzeige von wenigen
Grad über 0 °C kann die Fahrbahn
bereits vereist sein. Den Knopf MENU-TUNE drücken,
um das Untermenü Datum einstellen
Uhr zu öffnen.
Den Knopf MENU-TUNE drehen, um
Graphic-Info-Display Den Knopf MENU-TUNE drücken, den aktuellen Wert der ersten Einstel‐
Taste CONFIG drücken, um das um das Untermenü Zeit einstellen zu lung zu ändern.
Menü Einstellungen aufzurufen. öffnen. Den Knopf MENU-TUNE drücken,
Die Liste durchblättern und die Menü‐ Den Knopf MENU-TUNE drehen, um um die Einstellung zu bestätigen.
option Uhrzeit & Datum auswählen, den aktuellen Wert der ersten Einstel‐ Der Cursor springt zum nächsten
um das entsprechende Untermenü lung zu ändern. Wert weiter. Nach dem Einstellen al‐
anzuzeigen. ler Werte wird automatisch wieder die
Den Knopf MENU-TUNE drücken,
um die Einstellung zu bestätigen. nächsthöhere Menüebene aufgeru‐
fen.
Der Cursor springt zum nächsten
Wert weiter. Nach dem Einstellen al‐ Zeitformat einstellen
ler Werte wird automatisch wieder die Zum Umschalten zwischen den ver‐
nächsthöhere Menüebene aufgeru‐ fügbaren Optionen mehrmals den
fen. Knopf MENU-TUNE drücken.
82 Instrumente, Bedienelemente

Datumsformat einstellen Uhrzeit und Datum einstellen


Zum Umschalten zwischen den ver‐
fügbaren Optionen mehrmals den
Knopf MENU-TUNE drücken.
RDS-Zeit-Synchronisation
Das RDS-Signal der meisten UKW-
Sender stellt automatisch die Uhrzeit
ein. Die RDS-Zeitsynchronisation
kann einige Minuten dauern. Einige
Sender strahlen kein korrektes Zeit‐
signal aus. In solchen Fällen wird
empfohlen, die automatische Zeitsyn‐
chronisation auszuschalten. Hinweis
Eine detaillierte Beschreibung der
Zum Umschalten zwischen den Opti‐ Menübedienung finden Sie im Hand‐ Zum Ändern der Zeit- und Datums‐
onen Ein und Aus mehrmals den buch des Infotainment Systems. einstellungen auf die Schaltflächen
Knopf MENU-TUNE drücken. H und I tippen.
Zeitformat einstellen
Colour-Info-Display Zur Auswahl des gewünschten Zeit‐ RDS-Zeit-Synchronisation
Taste ; drücken und dann die formats auf die Schaltfläche 12 h Das RDS-Signal der meisten UKW-
Schaltfläche Einstellungen wählen. (12 Stunden) bzw. 24 h (24 Stunden) Sender stellt automatisch die Uhrzeit
Uhrzeit- und Datumeinst auswählen, tippen. ein. Die RDS-Zeitsynchronisation
um das entsprechende Untermenü kann einige Minuten dauern. Einige
Datumsformat einstellen Sender strahlen kein korrektes Zeit‐
anzuzeigen.
Zur Auswahl des gewünschten Da‐ signal aus. In solchen Fällen wird
tumsformats auf die Schaltflächen < empfohlen, die automatische Zeitsyn‐
und > tippen und zwischen den ver‐ chronisation auszuschalten.
fügbaren Optionen wählen.
Instrumente, Bedienelemente 83

Zum Aktivieren bzw. Deaktivieren der Angeschlossenes elektrisches Zube‐ Zigarettenanzünder drücken. Er
Funktion RDS-Zeit-Synchronisation hör muss bezüglich der elektromag‐ schaltet sich automatisch ab, wenn
auf die Schaltfläche Ein bzw. Aus tip‐ netischen Verträglichkeit der die Glühspirale glüht. Zigarettenan‐
pen. DIN VDE 40 839 entsprechen. zünder herausziehen.
Kein Strom abgebendes Zubehör wie
Zubehörsteckdosen z. B. Ladegeräte oder Batterien an‐ Ascher
schließen.
Die Steckdose nicht durch ungeeig‐ Achtung
nete Stecker beschädigen.
Stopp-Start-Automatik 3 132. Nur für Asche, nicht für brennbare
Abfälle.
Zigarettenanzünder

Eine 12-Volt-Zubehörsteckdose be‐


findet sich in der Mittelkonsole.
Die maximale Leistungsaufnahme
darf 120 Watt nicht überschreiten.
Bei ausgeschalteter Zündung ist die
Steckdose deaktiviert. Auch bei nied‐ Die Ascherdose kann in die Geträn‐
riger Spannung der Fahrzeugbatterie Der Zigarettenanzünder befindet sich kehalter eingesetzt werden.
wird die Zubehörsteckdose deakti‐ in der Mittelkonsole.
viert.
84 Instrumente, Bedienelemente

Warnleuchten, Kilometerzähler Drehzahlmesser


Anzeige-Instrumente,
Kontrollleuchten
Instrument
Die Zeiger der Instrumente drehen
sich beim Einschalten der Zündung
kurzzeitig bis zum Anschlag.

Tachometer

In der unteren Zeile wird die zurück‐ Anzeige der Motordrehzahl.


gelegte Strecke in Kilometer ange‐ Nach Möglichkeit in jedem Gang im
zeigt. niedrigen Drehzahlbereich fahren.

Tageskilometerzähler Achtung
Anzeige der gezählten Kilometer seit
Befindet sich der Zeiger im roten
Nullstellung in der oberen Zeile.
Warnfeld, ist die zulässige Höchst‐
Zum Zurücksetzen Taste SET/CLR drehzahl überschritten. Gefahr für
auf dem Blinkerhebel einige Sekun‐ den Motor.
den lang drücken 3 94.
Anzeige der Geschwindigkeit.
Der Tageskilometerzähler zählt bis
maximal 2.000 km und kehrt dann zu
0 zurück.
Instrumente, Bedienelemente 85

Kraftstoffanzeige Wegen des im Tank vorhandenen LED aus = Benzinbetrieb


Kraftstoffrests kann die Nachfüll‐ LED = Flüssiggasbetrieb
menge geringer sein als der angege‐ leuchtet
bene Nenninhalt des Kraftstofftanks. LED = Umschalten nicht mög‐
blinkt lich, eine Kraftstoffart ist
aufgebraucht
Kraftstoffwahltaste
Sobald der Flüssiggastank leer ist,
wird bis zum Ausschalten der Zün‐
dung automatisch auf Benzinbetrieb
umgeschaltet.
Kraftstoff für Flüssiggasbetrieb
3 162.

Zeigt den Kraftstoffstand an. Kühlmitteltemperaturan‐


Im Flüssiggasbetrieb wird der Füll‐ zeige
stand des Gastanks angezeigt.
Bei geringem Füllstand leuchtet die
Kontrollleuchte Y. Bei blinkender
Kontrollleuchte umgehend tanken. Taste LPG drücken, um zwischen
Benzin- und Flüssiggasbetrieb umzu‐
Während des Flüssiggasbetriebs schalten. Die LED in der Taste zeigt
schaltet das System automatisch auf den aktuellen Betriebsmodus an.
Benzinbetrieb um, sobald die Gast‐
anks leer sind 3 85.
Tank nie leer fahren.
86 Instrumente, Bedienelemente

Zeigt die Kühlmitteltemperatur an.


links = Motor noch nicht auf Be‐
triebstemperatur
mittig = normale Betriebstemperatur
rechts = Temperatur zu hoch

Achtung
Wenn die Kühlmitteltemperatur zu
hoch ist, Fahrzeug anhalten und
Motor abstellen. Gefahr eines Mo‐
torschadens. Kühlmittelstand
überprüfen. Uplevel-Display Zur Auswahl von Fahrzeug Informati‐
Die verbleibende Öllebensdauer wird onsmenü Taste MENU drücken.
Serviceanzeige als Prozentwert im Fahrzeug Informa‐ Einstellrädchen drehen, um Restliche
Das System für die Lebensdauer des tionsmenü beim Uplevel-Display an‐ Lebensdauer Öl auszuwählen.
Motoröls meldet, wenn Motoröl und gezeigt.
Filter gewechselt werden müssen. Die verbleibende Öllebensdauer
Zurücksetzen
Abhängig von den Fahrbedingungen kann mit den Tasten am Blinkerhebel Zum Zurücksetzen mehrere Sekun‐
kann das Intervall, in dem ein Öl- und angezeigt werden: den lang auf die Taste SET/CLR am
Filterwechsel angezeigt wird, stark Blinkerhebel drücken. Die Seite „Ver‐
schwanken. bleibende Öllebensdauer“ muss aktiv
sein. Nur die Zündung einschalten,
Midlevel-Display der Motor muss ausgeschaltet sein.
Die verbleibende Öllebensdauer wird Damit das System richtig funktioniert,
im Midlevel-Display neben der An‐ muss es bei jedem Ölwechsel zurück‐
zeige I in Prozent angegeben. gesetzt werden. Hilfe einer Werkstatt
in Anspruch nehmen.
Instrumente, Bedienelemente 87

Nächster Service Blau = Einschaltbestätigung


Wenn das System eine geringe Öl‐ Weiß = Einschaltbestätigung
lebensdauer berechnet hat, wird im
Driver Information Center eine Warn‐
meldung angezeigt. Motoröl und Fil‐
ter innerhalb von einer Woche oder
nach spätestens 500 km in einer
Werkstatt wechseln lassen (je nach‐
dem, was zuerst der Fall ist).
Driver Information Center 3 94.
Serviceinformationen 3 221.

Kontrollleuchten
Die beschriebenen Kontrollleuchten
sind nicht in allen Fahrzeugen enthal‐
ten. Die Beschreibung gilt für alle In‐
strumentenausführungen. Je nach
Ausstattung können die Kontroll‐
leuchten unterschiedlich positioniert
sein. Beim Einschalten der Zündung
leuchten die meisten Kontrollleuchten
als Funktionstest kurz auf.
Die Farben der Kontrollleuchten be‐
deuten:
Rot = Gefahr, wichtige Erinnerung
Gelb = Warnung, Hinweis, Störung
Grün = Einschaltbestätigung
88 Instrumente, Bedienelemente

Kontrollleuchten am Instrument
Instrumente, Bedienelemente 89

Kontrollleuchten in der Glühlampen auswechseln 3 176, Si‐ Sicherheitsgurtstatus auf


Mittelkonsole cherungen 3 186. Rücksitzen
Blinker 3 113.

Sicherheitsgurt anlegen
Sicherheitsgurt anlegen auf
Vordersitzen
X für den Fahrersitz leuchtet auf oder
blinkt rot auf dem Drehzahlmesser.
k für den Beifahrersitz leuchtet auf
oder blinkt rot in der Mittelkonsole,
wenn der Sitz belegt ist.
Leuchten X im Driver Information Center blinkt
Blinker Nach Einschalten der Zündung, bis oder leuchtet.
der Sicherheitsgurt angelegt wurde.
O leuchtet oder blinkt grün.
Leuchten
Blinken Nach dem Starten des Motors für ma‐
Leuchtet kurz auf
Nach dem Starten des Motors für ma‐ ximal 35 Sekunden, bis der Sicher‐
Das Parklicht ist eingeschaltet. ximal 100 Sekunden, bis der Sicher‐ heitsgurt angelegt wurde.
Blinken heitsgurt angelegt wurde.
Wenn ein nicht angelegter Sicher‐
Ein Blinker oder die Warnblinker sind Sicherheitsgurt anlegen 3 41. heitsgurt während der Fahrt angelegt
aktiv. wird.
Schnelles Blinken: Defekt einer Blink‐
Blinken
leuchte oder der entsprechenden Si‐
cherung. Nach Fahrtantritt, wenn der Sicher‐
heitsgurt gelöst wird.
90 Instrumente, Bedienelemente

Sicherheitsgurt anlegen 3 41. Airbagabschaltung Leuchten bei laufendem Motor


V leuchtet gelb. Anhalten, Motor abstellen. Fahrzeug‐
Airbag-System, Leuchtet nach Einschalten der Zün‐
batterie wird nicht geladen. Motorküh‐
lung kann unterbrochen sein. Die Wir‐
Gurtstraffer dung für ca. 60 Sekunden. Der Bei‐ kung des Bremskraftverstärkers kann
v leuchtet rot. fahrer-Airbag ist aktiviert. aussetzen. Hilfe einer Werkstatt in
Bei Einschalten der Zündung leuchtet * leuchtet gelb. Anspruch nehmen.
die Kontrollleuchte für ca. Der Beifahrer-Airbag ist deaktiviert
4 Sekunden. Wenn sie nicht auf‐ 3 48. Abgas
leuchtet, nach 4 Sekunden nicht er‐
lischt oder während der Fahrt auf‐ Z leuchtet oder blinkt gelb.
9 Gefahr
leuchtet, liegt eine Störung im Airbag- Leuchtet nach Einschalten der Zün‐
System vor. Hilfe einer Werkstatt in Gefahr von tödlichen Verletzun‐ dung auf und erlischt kurz nach Star‐
Anspruch nehmen. Die Airbags und gen für ein Kind bei Verwendung ten des Motors.
Gurtstraffer lösen bei einem Unfall eines Kindersicherheitssystems
möglicherweise nicht aus. zusammen mit einem aktivierten
Leuchten bei laufendem Motor
Beifahrer-Airbag. Störung in der Abgasreinigungs‐
Bei Auslösen der Gurtstraffer oder
anlage. Die zulässigen Abgaswerte
Airbags leuchtet die Kontrollleuchte Gefahr von tödlichen Verletzun‐ können überschritten werden. Sofort
v kontinuierlich auf. gen für einen Erwachsenen bei Hilfe einer Werkstatt in Anspruch neh‐
deaktiviertem Beifahrer-Airbag. men.
9 Warnung
Störungsursache umgehend von
Generator Blinken bei laufendem Motor
p leuchtet rot. Störung, die zur Beschädigung des
einer Werkstatt beheben lassen. Katalysators führen kann. Gas zu‐
Leuchtet nach Einschalten der Zün‐ rücknehmen, bis das Blinken endet.
Gurtstraffer, Airbag-System 3 40, dung auf und erlischt kurz nach Star‐ Sofort Hilfe einer Werkstatt in An‐
3 43. ten des Motors. spruch nehmen.
Instrumente, Bedienelemente 91

Fehlfunktion, Service Pedal betätigen im ABS vor. Die Bremsanlage ist wei‐
terhin funktionsfähig, aber ohne ABS-
g leuchtet gelb. - leuchtet oder blinkt gelb. Regelung.
Zusätzlich wird im Driver Information Antiblockiersystem 3 141.
Center eine Warnung angezeigt.
Leuchten
Zum Starten des Fahrzeugs im Auto‐
Das Fahrzeug benötigt einen Service. stopp-Modus muss das Kupplungs‐ Hochschalten
Hilfe einer Werkstatt in Anspruch neh‐ pedal betätigt werden. Stopp-Start-
men. [ leuchtet als Kontrollleuchte grün
Automatik 3 132.
auf oder wird im Driver Information
Fahrzeugmeldungen 3 102. Center mit Uplevel-Display als Sym‐
Blinken
Für einen Hauptstart des Motors bol angezeigt, wenn aus Gründen der
Bremssystem, muss das Kupplungspedal betätigt Kraftstoffersparnis ein Hochschalten
empfohlen wird.
Kupplungssystem werden 3 18, 3 131.
Bei einigen Ausführungen wird im ECO-Informationsmenü
R leuchtet rot.
Fahrer-Informationsdisplay die Mel‐ Die Schaltempfehlung wird im Driver
Der Brems- und Kupplungsflüssig‐ Information Center ganzseitig ein‐
dung „Pedal betätigen“ angezeigt
keitsstand ist zu niedrig 3 174. geblendet.
3 102.
EcoFlex-Fahrassistent 3 94.
9 Warnung
Antiblockiersystem
Anhalten. Fahrt sofort abbrechen. u leuchtet gelb. Lenkunterstützung
Hilfe einer Werkstatt in Anspruch c leuchtet gelb.
nehmen. Leuchtet nach Einschalten der Zün‐
dung für einige Sekunden. Das Sys‐
tem ist nach Erlöschen der Kontroll‐
Leuchtet nach Einschalten der Zün‐
leuchte betriebsbereit.
dung auf, wenn die manuelle Park‐
bremse angezogen ist 3 142. Erlischt die Kontrollleuchte nicht nach
wenigen Sekunden oder leuchtet sie
während der Fahrt, liegt eine Störung
92 Instrumente, Bedienelemente

Leuchtet bei reduzierter oder Blinken


Lenkunterstützung Störungen durch externe Ultraschall‐ Das System greift aktiv ein. Die Mo‐
Die Lenkunterstützung ist durch eine quellen. Besteht die Störung nicht torleistung kann reduziert und das
Überhitzung des Systems reduziert. mehr, arbeitet das System wie ge‐ Fahrzeug automatisch etwas abge‐
Die Kontrollleuchte erlischt, wenn das wohnt. bremst werden.
System abgekühlt ist. Ursache der Systemstörung umge‐
hend von einer Werkstatt beheben
Leuchten
Stopp-Start-Automatik 3 132.
lassen. Es liegt eine Störung im System vor.
Leuchtet bei deaktivierter Im Driver Information Center wird
Ultraschall-Einparkhilfe 3 150. eine Warnmeldung angezeigt. Wei‐
Lenkunterstützung terfahrt ist möglich. Das System ist
Störung in der Lenkunterstützung.
Hilfe einer Werkstatt in Anspruch neh‐ Elektronische nicht funktionsfähig. Die Fahrstabilität
kann sich jedoch je nach Fahrbahn‐
men. Stabilitätsregelung beschaffenheit verschlechtern.
Gleichzeitiges Aufleuchten ausgeschaltet Störungsursache umgehend von
von c und b t leuchtet gelb. einer Werkstatt beheben lassen.
Die Lenkunterstützung muss kalib‐ Das System ist deaktiviert. Elektronische Stabilitätsregelung
riert werden. Kalibrierung des Sys‐ 3 144, Traktionskontrolle 3 143.
tems 3 146. Elektronische
Stabilitätsregelung und Reifendruck-
Ultraschall-Einparkhilfe Traktionskontrolle Kontrollsystem
r leuchtet gelb. w leuchtet oder blinkt gelb.
b blinkt oder leuchtet gelb.
Störung im System
Leuchten
oder
Reifendruckverlust. Sofort anhalten
Störung durch verschmutzte oder mit und Reifendruck überprüfen.
Eis oder Schnee verdeckte Sensoren
Instrumente, Bedienelemente 93

Blinken 3. Den fließenden Verkehr möglichst Leuchten


Störung im System bzw. Montage rasch verlassen, ohne andere Füllstand im Kraftstofftank ist zu nied‐
eines Reifens ohne Drucksensor Fahrzeuge zu behindern. rig.
(z. B. Reserverad). Nach 60–90 Se‐ 4. Zündung ausschalten.
kunden leuchtet die Kontrollleuchte Blinken
dauerhaft. Hilfe einer Werkstatt in An‐ 9 Warnung Kraftstoffvorrat aufgebraucht. Sofort
spruch nehmen. tanken. Tank nie leer fahren.
Reifendruck-Kontrollsystem 3 195. Bei ausgeschaltetem Motor sind Katalysator 3 136.
für das Bremsen und Lenken be‐
deutend höhere Kräfte erforder‐
Motoröldruck lich. Wegfahrsperre
I leuchtet rot. Bei einem Autostopp ist der d blinkt gelb.
Leuchtet nach Einschalten der Zün‐ Bremskraftverstärker weiterhin Störung der Wegfahrsperre. Der Mo‐
dung auf und erlischt kurz nach Star‐ funktionsfähig. tor kann nicht gestartet werden.
ten des Motors. Zündschlüssel erst abziehen,
Leuchten bei laufendem Motor
wenn das Fahrzeug stillsteht; an‐ Außenbeleuchtung
sonsten könnte die Lenkradsperre
unerwartet aktiviert werden. 8 leuchtet grün.
Achtung Die Außenbeleuchtung ist einge‐
Vor dem Aufsuchen einer Werkstatt schaltet 3 110.
Motorschmierung kann unterbro‐ den Ölstand prüfen 3 171.
chen sein. Dies kann zu Motor‐
schaden bzw. zum Blockieren der Fernlicht
Antriebsräder führen. Kraftstoffmangel C leuchtet blau.
Y leuchtet oder blinkt gelb. Leuchtet bei eingeschaltetem Fern‐
1. Kupplung betätigen. licht und bei Betätigen der Lichthupe
2. Leerlauf einlegen. 3 111.
94 Instrumente, Bedienelemente

Nebelschlussleuchte Info-Displays ■ Fahrzeuginformationsmenü, siehe


unten
r leuchtet gelb.
Die Nebelschlussleuchte ist einge‐
Driver Information Center ■ Reise-/Kraftstoffinformationsmenü,
siehe unten
schaltet 3 113. Das Driver Information Center (DIC)
befindet sich im Instrument. ■ Fahrzeugmeldungen, in Form von
Codezahlen 3 102.
Geschwindigkeitsregler Es steht als Midlevel-Display oder
Die Menüseiten durch Drücken der
Uplevel-Display zur Verfügung.
m leuchtet weiß oder grün. Taste MENU oder Drehen des Ein‐
Midlevel-Display stellrads am Blinkerhebel auswählen.
Leuchtet weiß Manche der angezeigten Funktionen
Das System ist aktiviert. ändern sich je nachdem, ob das Fahr‐
zeug gerade gefahren wird oder still‐
Leuchtet grün
steht. Manche Funktionen sind nur
Geschwindigkeitsregler ist aktiviert. während der Fahrt verfügbar.
Geschwindigkeitsregler 3 147. Das Fahrzeuginformationsmenü und
Reise-/Kraftstoffinformationsmenü
Tür offen sind auswählbare Seiten, während
die Fahrzeugmeldungen und Kon‐
h leuchtet rot.
trollleuchten bei Bedarf automatisch
Eine Tür oder die Hecktür ist offen. eingeblendet werden.

Anzeige von:
■ Gesamtkilometerstand
■ Tageskilometerzähler
■ Kontrollleuchten
Instrumente, Bedienelemente 95

Uplevel-Display Manche der angezeigten Funktionen Taste MENU drücken, um zwischen


ändern sich je nachdem, ob das Fahr‐ Menüs umzuschalten oder von einem
zeug gerade gefahren wird oder still‐ Untermenü in das nächsthöhere
steht. Manche Funktionen sind nur Menü zurückzukehren.
während der Fahrt verfügbar. Einstellrädchen drehen, um eine
Fahrzeugmeldungen werden bei Be‐ Menüoption zu markieren oder einen
darf angezeigt. numerischen Wert festzulegen.
Fahrzeugpersonalisierung 3 105. Taste SET/CLR drücken, um eine
Gespeicherte Einstellungen 3 23. Funktion auszuwählen oder eine Mel‐
dung zu bestätigen.
Menüs und Funktionen
auswählen Fahrzeug Informationsmenü
Die Taste MENU drücken, um die
Die Menüs und Funktionen können
Fahrzeuginformationsseite zu wäh‐
Anzeige von: über die Tasten am Blinkerhebel aus‐
len.
gewählt werden.
■ Fahrzeug Informationsmenü X Zum Auswählen eines Untermenüs
■ Bordcomputer Informations‐ Einstellrädchen drehen.
menüW Die in den Untermenüs gegebenen
■ EcoFlex-Fahrerassistenzmenü Anweisungen befolgen.
s ■ Einheit
Die Menüseiten durch Drücken der Taste SET/CLR drücken, während
Taste MENU am Blinkerhebel wäh‐ die Seite angezeigt wird. Durch
len. Die Hauptmenüsymbole werden Drehen des Einstellrädchens wäh‐
in der obersten Zeile des Displays an‐ len Sie englische (Einheit 1) oder
gezeigt. metrische (Einheit 3) Einheiten aus.
Zum Festlegen der Einheit auf
SET/CLR drücken.
96 Instrumente, Bedienelemente

■ Reifendruck ■ Restliche Lebensdauer Öl um den Wert auszuwählen. Zum


Der Reifendruck aller Räder wird Zeigt die geschätzte Restlebens‐ Festlegen der Geschwindigkeit auf
während der Fahrt auf dieser Seite dauer des Öls an. Die Zahl in % be‐ SET/CLR drücken.
angezeigt 3 195. deutet die noch verbleibende Öl‐ Beim Überschreiten der gewählten
■ Reifenbelastung lebensdauer und zeigt an, wann Höchstgeschwindigkeit ertönt ein
das Motoröl und der Filter gewech‐ Warnton. Wenn die Geschwindig‐
Im Display „Reifenlast“ wird die Rei‐ selt werden müssen 3 86. keit festgelegt ist, kann die Funk‐
fendruckkategorie Leicht, Eco oder tion durch Drücken auf SET/CLR
Max gemäß dem aktuellen Reifen‐ ausgeschaltet werden, während
druck ausgewählt. Die Kategorie diese Seite angezeigt wird.
durch Drehen des Einstellrädchens
wählen. Zum Festlegen der Kate‐ Auswahl und Anzeige können bei
gorie auf SET/CLR drücken Midlevel- und Uplevel-Display unter‐
3 195. schiedlich sein.

Bordcomputer Informations‐
menü
Die Taste MENU drücken, um die
Reise-/Kraftstoffinformationsseite zu
wählen.
■ Geschwindigkeits-\warnung Zum Auswählen eines Untermenüs
Einstellrädchen drehen.
Die Geschwindigkeitswarnung wird
angezeigt, wenn eine eingestellte Midlevel-Display
Geschwindigkeit überschritten
wird.
Zum Festlegen der Geschwindig‐
keitswarnung auf SET/CLR
drücken, während die Seite ange‐
zeigt wird. Einstellrädchen drehen,
Instrumente, Bedienelemente 97

■ Tageskilometerzähler 1
■ Durchschnittsverbrauch 1
■ Durchschnittsgeschwindigkeit 1

Das Midlevel-Display kann mit dem ■ Digitale Geschwindigkeit


Reise-/Kraftstoffinformationsmenü ■ Reichweite
angezeigt werden.
■ Momentanverbrauch
Uplevel-Display
■ Tageskilometerzähler 2 Auswahl und Anzeige können bei
■ Durchschnittsverbrauch 2 Midlevel- und Uplevel-Display unter‐
schiedlich sein.
■ Durchschnittsgeschwindigkeit 2
Zwei Bordcomputer
Die Informationen von zwei Bordcom‐
putern zu Kilometerzähler, Durch‐
schnittsverbrauch und Durchschnitts‐
geschwindigkeit können separat zu‐
rückgesetzt werden, so dass ver‐
schiedene Streckeninformationen
angezeigt werden können.
98 Instrumente, Bedienelemente

Durchschnittsverbrauch Kraftstoffreichweite
Anzeige des Durchschnittsver‐ Die Reichweite wird aus dem momen‐
brauchs. Die Messung kann jederzeit tanen Tankinhalt und dem Momen‐
auf null gestellt werden und beginnt tanverbrauch errechnet. Die Anzeige
mit einem voreingestellten Wert. erfolgt mit gemittelten Werten.
Zur Nullstellung Taste SET/CLR ei‐ Nach dem Auftanken wird die Reich‐
nige Sekunden lang auf der entspre‐ weite nach kurzer Zeit automatisch
chenden Seite drücken. aktualisiert.
Fahrzeuge mit LPG-Motor: Der ange‐ Bei niedrigem Kraftstoffstand er‐
zeigte Durchschnittsverbrauch be‐ scheint im Display eine Meldung. Y
zieht sich auf den aktuell ausgewähl‐ leuchtet in der Kraftstoffanzeige auf.
ten Modus (LPG oder Benzin). Wenn sofort getankt werden muss,
Tageskilometerzähler erscheint eine Warnmeldung auf dem
Der Tageskilometerzähler zeigt die Durchschnittsgeschwindigkeit
Display. Y blinkt in der Kraftstoffan‐
zurückgelegte Strecke seit dem letz‐ Anzeige der Durchschnittsgeschwin‐ zeige.
ten Zurücksetzen. digkeit. Die Messung kann jederzeit
neu gestartet werden. Y 3 93.
Der Tageskilometerzähler zählt bis
maximal 2.000 km und kehrt dann zu Zur Nullstellung Taste SET/CLR ei‐ Kraftstoffreichweite bei der LPG-
0 zurück. nige Sekunden lang auf der entspre‐ Ausführung
chenden Seite drücken. Die ungefähre verbleibende Reich‐
Um den Tageskilometerzähler zu‐
rückzusetzen, die Taste SET/CLR ei‐ weite mit dem verbleibenden Kraft‐
Digitale Geschwindigkeit
nige Sekunden lang auf der entspre‐ stoff im Benzintank und im LPG-Tank
Digitalanzeige der Momentange‐ wird getrennt und kumulativ für beide
chenden Seite drücken. schwindigkeit. Kraftstoffsorten angezeigt. Durch
Drücken der Taste SET/CLR können
Sie zwischen den verschiedenen
Modi wechseln.
Instrumente, Bedienelemente 99

Momentanverbrauch ■ Schaltempfehlung: Der aktuelle ■ Hauptverbraucher: Listet die größ‐


Anzeige des Momentanverbrauchs. Gang wird von einem Pfeil umran‐ ten Verbraucher unter den derzeit
Fahrzeuge mit LPG-Motor: Der ange‐ det angezeigt. Die Ziffer darüber eingeschalteten Komfortfunktionen
zeigte Momentanverbrauch bezieht empfiehlt ein Hochschalten aus in absteigender Reihenfolge auf.
sich auf den aktuell ausgewählten Gründen der Kraftstoffersparnis. Die mögliche Kraftstoffersparnis
Modus (LPG oder Benzin). Eco-Indexanzeige: Der aktuelle wird angezeigt. Wird ein Verbrau‐
Kraftstoffverbrauch wird in Balken‐ cher ausgeschaltet, so wird er aus
ECO-Informationsmenü s form angezeigt. Für einen mög‐ der Liste gelöscht und der Ver‐
Taste MENU drücken, um in der ober‐ lichst geringen Kraftstoffverbrauch brauchswert wird aktualisiert.
sten Zeile im Display s auszuwäh‐ den Fahrstil so anpassen, dass die
len. ausgefüllten Balken innerhalb des
Zum Auswählen eines Untermenüs Eco-Bereichs bleiben. Je mehr Bal‐
Einstellrädchen drehen. Zur Bestäti‐ ken voll sind, desto höher der Kraft‐
gung Taste SET/CLR drücken. stoffverbrauch. Gleichzeitig wird
der Wert für den aktuellen Ver‐
Untermenüs sind: brauch angezeigt.

■ Verbrauchstrend: Zeigt die Ent‐


wicklung des Durchschnittsver‐
brauchs über eine Entfernung von
50 km an. Die vollen Balken zeigen
den Verbrauch in 5-km-Schritten an
100 Instrumente, Bedienelemente

und verdeutlichen die Auswirkun‐ ■ Datum 3 81


gen des Geländes oder des ■ Einstellungen der elektronischen
Fahrverhaltens auf den Kraftstoff‐ Klimatisierungsautomatik 3 123
verbrauch.
■ Anweisungen der Einparkhilfe bzw.
der erweiterten Einparkhilfe 3 150
Colour-Info-Display ■ Infotainment System, siehe die Be‐
Je nach Fahrzeugkonfiguration ver‐ schreibung in der Bedienungsanlei‐
fügt das Fahrzeug über ein Colour- tung des Infotainment Systems
Info-Display mit Touchscreen-Funk‐ ■ Systemmeldungen
tion.
■ Fahrzeugmeldungen 3 102
■ Einstellungen für Fahrzeugperso‐
nalisierung 3 105 Taste ; drücken: Die Seite Home
wird angezeigt.
Die Art der Informationen und die An‐
zeige hängen von den vorgenomme‐ Displaysymbol Einstellungen antip‐
nen Einstellungen ab. pen: Die Menüseite Einstellungen
wird angezeigt. Die gewünschte Ein‐
Menüs und Einstellungen stellung durch Antippen auswählen.
auswählen Erneut auf eine Auswahl tippen, um
Menüs und Einstellungen werden eine Einstellung oder einen Wert zu
über den Touchscreen ausgewählt. bestätigen.
Die Bildschirmtaste q drücken, um
Das Colour-Info-Display mit Touchsc‐ ein Menü oder eine Einstellung zu
reen-Funktion zeigt Folgendes in verlassen, ohne das letzte Zeichen
Farbe an: einer Zeichenfolge zu ändern oder zu
löschen.
■ Uhrzeit 3 81
■ Außentemperatur 3 80
Instrumente, Bedienelemente 101

Zum Verlassen des Menüs Das Graphic-Info-Display zeigt Fol‐ Den Knopf MENU-TUNE drehen, um
Einstellungen die Bildschirmtaste q gendes an: eine Einstellung oder einen Wert aus‐
schrittweise drücken oder nach Be‐ ■ Uhrzeit 3 81 zuwählen.
stätigen der Änderungen die Den Knopf MENU-TUNE drücken,
Taste ; drücken. ■ Außentemperatur 3 80
um eine Einstellung oder einen Wert
Fahrzeugpersonalisierung 3 105. ■ Datum 3 81 zu bestätigen.
Gespeicherte Einstellungen 3 23. ■ Einstellungen der elektronischen Den Knopf BACK drücken, um ein
Klimatisierungsautomatik 3 123 Menü oder eine Einstellung zu ver‐
■ Infotainment System, siehe die Be‐ lassen, ohne das letzte Zeichen einer
Graphic-Info-Display schreibung in der Bedienungsanlei‐ Zeichenfolge zu ändern oder zu lö‐
Je nach Fahrzeugkonfiguration ver‐ tung des Infotainment Systems schen. Die Taste einige Sekunden
fügt das Fahrzeug über ein Graphic- ■ Einstellungen für Fahrzeugperso‐ lang drücken, um den gesamten Ein‐
Info-Display. nalisierung 3 105 trag zu löschen.
Zum Verlassen des Menüs
Menüs und Einstellungen Einstellungen wiederholt die Taste
auswählen BACK drücken oder nach Bestätigen
Auf Menüs und Einstellungen wird der Änderungen die Taste CONFIG
über das Display zugegriffen. drücken.
Fahrzeugpersonalisierung 3 105.
Gespeicherte Einstellungen 3 23.

Taste CONFIG drücken: Die Menü‐


seite Einstellungen wird angezeigt.
102 Instrumente, Bedienelemente

Fahrzeugmeldungen Fahrzeugmeldungen im Nr. Fahrzeugmeldung


Midlevel-Display
9 Lenkrad drehen, Motor neu
Meldungen werden in erster Linie im
starten
Driver Information Center (DIC) an‐
gezeigt, in einigen Fällen zusammen 12 Fahrzeug überbeladen
mit einem Warn- und Signalton.
13 Kompressor überhitzt
15 Störung der dritten Brems‐
leuchte
16 Störung der Bremsleuchte
17 Störung der Leuchtweitenregu‐
lierung
18 Störung des linken Abblend‐
Die Fahrzeugmeldungen werden als lichts
Codezahlen angezeigt.
19 Störung der rechten Nebel‐
Nr. Fahrzeugmeldung schlussleuchte
Taste SET/CLR oder Taste MENU 1 Motorölwechsel durchführen 20 Störung des rechten Abblend‐
drücken, oder Einstellrädchen dre‐ lichts
hen, um eine Meldung zu bestätigen. 3 Motorkühlmittelstand niedrig
21 Störung des linken Standlichts
4 Klimaanlage aus
22 Störung des rechten Stand‐
5 Lenkradsperre aktiv lichts
7 Lenkrad drehen, Zündung aus- 23 Störung des Rückfahrlichts
und wieder einschalten
Instrumente, Bedienelemente 103

Nr. Fahrzeugmeldung Nr. Fahrzeugmeldung Nr. Fahrzeugmeldung


24 Störung der Kennzeichen‐ 60 Beifahrertürfenster öffnen und 174 Geringer Ladestand der Fahr‐
leuchte dann schließen zeugbatterie
25 Störung des Blinkers vorn links 66 Diebstahlwarnanlage warten 258 Einparkhilfe aus
26 Störung des Blinkers hinten 67 Lenkradsperre warten
links Fahrzeugmeldungen im
68 Servolenkung warten Uplevel-Display
27 Störung des Blinkers vorn
rechts 75 Klimaanlage warten

28 Störung des Blinkers hinten 76 Toter-Winkel-Warnung warten


rechts 79 Motoröl auffüllen
35 Batterie in Funkfernbedienung 82 Motoröl bald wechseln
ersetzen
84 Verringerte Motorleistung
48 Toter-Winkel-Warnung reinigen
89 Fehlfunktion, Service
53 Tankdeckel fest schließen
95 Airbag warten
56 Reifendruck auf Vorderachse
ungleich 128 Motorhaube geöffnet
57 Reifendruck auf Hinterachse 134 Störung Einparkhilfe, Stoß‐ Die Fahrzeugmeldungen werden als
ungleich fänger säubern Text angezeigt. Die in den Meldun‐
gen gegebenen Anweisungen sind zu
58 Winterreifenerkennung 136 Einparkhilfe warten
befolgen.
59 Fahrertürfenster öffnen und
dann schließen
104 Instrumente, Bedienelemente

Das System zeigt Meldungen zu den Fahrzeugmeldungen im Colour- ■ Bei Anzeige einer Warnmeldung im
folgenden Themen an: Info-Display Driver Information Center oder Info-
■ Flüssigkeitsstände Einige wichtige Meldungen werden Display.
■ Diebstahlwarnanlage zusätzlich auf dem Colour-Info-Dis‐ ■ Bei Erfassung eines Objekts durch
play angezeigt. Manche Meldungen die Einparkhilfe.
■ Bremsen
werden nur einige Sekunden lang ■ Wenn bei ausgefahrenem Heckträ‐
■ Fahrsysteme eingeblendet. ger der Rückwärtsgang eingelegt
■ Geschwindigkeitsregler, Ge‐ wird.
schwindigkeitsbegrenzer Warn- und Signaltöne
■ Einparkhilfe Beim Abstellen des Fahrzeugs
■ Fahrzeugbeleuchtung, Glüh‐ Beim Starten des Motors bzw. und/oder Öffnen der Fahrertür
lampen auswechseln während der Fahrt ■ Bei Zündschlüssel im Zündschloss.
■ Wisch-/Waschanlage Es ertönt ein einzelner Warnton. ■ Bei eingeschalteter Außen‐
Der Warnton für nicht angelegte Si‐ beleuchtung.
■ Türen, Fenster
cherheitsgurte hat Vorrang vor allen
■ Funkfernbedienung Während eines Autostopps
anderen Warn- und Signaltönen.
■ Sicherheitsgurte ■ Bei Öffnen der Fahrertür.
■ Bei nicht angelegtem Sicherheits‐
■ Airbag-Systeme gurt.
■ Motor und Getriebe ■ Bei Anfahren mit nicht richtig ge‐
Batteriespannung
■ Reifendruck schlossenen Türen bzw. Hecktür. Midlevel-Display
■ Fahrzeugbatterie ■ Bei betätigter Parkbremse ab einer Bei zu niedriger Spannung der Fahr‐
bestimmten Geschwindigkeit. zeugbatterie wird der Warncode 174
im Driver Information Center ange‐
■ Bei Überschreiten einer vorgege‐
zeigt.
benen Geschwindigkeit.
Uplevel-Display
Instrumente, Bedienelemente 105

Bei zu niedriger Spannung der Fahr‐


zeugbatterie wird eine Warnmeldung
Personalisierung Den Regler MENU-TUNE drehen, um
zum gewünschten Einstellungsmenü
im Driver Information Center ange‐ zu wechseln, und dann den Knopf
zeigt.
Fahrzeugpersonalisierung MENU-TUNE drücken.
1. Sofort alle elektrischen Verbrau‐ Das Verhalten des Fahrzeugs kann
cher ausschalten, die nicht zur durch Ändern der Einstellungen im
Fahrsicherheit beitragen, wie Info-Display personalisiert werden.
Sitzheizung, Heckscheibenhei‐ Einige der persönlichen Einstellun‐
zung oder andere Hauptverbrau‐ gen für verschiedene Fahrer können
cher. individuell für jeden Fahrzeugschlüs‐
2. Die Fahrzeugbatterie durch län‐ sel gespeichert werden. Gespei‐
geres ununterbrochenes Fahren cherte Einstellungen 3 23.
oder mithilfe eines Ladegeräts Je nach Fahrzeugausstattung und
aufladen. länderspezifischen Vorschriften sind
Die Warnmeldung bzw. der Warn‐ eventuell manche der nachfolgend
code verschwindet, nachdem der Mo‐ beschriebenen Funktionen nicht ver‐
tor zweimal hintereinander ohne fügbar.
Die folgenden Einstellungen stehen
Spannungsabfall gestartet wurde. Einige Funktionen werden nur ange‐ zur Auswahl:
Wenn die Fahrzeugbatterie nicht auf‐ zeigt oder sind nur aktiv, wenn der
geladen werden kann, die Störungs‐ Motor läuft.
ursache von einer Werkstatt beheben Persönliche Einstellungen
lassen.
Graphic-Info-Display
Taste CONFIG drücken, um das
Menü Systemeinstellungen aufzuru‐
fen. ■ Sprachen (Languages)
■ Uhrzeit & Datum
106 Instrumente, Bedienelemente

■ Radioeinstellungen Klimaanlagenmodus: Steuert den ■ Wegausleuchtung


■ Telefoneinstellungen Zustand des Kühlkompressors, Beleuchtung mit Entriegelung:
wenn das Fahrzeug gestartet wird.
■ Fahrzeugeinstellungen Letzte Einstellung (empfohlen) Schaltet die Beleuchtung beim Ein‐
In den dazugehörigen Untermenüs oder bei Fahrzeugstart ist entweder steigen ein oder aus.
können die folgenden Einstellungen immer EIN oder immer AUS. Dauer nach Verriegeln:
geändert werden: Autom. Heckscheibenheizung: Schaltet die Beleuchtung beim
Schaltet die Heckscheibenheizung Aussteigen ein oder aus bzw. än‐
Sprachen (Languages)
automatisch ein. dert die Einschaltdauer.
Auswahl der gewünschten Sprache.
■ Komforteinstellungen ■ Elektrische Türverriegelung
Uhrzeit & Datum Lautstärke Signaltöne: Ändert die Autom. Tür-Verriegelung: Schaltet
Siehe Uhr 3 81. Lautstärke von Warn- und Signal‐ die automatische Türverriegelung
tönen. nach dem Einschalten der Zündung
Radioeinstellungen ein bzw. aus.
Weitere Informationen siehe Bedie‐ Personalisieren durch Fahrer:
Schaltet die Personalisierungs‐ Verri. offene Tür vermeiden: Schal‐
nungsanleitung für das Infotainment
funktion ein oder aus. tet die Türverriegelung bei geöffne‐
System.
Heckwischer an in 'R': ter Tür ein bzw. aus.
Telefoneinstellungen Schaltet die automatische Betäti‐ Verzögerte Türverriegelung: Schal‐
Weitere Informationen siehe Bedie‐ gung des Heckscheibenwischers tet die verzögerte Türverriegelung
nungsanleitung für das Infotainment bei Einlegen des Rückwärtsgangs ein bzw. aus. Diese Menüoption
System. ein oder aus. wird angezeigt, wenn Verri. offene
Tür vermeiden deaktiviert ist. Zen‐
Fahrzeugeinstellungen ■ Einparkhilfe / Kollisionserkennung tralverriegelung 3 23.
■ Klima- und Luftqualität Einparkhilfe: Schaltet die Ultra‐ ■ Fern-Verriegeln / Entriegeln / Start
Autom. Gebläse: Ändert den Luft‐ schallsensoren ein oder aus.
Signal Fern-Entriegelung:
fluss in der Kabine der Klimatisie‐ Toter-Winkel-Alarm: Ändert die
rung im Automatikbetrieb. Einstellungen für die Toter-Winkel-
Warnung.
Instrumente, Bedienelemente 107

Schaltet die Rückmeldung der ■ Uhrzeit- und Datumeinst


Warnblinker beim Entriegeln ein ■ Radioeinstellungen
oder aus.
■ Telefoneinstellungen
Passive Tür-Entriegelung: Ändert
die Konfiguration so, dass beim ■ Fahrzeugeinstellungen
Entriegeln nur die Fahrertür oder ■ Sprache
das ganze Fahrzeug entriegelt ■ Textblättern
wird.
■ Tastenton
Türen autom. wiederverr.: Schaltet
■ Max. Startlautstärke
die automatische erneute Türver‐
riegelung ein oder aus, nachdem ■ Systemversion
das Fahrzeug entriegelt, aber nicht ■ DivX(R) VOD
geöffnet wurde. Auf Einstellungen drücken. In den dazugehörigen Untermenüs
■ Werkseinst. wiederherstellen: Die folgenden Einstellungen stehen können die folgenden Einstellungen
Setzt alle Einstellungen auf die zur Auswahl: geändert werden:
Standard-Einstellungen zurück.
Uhrzeit- und Datumeinst
Persönliche Einstellungen Siehe Uhr 3 81.
Colour-Info-Display
Radioeinstellungen
Bei eingeschalteter Audioanlage, ; Weitere Informationen siehe Bedie‐
am Bedienfeld drücken. nungsanleitung für das Infotainment
System.
Telefoneinstellungen
Weitere Informationen siehe Bedie‐
nungsanleitung für das Infotainment
System.
108 Instrumente, Bedienelemente

Fahrzeugeinstellungen ■ Kollision / Erkennung cherung entriegelte Tür deaktiviert


■ Klima- & Luftqualität Einparkhilfe: Schaltet die Ultra‐ ist. Zentralverriegelung 3 23.
Automatische Lüfterdrehzahl: Än‐ schallsensoren ein oder aus. ■ Ver-/Entriegelungseinst.
dert den Luftfluss in der Kabine der Toter-Winkel-Warnung: Ändert die Lichtsignal bei Fernentriegelung:
Klimatisierung im Automatikbe‐ Einstellungen für die Toter-Winkel- Schaltet die Rückmeldung der
trieb. Warnung. Warnblinker beim Entriegeln ein
Klima-Modus: Steuert den Zustand ■ Beleuchtung oder aus.
des Kühlkompressors, wenn das Fern-Türentriegelung: Ändert die
Ausstiegsbeleuchtung: Schaltet die
Fahrzeug gestartet wird. Letzte Konfiguration so, dass beim Entrie‐
Beleuchtung beim Aussteigen ein
Einstellung (empfohlen) oder bei geln nur die Fahrertür oder das
oder aus bzw. ändert die Einschalt‐
Fahrzeugstart ist entweder immer ganze Fahrzeug entriegelt wird.
dauer.
EIN oder immer AUS.
Fahrzeugpositionsleuchten: Schal‐ Fernentriegelte Türen wieder
Automatische Heckscheibenhei‐ verriegeln: Schaltet die automati‐
tet die Willkommensbeleuchtung
zung: Schaltet die Heckscheiben‐ sche erneute Türverriegelung ein
ein oder aus.
heizung automatisch ein. oder aus, nachdem das Fahrzeug
■ Zentralverriegelung entriegelt, aber nicht geöffnet
■ Komfort
Automatische Türverriegelung: wurde.
Signaltonlautstärke: Ändert die
Schaltet die automatische Türver‐ ■ Fahrzeug-Werkseinstellungen:
Lautstärke von Warn- und Signal‐
riegelung nach dem Einschalten Alle Einstellungen werden auf die
tönen.
der Zündung ein bzw. aus. Werkseinstellungen zurückgesetzt.
Fahrerpersonalisierung: Schaltet
Aussperrsicherung entriegelte Tür:
die Personalisierungsfunktion ein Sprache
Schaltet die Türverriegelung bei
oder aus.
geöffneter Tür ein bzw. aus. Auswahl der gewünschten Sprache.
Scheibenwischer im
Verzögerte Türverriegelung: Schal‐
Rückwärtsgang: Schaltet die auto‐ Textblättern
tet die verzögerte Türverriegelung
matische Betätigung des Heck‐ Weitere Informationen siehe Bedie‐
ein bzw. aus. Diese Menüoption
scheibenwischers bei Einlegen des nungsanleitung für das Infotainment
wird angezeigt, wenn Aussperrsi‐
Rückwärtsgangs ein oder aus. System.
Instrumente, Bedienelemente 109

Tastenton
Weitere Informationen siehe Bedie‐
nungsanleitung für das Infotainment
System.
Max. Startlautstärke
Weitere Informationen siehe Bedie‐
nungsanleitung für das Infotainment
System.
Systemversion
Weitere Informationen siehe Bedie‐
nungsanleitung für das Infotainment
System.
DivX(R) VOD
Weitere Informationen siehe Bedie‐
nungsanleitung für das Infotainment
System.
110 Beleuchtung

Beleuchtung Außenbeleuchtung Lichtschalter mit


automatischem Fahrlicht
Lichtschalter
Außenbeleuchtung .................... 110
Innenbeleuchtung ...................... 114
Lichtfunktionen .......................... 116

Lichtschalter drehen:
AUTO = automatisches Fahrlicht:
Lichtschalter drehen: Das Abblendlicht wird ab‐
7 = Beleuchtung aus hängig vom Umgebungs‐
8 = Standlicht licht automatisch ein- und
9 = Scheinwerfer ausgeschaltet
m = Aktivierung oder Deaktivie‐
Kontrollleuchte 8 3 93. rung der Funktion Automati‐
sches Fahrlicht. Schalter
dreht zurück auf AUTO
8 = Standlicht
9 = Scheinwerfer
Beleuchtung 111

Der aktuelle Status des automati‐ Bei aktivierter Funktion Automati‐ Fernlicht
schen Fahrlichts wird im Driver Infor‐ sches Fahrlicht und laufendem Motor
mation Center angezeigt. schaltet das System abhängig von
Beim Einschalten der Zündung ist die den Lichtverhältnissen und den Infor‐
Funktion Automatisches Fahrlicht ak‐ mationen des Regensensors zwi‐
tiv. schen Tagfahrlicht und Scheinwer‐
fern automatisch um.
Bei eingeschalteten Scheinwerfern
leuchtet 8. Kontrollleuchte 8 3 93. Tagfahrlicht 3 112.

Rückleuchten Automatische
Die Rückleuchten werden zusammen Scheinwerferaktivierung
mit Scheinwerfern und Standlicht ein‐ Wenn die Funktion automatisches
geschaltet. Fahrlicht eingeschaltet ist und der
Motor läuft, werden bei schlechten
Lichtverhältnissen die Scheinwerfer Zum Umschalten von Abblendlicht
Automatisches Fahrlicht eingeschaltet. auf Fernlicht Hebel nach vorne
Ferner werden die Scheinwerfer ein‐ drücken.
geschaltet, falls die Scheibenwischer Zum Umschalten auf Abblendlicht
mehrere Wischzyklen lang einge‐ Hebel nochmals nach vorne drücken
schaltet sind. oder ziehen.
Tunnelerkennung
Beim Einfahren in einen Tunnel wer‐ Lichthupe
den die Scheinwerfer ohne Verzöge‐ Zum Betätigen der Lichthupe Hebel
rung eingeschaltet. zum Lenkrad ziehen.
112 Beleuchtung

Leuchtweitenregulierung Scheinwerfer bei Tagesfahrlicht


Manuelle Auslandsfahrt Das Tagfahrlicht erhöht die Sichtbar‐
Der asymmetrische Lichtstrahl des keit des Fahrzeugs bei Tag.
Leuchtweitenregulierung
Scheinwerfers erweitert die Sicht am Es wird beim Einschalten der Zün‐
Fahrbahnrand der Beifahrerseite. dung automatisch eingeschaltet.
In Ländern mit Linksverkehr müssen
die Scheinwerfer umgestellt werden, Warnblinker
um ein Blenden des Gegenverkehrs
zu vermeiden.

Zur Anpassung der Leuchtweite an


die Fahrzeuglast, um Blendwirkung
zu reduzieren: Daumenrädchen ? in
die gewünschte Stellung drehen.
0 = Vordersitze besetzt Wird durch Drücken der Taste ¨ ein-
1 = Alle Sitze besetzt bzw. ausgeschaltet.
2 = Alle Sitze besetzt und Laderaum Die Einstellschraube auf beiden Bei einem Unfall mit Airbagauslösung
beladen Scheinwerfergehäusen um eine Vier‐ wird der Warnblinker automatisch
3 = Fahrersitz besetzt und Laderaum teldrehung rechtsherum drehen, um eingeschaltet.
beladen den Touristenmodus zu aktivieren.
Beleuchtung 113

Blinker Für längeres Blinken Hebel bis zum Parklicht


Druckpunkt drücken und halten.
Durch Bewegen des Hebels in seine
Ausgangslage kann der Blinker ma‐
nuell ausgeschaltet werden.

Nebelschlusslicht

Hebel nach = Blinker rechts Beim Parken des Fahrzeugs kann auf
oben einer Seite das Parklicht eingeschal‐
Hebel nach = Blinker links tet werden:
unten 1. Zündung ausschalten.
Bei Betätigung über den Druckpunkt 2. Blinkerhebel ganz nach oben
hinaus wird der Blinker dauerhaft ein‐ (Parklicht rechts) bzw. nach unten
geschaltet. Sobald das Lenkrad zu‐ Wird durch Drücken der Taste r ein- (Parklicht links).
rückgedreht wird, schaltet sich der bzw. ausgeschaltet.
Bestätigung durch Signalton und die
Blinker automatisch aus. Lichtschalter in Stellung AUTO: Beim entsprechende Blinkerkontroll‐
Für dreimaliges Blinken, z. B. zum Einschalten der Nebelschlussleuchte leuchte.
Fahrbahnwechsel, Hebel bis zum werden die Scheinwerfer automa‐
Druckpunkt drücken und loslassen. tisch eingeschaltet.
114 Beleuchtung

Rückfahrlicht Innenbeleuchtung Daumenrad A drehen und bis zum


Erreichen der gewünschten Helligkeit
Das Rückfahrlicht leuchtet bei einge‐ halten.
schalteter Zündung und eingelegtem Instrumententafelbeleuch‐
Rückwärtsgang. tung
Innenlicht
Beschlagene Vordere Innenleuchte
Leuchtenabdeckungen Die Innenleuchte schaltet sich beim
Die Innenseite des Leuchtengehäu‐ Ein- und Aussteigen selbsttätig ein
ses kann bei schlechten, nasskalten und dann mit Verzögerung aus.
Witterungsverhältnissen, starkem
Regen oder nach der Wagenwäsche
kurzzeitig beschlagen. Der Beschlag
verschwindet nach kurzer Zeit von
selbst, zur Unterstützung die Schein‐
werfer einschalten.

Bei eingeschalteter Außen‐


beleuchtung kann die Helligkeit fol‐
gender Leuchten eingestellt werden:
■ Instrumententafelbeleuchtung
■ Ambientebeleuchtung
■ Deckenleuchte Wippschalter betätigen:
■ Info-Display w = automatisches Ein-
und Ausschalten
■ Beleuchtete Schalter und Bedien‐ u drücken = ein
elemente
v drücken = aus
Beleuchtung 115

Hinweis Die ausgewählte Farbe bleibt beim


Bei einem Unfall mit Airbagauslö‐ nächsten Einschalten der Zündung
sung wird die Innenbeleuchtung au‐ erhalten.
tomatisch eingeschaltet. Die Ambientebeleuchtung wird beim
Deckenleuchte Ausschalten der Zündung automa‐
Beim Einschalten der Scheinwerfer tisch eingeschaltet und erlischt, wenn
leuchtet der Spot in der Innenleuchte. eine Tür geöffnet wird. Durch
Drücken der Taste m nach dem Aus‐
Die Deckenleuchte beleuchtet indi‐ schalten der Zündung bleibt die Am‐
rekt auch die Schaltkonsole. bientebeleuchtung 60 Minuten lang
eingeschaltet.
Ambientebeleuchtung
Die Ambientebeleuchtung besteht Sternenhimmel
aus einer indirekten Beleuchtung in Taste bei eingeschalteter Zündung
betätigen: Der Sternenhimmel besteht aus ca.
den Türen, in der Instrumententafel 64 LEDs in der Dachverkleidung, de‐
unterhalb der Heizungs- und Lüf‐ m einmal kurz = ein- oder ausschal‐ ren Helligkeit über eine Taste in der
tungseinheit und im Fußraum des drücken ten Dachkonsole geändert werden kann.
Beifahrers. Über eine Taste in der S wiederholt = Farben werden
Dachkonsole lassen sich kurz drücken schrittweise geän‐
8 verschiedene Farben auswählen. dert
S lange = Farben ändern sich
drücken fortlaufend
Die Ambientebeleuchtung lässt sich
mit dem Daumenrad A gemeinsam
mit der Instrumententafelbeleuchtung
verdunkeln 3 114.
116 Beleuchtung

Taste m nach dem Ausschalten der


Zündung bleibt der Sternenhimmel
Lichtfunktionen
60 Minuten lang eingeschaltet.
Beleuchtung beim
Einsteigen
Willkommensbeleuchtung
Beim Entriegeln des Fahrzeugs mit
der Funkfernbedienung werden fol‐
gende Leuchten kurzzeitig einge‐
schaltet:
■ Scheinwerfer
Taste bei eingeschalteter Zündung ■ Rückleuchten
betätigen: ■ Kennzeichenleuchte
m einmal kurz = ein- oder ausschal‐ ■ Instrumententafelbeleuchtung
drücken ten
■ Innenbeleuchtung
T wiederholt = schrittweise ver‐
kurz drücken dunkeln Manche Funktionen sind nur bei Dun‐
T lange = stufenlos verdun‐ kelheit aktiv, um das Fahrzeug leich‐
drücken keln ter finden zu können.
Die Beleuchtung wird ausgeschaltet,
Die ausgewählte Helligkeit bleibt sobald der Zündschlüssel in Stellung
beim nächsten Einschalten der Zün‐ 1 gedreht wird 3 131.
dung erhalten.
Diese Funktion lässt sich über das
Das Sternenlicht wird beim Ausschal‐ Info-Display ein- und ausschalten.
ten der Zündung automatisch einge‐
schaltet und erlischt, wenn eine Tür Fahrzeugpersonalisierung 3 105.
geöffnet wird. Durch Drücken der
Beleuchtung 117

Die Einstellungen können für den ver‐ Wegausleuchtung Wird die Fahrertür nicht geschlossen,
wendeten Schlüssel gespeichert wer‐ Scheinwerfer, Rückleuchten und schaltet sich das Licht nach
den 3 23. Kennzeichenleuchte beleuchten für zwei Minuten aus.
Beim Öffnen der Fahrertür werden eine einstellbare Zeit nach dem Ver‐ Durch Ziehen des Blinkerhebels bei
darüber hinaus folgende Leuchten lassen des Fahrzeugs die Umge‐ geöffneter Fahrertür wird die Be‐
eingeschaltet: bung. leuchtung beim Aussteigen sofort
■ Alle Schalter ausgeschaltet.
Aktivierung
■ Driver Information Center Aktivierung, Deaktivierung und Dauer
dieser Funktion lassen sich über das
■ Ambientebeleuchtung Info-Display ändern. Fahrzeugperso‐
■ Sternenlicht nalisierung 3 105.
Die Einstellungen können für den ver‐
Beleuchtung beim wendeten Schlüssel gespeichert wer‐
den 3 23.
Aussteigen
Die folgenden Leuchten werden beim
Abziehen des Schlüssels aus dem Batterieentladeschutz
Zündschloss eingeschaltet:
Funktion Fahrzeugbatterie-
■ Innenbeleuchtung Ladezustand
■ Instrumententafelbeleuchtung (nur Diese Funktion garantiert über einen
bei Dunkelheit) 1. Zündung ausschalten. Generator mit steuerbarer Leistungs‐
■ Ambientebeleuchtung 2. Den Zündschlüssel abziehen. abgabe und optimierter Leistungsver‐
■ Sternenhimmel 3. Fahrertür öffnen. teilung die längstmögliche Lebens‐
dauer der Fahrzeugbatterie.
Nach einer gewissen Zeit werden sie 4. Blinkerhebel ziehen.
automatisch ausgeschaltet und beim 5. Fahrertür schließen.
Öffnen der Fahrertür wieder einge‐
schaltet.
118 Beleuchtung

Um ein Entladen der Fahrzeug‐


batterie während der Fahrt zu vermei‐
den, werden folgende Systeme auto‐
matisch in zwei Stufen herunter- und
letztendlich abgeschaltet:
■ Zuheizer
■ Heckscheibenheizung
■ Beheizte Außenspiegel
■ Automatische Sitzheizung
■ Gebläse
In der zweiten Stufe wird im Driver In‐
formation Center eine Meldung ange‐
zeigt, die die Aktivierung des Batte‐
rieentladeschutzes für die Fahrzeug‐
batterie bestätigt.

Leuchten ausschalten
Um ein Entladen der Fahrzeug‐
batterie bei ausgeschalteter Zündung
zu verhindern, werden einige Innen‐
leuchten nach einer bestimmten Zeit
automatisch ausgeschaltet.
Klimatisierung 119

Klimatisierung Klimatisierungssysteme Die Heizleistung setzt erst voll ein,


wenn der Motor seine normale Be‐
triebstemperatur erreicht hat.
Heizung und Belüftung
Klimatisierungssysteme ............. 119 Gebläsegeschwindigkeit
Luftstrom durch Einschalten des Ge‐
Belüftungsdüsen ........................ 127
bläses auf die gewünschte Ge‐
Wartung ..................................... 128 schwindigkeit einstellen.

Luftverteilung
M = zum Kopfraum
L = zum Kopfraum und zum Fuß‐
raum
K = zum Fußraum
J = zur Windschutzscheibe, zu den
vorderen Seitenscheiben und
zum Fußraum
Regler für: l = zur Windschutzscheibe und zu
■ Temperatur den vorderen Seitenscheiben
■ Gebläsegeschwindigkeit Zwischenstellungen sind möglich.
■ Luftverteilung
Heckscheibenheizung Ü 3 32.
Sitzheizung ß 3 40.
Lenkradheizung * 3 77.

Temperatur
Rot = warm
Blau = kalt
120 Klimatisierung

Entfeuchtung und Enteisung der ■ Seitliche Belüftungsdüsen nach n = Kühlung


Scheiben Bedarf öffnen und auf die Seiten‐ 4 = Umluftbetrieb
scheiben richten. Ü = Heckscheibenheizung 3 32
■ Zur gleichzeitigen Erwärmung des Sitzheizung ß 3 40.
Fußraums Luftverteilungsregler auf
J stellen. Lenkradheizung * 3 77.

Temperatur
Klimaanlage Rot = warm
Blau = kalt
Die Heizleistung setzt erst voll ein,
wenn der Motor seine normale Be‐
triebstemperatur erreicht hat.

Gebläsegeschwindigkeit
■ Temperaturregler auf die wärmste Luftstrom durch Einschalten des Ge‐
Stufe stellen. bläses auf die gewünschte Ge‐
■ Gebläsegeschwindigkeit auf die schwindigkeit einstellen.
höchste Stufe stellen.
■ Luftverteilungsregler auf l stellen.
■ Heckscheibenheizung Ü einschal‐
ten. Regler für:
■ Temperatur
■ Gebläsegeschwindigkeit
■ Luftverteilung
Klimatisierung 121

Luftverteilung Kühlung n Wenn keine Kühlung oder Trocknung


M = zum Kopfraum gewünscht wird, die Kühlung aus
L = zum Kopfraum und zum Fuß‐ Gründen der Kraftstoffersparnis aus‐
raum schalten.
K = zum Fußraum Eine aktivierte Kühlung kann Auto‐
J = zur Windschutzscheibe, zu den stopps verhindern.
vorderen Seitenscheiben und Stopp-Start-Automatik 3 132.
zum Fußraum
l = zur Windschutzscheibe und zu Umluftsystem 4
den vorderen Seitenfenstern
(Klimaanlage ist im Hintergrund
aktiviert, um zu verhindern,
dass sich die Fenster beschla‐
gen)
Taste n drücken, um die Kühlung
Zwischenstellungen sind möglich. einzuschalten. Die Betätigung wird
durch die LED auf der Taste ange‐
zeigt. Die Kühlung ist nur bei laufen‐
dem Motor und eingeschaltetem Kli‐
matisierungsgebläse funktionsfähig.
Taste n erneut drücken, um die Küh‐
lung auszuschalten.
Die Klimaanlage kühlt und entfeuch‐ Zum Einschalten des Umluftbetriebs
tet (trocknet), sobald die Außentem‐ Taste drücken. Die Betätigung wird
peratur knapp über dem Gefrierpunkt durch die LED auf der Taste ange‐
liegt. Dabei kann sich Kondenswas‐ zeigt.
ser bilden, das an der Fahrzeugunter‐ Taste 4 erneut drücken, um den
seite austritt. Umluftbetrieb auszuschalten.
122 Klimatisierung

Entfeuchtung und Enteisung der


9 Warnung
Scheiben l
Das eingeschaltete Umluftsystem
vermindert den Luftaustausch.
Beim Betrieb ohne Kühlung nimmt
die Luftfeuchtigkeit zu, die Schei‐
ben können von innen beschla‐
gen. Die Qualität der Innenraum‐
luft nimmt mit der Zeit ab, dies
kann bei den Fahrzeuginsassen
zu Ermüdungserscheinungen füh‐
ren.
■ Kühlung n einschalten.
Bei warmer und sehr feuchter Umge‐ ■ Umluftsystem 4 eingeschaltet.
bungsluft kann die Windschutz‐
■ Temperaturregler auf die kälteste ■ Temperaturregler auf die wärmste
scheibe von außen beschlagen,
Stufe stellen. Stufe stellen.
wenn ein kühler Luftstrom auf sie ge‐
richtet wird. Bei von außen beschla‐ ■ Gebläsegeschwindigkeit auf die ■ Gebläsegeschwindigkeit auf die
gender Windschutzscheibe die höchste Stufe stellen. höchste Stufe stellen.
Scheibenwischer einschalten und l ■ Luftverteilungsregler auf M stellen. ■ Luftverteilungsregler auf l stellen.
ausschalten. ■ Alle Düsen öffnen. ■ Heckscheibenheizung Ü einschal‐
Maximale Kühlung ten.
Fenster kurz öffnen, damit die erhitzte ■ Seitliche Belüftungsdüsen nach
Luft schnell entweichen kann. Bedarf öffnen und auf die Seiten‐
scheiben richten.
Klimatisierung 123

Hinweis Regler für:


Wenn bei laufendem Motor der Luft‐ ■ Gebläsegeschwindigkeit
verteilungsmodus l ausgewählt
wird, ist so lange kein Autostopp ■ Temperatur
möglich, bis ein anderer Luftvertei‐ ■ Luftverteilung
lungsmodus gewählt wird. n = Kühlung
Wird der Luftverteilungsmodus l AUTO = Automatikbetrieb
während eines Autostopps ausge‐ 4 = manueller Umluftbetrieb
wählt, so wird der Motor automatisch V = Entfeuchtung und Ent‐
wieder gestartet. eisung
Ü = Heckscheibenheizung 3 32
Stopp-Start-Automatik 3 132.
Sitzheizung ß 3 40.
Die Einstellungen der Klimatisierung
Elektronische Klimatisie‐ Lenkradheizung * 3 77. werden auf dem Info-Display ange‐
rungsautomatik Im Automatikbetrieb werden Tempe‐ zeigt. Änderungen der Einstellungen
ratur, Gebläsedrehzahl und Luftver‐ werden kurz über dem aktuell ange‐
teilung automatisch geregelt. zeigten Menü eingeblendet.
Die elektronische Klimatisierungsau‐
tomatik ist nur bei laufendem Motor
voll betriebsbereit.
124 Klimatisierung

Automatikbetrieb AUTO ■ n drücken, um optimale Kühlung


und Gebläse einzuschalten. Die
Betätigung wird durch die LED auf
der Taste angezeigt.
■ Die vorgewählte Temperatur über
den mittleren Drehknopf einstellen.
Die empfohlene Temperatur be‐
trägt 22 °C.

Temperaturvorwahl
Die Temperatur durch Drehen des
mittleren Drehknopfes auf den ge‐
wünschten Wert einstellen. Dieser Ist die Mindesttemperatur Lo einge‐
wird im Display des Schalters ange‐ stellt, läuft die Klimaanlage mit maxi‐
Grundeinstellung für höchsten Kom‐ zeigt. maler Kühlung, sofern Kühlung n
fort: Aus Komfortgründen Temperatur nur eingeschaltet ist.
■ AUTO-Taste drücken, um die Luft‐ in kleinen Schritten ändern. Bei Einstellung der Höchsttemperatur
verteilung und die Gebläsege‐ Hi arbeitet die Klimaanlage mit maxi‐
schwindigkeit automatisch zu re‐ maler Heizleistung.
geln. Die Betätigung wird durch die
LED auf der Taste angezeigt. Hinweis
Wenn n eingeschalten ist, kann
■ Alle Belüftungsdüsen öffnen, um eine Verringerung der eingestellten
eine optimierte Luftverteilung im Kabinentemperatur dazu führen,
Automatikbetrieb zu garantieren. dass der Motor aus einem automa‐
tischen Stopp wieder startet oder ein
automatischer Stopp verhindert
wird.
Klimatisierung 125

Entfeuchtung und Enteisung der Die Einstellung der automatischen Manuelle Einstellungen
Scheiben V Heckscheibenheizung kann über das Die Klimatisierungseinstellungen
Info-Display geändert werden. Fahr‐ können wie folgt über Betätigung der
zeugpersonalisierung 3 105. Tasten und Drehknöpfe geändert
Hinweis werden. Durch Ändern einer Einstel‐
Wird bei laufendem Motor die Taste lung wird der Automatikbetrieb deak‐
V gedrückt, so kann kein Auto‐ tiviert.
stopp durchgeführt werden, bis die
Taste V erneut gedrückt wird. Gebläsegeschwindigkeit Z
Wird bei laufendem Motor und Ge‐
bläse die Taste s gedrückt, so kann
kein Autostopp durchgeführt wer‐
den, bis die Taste s erneut gedrückt
wird oder das Gebläse ausgeschal‐
tet wird.
■ Taste V drücken. Die Betätigung
wird durch die LED auf der Taste Wird die Taste V während eines
angezeigt. Autostopps gedrückt, so wird der
Motor automatisch wieder gestartet.
■ Temperatur und Luftverteilung stel‐
len sich automatisch ein; das Ge‐ Wird die Taste s während eines Au‐
bläse läuft auf einer hohen Stufe. tostopps und bei laufendem Ge‐
bläse gedrückt, so wird der Motor
■ Heckscheibenheizung Ü einschal‐ automatisch wieder gestartet. Zum Erhöhen bzw. Verringern der
ten. Gebläsegeschwindigkeit den linken
Stopp-Start-Automatik 3 132. Drehknopf drehen. Die Gebläsege‐
■ Um in den vorherigen Modus zu‐
rückzukehren, Taste V drücken. schwindigkeit wird auf dem
Um in den Automatikmodus zu‐ Info-Display angezeigt.
rückzukehren, Taste AUTO Knopf auf $ drehen: Gebläse und
drücken. Kühlung werden ausgeschaltet.
126 Klimatisierung

Rückkehr in den Automatikbetrieb: s = zur Windschutzscheibe und zu zeigt. Die Kühlung ist nur bei laufen‐
Taste AUTO drücken. den vorderen Seitenfenstern dem Motor und eingeschaltetem Kli‐
(Klimaanlage ist im Hintergrund matisierungsgebläse funktionsfähig.
Luftverteilung aktiviert, um zu verhindern, dass Taste n erneut drücken, um die Küh‐
sich die Fenster beschlagen) lung auszuschalten.
M = zum Kopfbereich über verstell‐
bare Belüftungsdüsen Die Klimaanlage kühlt und entfeuch‐
L = zum Kopfraum und zum Fuß‐ tet (trocknet), sobald die Außentem‐
raum peratur knapp über dem Gefrierpunkt
liegt. Dabei kann sich Kondenswas‐
Zur automatischen Luftverteilung zu‐ ser bilden, das an der Fahrzeugunter‐
rückkehren: Taste AUTO drücken. seite austritt.
Wenn keine Kühlung oder Trocknung
Kühlung n gewünscht wird, die Kühlung aus
Gründen der Kraftstoffersparnis aus‐
schalten.
Bei ausgeschalteter Kühlung fordert
Den rechten Drehknopf auf die ge‐ das Klimatisierungssystem während
wünschte Einstellung drehen. Die eines Autostopps keinen Neustart
Einstellung wird auf dem des Motors an. Ausnahme: Die Ent‐
Info-Display angezeigt. eisung ist eingeschaltet und eine Au‐
K = zum Fußraum ßentemperatur von über 0 °C erfor‐
9 = zur Windschutzscheibe, zu den dert einen Neustart.
vorderen Seitenscheiben und Der Status der Kühlung wird auf dem
zum Fußraum Info-Display angezeigt.

Taste n drücken, um die Kühlung


einzuschalten. Die Betätigung wird
durch die LED auf der Taste ange‐
Klimatisierung 127

Die Kühlfunktion nach dem Motorstart


lässt sich über das Info-Display ein- 9 Warnung Belüftungsdüsen
und ausschalten. Fahrzeugpersonali‐
sierung 3 105. Das eingeschaltete Umluftsystem Verstellbare
vermindert den Luftaustausch. Belüftungsdüsen
Umluftbetrieb 4 Beim Betrieb ohne Kühlung nimmt
die Luftfeuchtigkeit zu, die Schei‐ Bei eingeschalteter Kühlung muss
ben können von innen beschla‐ mindestens eine Belüftungsdüse ge‐
gen. Die Qualität der Innenraum‐ öffnet sein.
luft nimmt mit der Zeit ab, dies
kann bei den Fahrzeuginsassen
zu Ermüdungserscheinungen füh‐
ren.

Bei warmer und sehr feuchter Umge‐


bungsluft kann die Windschutz‐
scheibe von außen beschlagen,
wenn ein kühler Luftstrom auf sie ge‐
richtet wird. Bei von außen beschla‐
Zum Einschalten des Umluftbetriebs gender Windschutzscheibe die
Taste 4 drücken. Die Betätigung Scheibenwischer einschalten und s
wird durch die LED auf der Taste an‐ ausschalten.
Die Einstellung der Luftmenge am
gezeigt.
Grundeinstellungen Düsenausgang erfolgt durch Drehen
Taste 4 erneut drücken, um den Manche Einstellungen können über des Einstellrädchens. Die Düse ist
Umluftbetrieb auszuschalten. das Info-Display geändert werden. geschlossen, wenn das Einstellräd‐
Fahrzeugpersonalisierung 3 105. chen ganz nach links oder rechts ge‐
dreht ist.
128 Klimatisierung

Starre Belüftungsdüsen Wartung


Weitere Belüftungsdüsen befinden
sich unterhalb von Windschutz‐ Lufteinlass
scheibe und Seitenscheiben sowie im
Fußraum.

Richtung des Luftstroms durch Kip‐


pen und Schwenken der Lamellen
einstellen.

9 Warnung Der Lufteinlass im Motorraum außen


vor der Windschutzscheibe muss zur
Keine Gegenstände an den La‐ Luftzufuhr frei sein. Gegebenenfalls
mellen der Belüftungsdüsen an‐ Laub, Schmutz oder Schnee entfer‐
bringen. Gefahr von Beschädi‐ nen.
gung und Verletzung bei einem
Unfall.
Innenraumluftfilter
Der Innenraumfilter reinigt die von au‐
ßen eintretende Luft von Staub, Ruß,
Pollen und Sporen.
Klimatisierung 129

Regelmäßiger Betrieb
Um eine gleichbleibend gute Funktion
zu gewährleisten, muss die Kühlung
einmal im Monat unabhängig von Wit‐
terung und Jahreszeit einige Minuten
eingeschaltet werden. Bei zu niedri‐
ger Außentemperatur ist ein Betrieb
mit Kühlung nicht möglich.

Service
Für eine optimale Kühlleistung wird
empfohlen, ab dem dritten Jahr nach
der Erstanmeldung des Fahrzeugs
die Klimaanlage jährlich zu kontrollie‐
ren. Das schließt Folgendes ein:
■ Funktions- und Drucktest
■ Funktion der Heizung
■ Dichtheitsprüfung
■ Kontrolle der Antriebsriemen
■ Ablauf von Kondensator und Ver‐
dampfer reinigen
■ Leistungskontrolle
130 Fahren und Bedienung

Fahren und Fahrhinweise Pedale


Um den vollen Pedalweg zu gewähr‐
Bedienung Kontrolle über das leisten, dürfen im Bereich der Pedale
keine Fußmatten liegen.
Fahrzeug
Fahrhinweise ............................. 130 Nie mit abgestelltem Motor
Starten ....................................... 131 rollen
Motorabgase .............................. 136 Viele Systeme funktionieren dann
nicht (z. B. Bremskraftverstärker, Ser‐
Schaltgetriebe ............................ 137
volenkung). Sie gefährden sich und
Automatisiertes Schaltgetriebe . . 137 andere.
Bremsen .................................... 141 Während eines Autostopps funktio‐
Fahrsysteme .............................. 143 nieren alle Systeme.
Fahrerassistenzsysteme ............ 147 Stopp-Start-Automatik 3 132.
Kraftstoffe .................................. 162
Leerlaufanhebung
Wenn die Fahrzeugbatterie aufgrund
des Batteriezustands geladen wer‐
den muss, erfordert dies eine erhöhte
Leistungsabgabe der Lichtmaschine.
Dies wird durch eine Leerlaufanhe‐
bung erreicht, die hörbare Geräusche
verursachen kann.
Im Uplevel-Display wird eine Meldung
angezeigt.
Fahren und Bedienung 131

Starten Zündschlossstellungen ■ Elektrische Fensterheber


■ Zubehörsteckdosen
Einfahren ■ Elektrisches Schiebedach
Während der ersten Fahrten unnötig Das Infotainment System wird unab‐
scharfes Bremsen vermeiden. hängig davon, ob eine Tür geöffnet
Bei der ersten Fahrt kann es zu einer wird, weitere 30 Minuten lang bzw. bis
Rauchentwicklung kommen, wenn zum Abziehen des Schlüssels aus
Wachs und Öl an der Abgasanlage dem Zündschloss mit Strom versorgt.
verdampfen. Parken Sie das Fahr‐
zeug nach der ersten Fahrt eine Motor anlassen
Weile im Freien und vermeiden Sie
ein Einatmen des Rauchs.
Solange das Fahrzeug eingefahren
wird, kann der Kraftstoff- und Motor‐ 0 = Zündung aus
ölverbrauch höher sein. 1 = Lenkradsperre gelöst, Zündung
Ein Autostopp wird unter Umständen aus
unterbunden, damit sich die Fahr‐ 2 = Zündung ein
zeugbatterie aufladen kann. 3 = Anlassen

Verzögerte
Stromabschaltung
Die folgenden elektronischen Sys‐
teme können noch aktiv bleiben, bis Den Schlüssel in die Stellung 1 dre‐
die Fahrertür geöffnet wird oder bis hen, um das Lenkradschloss zu lö‐
spätestens 10 Minuten nach Aus‐ sen.
schalten der Zündung:
132 Fahren und Bedienung

Schaltgetriebe: Kupplung und Brems‐ Automatische Schubabschaltung


pedal betätigen. Anlassersteuerung Bei Schubbetrieb, d. h. wenn das
Automatisiertes Schaltgetriebe: Diese Funktion steuert das Anlassen Fahrzeug mit eingelegtem Gang aber
Bremspedal betätigen. des Motors. Der Fahrer muss den ohne Betätigung des Gaspedals ge‐
Gaspedal nicht betätigen. Schlüssel nicht in Stellung 3 halten. fahren wird, schaltet sich die Kraft‐
Nach Betätigung lässt das System stoffversorgung automatisch ab.
Schlüssel kurz in Stellung 3 drehen
den Motor automatisch an, bis er
und loslassen: Der Anlasser wird
läuft. Da bestimmte Bedingungen
nach einer kurzen Verzögerung auto‐
überprüft werden müssen, wird der Stopp-Start-System
matisch betätigt, bis der Motor läuft.
Motor mit einer kurzen Verzögerung Die Stopp-Start-Automatik hilft, Kraft‐
Siehe „Automatische Anlassersteue‐
gestartet. stoff zu sparen und die Abgase zu re‐
rung“.
Mögliche Ursachen, wenn der Motor duzieren. Unter passenden Bedin‐
Vor neuem Startversuch oder zum gungen schaltet sie den Motor ab, so‐
nicht startet:
Abstellen des Motors den Schlüssel bald das Fahrzeug langsam fährt
auf Position 0 zurückdrehen. ■ Kupplungspedal nicht durchgetre‐
oder stillsteht, z. B. an einer Ampel
ten (Schaltgetriebe).
Bei einem Autostopp lässt sich der oder in einem Stau.
Motor durch Betätigen des Kupp‐ ■ Bremspedal nicht betätigt (automa‐
Bei Fahrzeugen mit Schaltgetriebe
lungspedals starten. tisiertes Schaltgetriebe).
wird der Motor automatisch gestartet,
■ Zeitüberschreitung. sobald das Kupplungspedal betätigt
Das Fahrzeug bei niedrigen wird.
Temperaturen starten Aufwärmen des Turbomotors
Beim Anfahren kann die Motordreh‐ Bei Fahrzeugen mit automatisiertem
Der Motor lässt sich bis -30 °C ohne
zahl für kurze Zeit begrenzt sein, ins‐ Schaltgetriebe wird der Motor auto‐
Zusatzheizung starten. Dazu sind ein
besondere wenn der Motor kalt ist. matisch gestartet, sobald das Brems‐
Motoröl mit der passenden Viskosität,
Durch diese Begrenzung kann das pedal gelöst wird.
der richtige Kraftstoff und eine aus‐
reichend geladene Fahrzeugbatterie Schmiersystem zunächst den Motor
erforderlich. vollständig schützen.
Fahren und Bedienung 133

Ein Sensor an der Fahrzeugbatterie Die Stopp-Start-Automatik lässt sich Funktionsweise


sorgt dafür, dass nur dann ein Auto‐ durch Drücken der Taste eco manuell
stopp erfolgt, wenn die Fahrzeug‐ deaktivieren. Die Deaktivierung wird
batterie für einen Neustart durch das Erlöschen der LED in der
ausreichend geladen ist. Taste angezeigt.

Aktivierung Autostopp
Die Stopp-Start-Automatik ist verfüg‐ Fahrzeuge mit Schaltgetriebe:
bar, sobald der Motor eingeschaltet Bei geringer Fahrgeschwindigkeit
ist, das Fahrzeug losfährt und die im oder im Stillstand lässt sich folgen‐
weiteren Verlauf dieses Abschnitts dermaßen ein Autostopp aktivieren:
beschriebenen Bedingungen erfüllt ■ Kupplungspedal betätigen.
sind.
■ Schalthebel in die Leerlaufstellung
Deaktivierung (Neutral) bringen.
Ein Autostopp wird auf dem Dreh‐
■ Kupplungspedal loslassen. zahlmesser angezeigt, indem die Na‐
Der Motor wird bei eingeschalteter del auf der Position AUTOSTOP
Zündung abgeschaltet. steht.
Fahrzeuge mit automatisiertem Bei einem Autostopp bleiben Heiz‐
Schaltgetriebe: leistung und Bremskraft erhalten.
Wenn das Fahrzeug mit gedrücktem
Bremspedal im Stillstand ist, wird au‐
tomatisch der Autostopp aktiviert.
Der Motor wird bei eingeschalteter
Zündung abgeschaltet.
Bei Neigungen über 15 % wird das
Stopp-Start-System deaktiviert.
134 Fahren und Bedienung

Bedingungen für einen Autostopp ■ Es besteht ein ausreichendes oder nur im Stromsparmodus verfüg‐
Die Stopp-Start-Automatik prüft, ob Bremsvakuum. bar. Die Gebläsegeschwindigkeit der
alle folgenden Bedingungen erfüllt ■ Das Fahrzeug wurde seit dem letz‐ Klimatisierungsautomatik wird aus
sind: ten Autostopp mind. mit Schrittge‐ Stromspargründen reduziert.
■ Die Stopp-Start-Automatik ist nicht schwindigkeit gefahren.
Neustart des Motors durch den
manuell deaktiviert. Andernfalls ist kein Autostopp mög‐ Fahrer
■ Die Motorhaube ist ganz geschlos‐ lich.
Fahrzeuge mit Schaltgetriebe:
sen. Bestimmte Klimatisierungseinstellun‐ Kupplungspedal betätigen, um den
■ Die Fahrertür ist geschlossen oder gen können einen Autostopp verhin‐ Motor wieder zu starten.
der Fahrer-Sicherheitsgurt ist an‐ dern. Weitere Informationen finden
Der Motorstart wird auf dem Dreh‐
gelegt. Sie im Kapitel „Klimatisierung“ 3 123.
zahlmesser durch die Nadel in der
■ Die Fahrzeugbatterie ist ausrei‐ Direkt nach einer Autobahnfahrt ist Leerlaufposition angezeigt.
chend geladen und funktionstüch‐ unter Umständen kein Autostopp
Wenn der Wählhebel aus der Neu‐
tig. möglich.
tralstellung bewegt wird, ohne vorher
■ Der Motor ist warm. Einfahren 3 131. die Kupplung zu betätigen, leuchtet
■ Die Kühlmitteltemperatur ist nicht die Kontrollleuchte - auf bzw. im
Batterieentladeschutz der Driver Information Center wird ein
zu hoch. Fahrzeugbatterie
■ Die Motorabgastemperatur ist nicht Symbol angezeigt.
Um einen zuverlässigen Motorneu‐
zu hoch, z. B. nach dem Fahren mit start zu gewährleisten, verfügt die Kontrollleuchte - 3 91.
hoher Motorbelastung. Stopp-Start-Automatik über verschie‐ Fahrzeuge mit automatisiertem
■ Die Außentemperatur liegt über dene Schutzfunktionen gegen eine Schaltgetriebe:
-5 °C. Entladung der Fahrzeugbatterie. Das Bremspedal lösen oder den
■ Das Klimatisierungssystem erlaubt Wählhebel aus der Stellung D bewe‐
Stromsparmaßnahmen gen, um den Motor neu zu starten.
Autostopp.
Bei einem Autostopp sind verschie‐
dene elektrische Funktionen, wie
z. B. die Heckscheibenheizung nicht
Fahren und Bedienung 135

Der Motorstart wird auf dem Dreh‐ ■ Das Klimatisierungssystem erfor‐ oder an einer Steigung so fest
zahlmesser durch die Nadel in der dert einen Motorstart. wie möglich anziehen. Gleich‐
Leerlaufposition angezeigt. ■ Die Klimatisierung wird manuell zeitig Fußbremse betätigen, um
eingeschaltet. die Betätigungskräfte der Park‐
Neustart des Motors durch die
Bei nicht richtig geschlossener Motor‐ bremse zu verringern.
Stopp-Start-Automatik
haube wird im Driver Information ■ Den Motor ausschalten.
Der Wählhebel muss auf Neutral ste‐
Center eine Warnmeldung angezeigt. ■ Wenn das Fahrzeug in der
hen, damit ein automatischer Neu‐
start möglich ist. Bei an Zubehörsteckdosen ange‐ Ebene oder an einer Steigung
schlossenen Elektrogeräten wie etwa steht, vor Abziehen des Zünd‐
Tritt bei einem Autostopp eine der fol‐
einem tragbaren CD-Player kann es schlüssels ersten Gang einle‐
genden Bedingungen ein, wird der
bei einem Neustart zu einem kurzen gen. An einer Steigung zusätz‐
Motor von der Stopp-Start-Automatik
Leistungsabfall kommen. lich Vorderräder vom Bordstein
automatisch wieder gestartet:
wegdrehen.
■ Die Stopp-Start-Automatik wird
manuell deaktiviert. Fahrzeug abstellen Wenn das Fahrzeug an einem
Gefälle steht, vor Abziehen des
■ Die Motorhaube wird geöffnet. Zündschlüssels Rückwärtsgang
9 Warnung
■ Der Fahrer-Sicherheitsgurt wird ge‐ einlegen. Zusätzlich Vorder‐
löst und die Fahrertür wird geöffnet. ■ Fahrzeug nicht auf entzündba‐ räder zum Bordstein hindrehen.
■ Die Motortemperatur ist zu niedrig. ren Oberflächen abstellen. Die ■ Die Fenster und das Schiebe‐
■ Die Ladung der Fahrzeugbatterie hohe Temperatur des Abgas‐ dach schließen.
liegt unter einem bestimmten Wert. systems kann zu einem Entzün‐ ■ Den Zündschlüssel abziehen.
den der Oberfläche führen. Lenkrad drehen, bis Lenkrad‐
■ Es besteht kein ausreichendes
Bremsvakuum. ■ Die Parkbremse immer anzie‐ sperre spürbar einrastet.
hen. Die Parkbremse ohne Bei Fahrzeugen mit automati‐
■ Das Fahrzeug wird mind. mit Drücken des Entriegelungs‐
Schrittgeschwindigkeit gefahren. siertem Schaltgetriebe kann der
knopfes anziehen. Im Gefälle
136 Fahren und Bedienung

Schlüssel nur abgezogen wer‐ Motorabgase Achtung


den, wenn die Parkbremse be‐
tätigt ist. Andere als die auf den Seiten
9 Gefahr 3 162, 3 229 aufgeführten Kraft‐
■ Verriegeln Sie das Fahrzeug. stoffsorten können den Katalysa‐
■ Diebstahlwarnanlage aktivieren. Motorabgase enthalten giftiges tor oder Teile der Elektronik be‐
Kohlenmonoxid. Dieses Gas ist schädigen.
■ Motorkühlgebläse können auch farb- und geruchlos und kann
nach Abstellen des Motors laufen beim Einatmen lebensgefährlich Unverbrannter Kraftstoff überhitzt
3 170. sein. und beschädigt den Katalysator.
Übermäßigen Gebrauch des An‐
Wenn Abgase in das Fahrzeug‐ lassers, Leerfahren des Kraftstoff‐
Achtung innere gelangen, Fenster öffnen. tanks und Anlassen des Motors
Störungsursache von einer Werk‐ durch Anschleppen oder Anschie‐
Nach Fahren mit hohen Motor‐
statt beheben lassen. ben deshalb unterlassen.
drehzahlen bzw. hoher Motorbe‐
lastung Motor zum Schutz des Nicht mit offenem Laderaum fah‐
Turboladers vor dem Abstellen ren, weil sonst Abgase in das Bei Fehlzündungen, unrundem Mo‐
kurzzeitig mit niedriger Belastung Fahrzeug eindringen können. torlauf, Abfall der Motorleistung oder
bzw. ca. 30 Sekunden im Leerlauf anderen ungewöhnlichen Problemen
laufen lassen. Katalysator Störungsursache möglichst bald in
einer Werkstatt beheben lassen. In
Der Katalysator verringert die Menge Notfällen kann die Fahrt kurzzeitig bei
Hinweis an Schadstoffen in den Abgasen.
Wenn bei einem Unfall die Airbags niedriger Geschwindigkeit und Dreh‐
auslösen, wird der Motor automa‐ zahl fortgesetzt werden.
tisch abgestellt, sofern das Fahr‐
zeug innerhalb einer vorgegebenen
Zeitspanne zum Stillstand kommt.
Fahren und Bedienung 137

Schaltgetriebe Bei jeder Betätigung Kupplungspedal


voll durchtreten. Pedal nicht als Fuß‐
Automatisiertes
stütze verwenden. Schaltgetriebe
Achtung Das automatisierte Schaltgetriebe er‐
möglicht ein manuelles Schalten (Ma‐
Es wird davon abgeraten, mit nuell-Modus) oder ein automatisches
einer Hand am Wählhebel zu fah‐ Schalten (Automatikmodus). In bei‐
ren. den Modi wird die automatische
Kupplungsbetätigung angewendet.
Anzeige zum Schalten 3 91. Das manuelle Schalten erfolgt über
ein Antippen des Wählhebels im Ma‐
nuell-Modus.
Hinweis
Beim Entriegeln oder Öffnen einer
Zum Einlegen des Rückwärtsgangs Fahrzeugtür kann ein von der Hyd‐
das Kupplungspedal betätigen, den raulikanlage verursachtes Geräusch
Knopf am Wählhebel betätigen und zu hören sein.
den Gang einlegen.
Lässt sich der Gang nicht einlegen,
den Wählhebel in Leerlaufstellung
führen, das Kupplungspedal loslas‐
sen und wieder betätigen. Nochmals
schalten.
Die Kupplung nicht unnötig schleifen
lassen!
138 Fahren und Bedienung

Getriebe-Display Motor starten


Zum Starten des Motors die Fuß‐
bremse betätigen, falls das Getriebe
nicht in Stellung N ist.
Nach dem Starten schaltet das Ge‐
triebe automatisch in die Stellung N.
Es kann eine kurze Verzögerung auf‐
treten.
Bei Ausfall aller Bremslichter kann
ebenfalls nicht gestartet werden.

Stopp-Start-System
Ein Autostopp wird auf dem Dreh‐
Autostopp zahlmesser angezeigt, indem die Na‐
Im Automatikmodus wird das Fahr‐ Bei stillstehendem Fahrzeug und ge‐ del auf der Position AUTOSTOP
programm durch D im Driver Informa‐ drücktem Bremspedal wird automa‐ steht.
tion Center (DIC) angezeigt. tisch die Autostopp-Funktion aktiviert. Autostart
Im Manuell-Modus werden M und die Der Motor wird bei eingeschalteter Das Bremspedal lösen oder den
Nummer des ausgewählten Gangs Zündung abgeschaltet. Wählhebel aus der Stellung D bewe‐
angezeigt. gen, um den Motor neu zu starten.
R zeigt den Rückwärtsgang an. Der erneute Motorstart wird auf dem
N zeigt die Neutral- bzw. Leerlauf‐ Drehzahlmesser durch die Nadel in
stellung an. der Leerlaufposition angezeigt.
Bei Neigungen über 15 % wird das
Stopp-Start-System deaktiviert.
Stopp-Start-System 3 132.
Fahren und Bedienung 139

Wählhebel ] = Herunterschalten im Manuell- Erfolgt keine Betätigung des Gaspe‐


Modus dals oder der Fußbremse, wird kein
R = Rückwärtsgang. Nur bei ste‐ Gang eingelegt und D oder R blinkt
hendem Fahrzeug einlegen für kurze Zeit.
Wenn der Wählhebel von R nach Anhalten
links bewegt wird, wird direkt die In Position D wird beim Anhalten der
Fahrstufe D eingelegt. erste Gang eingelegt und die Kupp‐
Wenn der Wählhebel von D zu < lung freigegeben. Bei R bleibt der
oder ] bewegt wird, wird der Manuell- Rückwärtsgang eingelegt.
Modus M ausgewählt und ein Schalt‐
vorgang ausgeführt. Bremsunterstützung des Motors
Losfahren Automatikbetrieb
Die Fußbremse betätigen und den Beim Bergabfahren schaltet das au‐
Den Wählhebel immer bis zum An‐ Wählhebel in D/M oder R bewegen. tomatisierte Schaltgetriebe erst in
schlag in die entsprechende Richtung Wenn D ausgewählt ist, befindet sich einen höheren Gang, wenn eine rela‐
führen. Nach Loslassen kehrt er au‐ das Getriebe im Automatikmodus und tiv hohe Motordrehzahl erreicht ist.
tomatisch in die Mittelstellung zurück. der erste Gang wird eingelegt. Wenn Beim Bremsen wird rechtzeitig zu‐
N = Neutral- bzw. Leerlaufstellung R gewählt wurde, ist der Rückwärts‐ rückgeschaltet.
D/ = Wechsel zwischen Automatik- gang eingelegt.
M (D) und Manuell-Modus (M). Manuell-Modus
Nach Lösen der Bremse fährt das Um die Motorbremswirkung zu nut‐
Im Getriebe-Display wird ent‐ Fahrzeug langsam an.
weder D oder M mit dem aus‐ zen, bei Bergabfahrt rechtzeitig einen
gewählten Gang angezeigt Um ohne Betätigen der Fußbremse niedrigeren Gang wählen. Der Wech‐
< = Hochschalten im Manuell-Mo‐ zu starten, sofort nach dem Einlegen sel in den Manuell-Modus ist nur bei
dus eines Gangs beschleunigen, noch laufendem Motor oder während eines
während D bzw. R blinkt. Autostopps möglich.
140 Fahren und Bedienung

Herausschaukeln Reifendruck-Kontrollsystem Das Getriebe wechselt in den Manu‐


Herausschaukeln ist nur zulässig, Um den Sensorabgleichvorgang des ell-Modus und schaltet entsprechend,
wenn das Fahrzeug in Sand, Reifendruck-Kontrollsystems zu star‐ wenn im Automatik-Modus + oder -
Schlamm oder Schnee steckt. Wähl‐ ten, muss der Wählhebel in Position gewählt wird.
hebel wiederholt zwischen R und D N bewegt und dort fünf Sekunden
hin- und herbewegen. Motor nicht lang gehalten werden. Im Getriebe- Anzeige zum Schalten
hochdrehen und ruckartiges Gas ge‐ Display leuchtet P, um anzuzeigen, Wenn sich aus Gründen der Kraft‐
ben vermeiden. dass der Sensorabgleichvorgang ge‐ stoffeinsparung ein Gangwechsel
startet werden kann. empfiehlt, wird das Symbol R mit
Abstellen Reifendruck-Kontrollsystem 3 195.
einer Zahl daneben angezeigt.
Beim Ausschalten der Zündung bleibt Die Schaltanzeige wird nur im Manu‐
der zuletzt eingelegte Gang (siehe ell-Modus angezeigt.
Getriebe-Display) eingelegt. Bei N ist Manuell-Modus
kein Gang eingelegt. Wird ein höherer Gang bei zu gerin‐
ger Motordrehzahl bzw. ein niedri‐
Elektronisch gesteuerte
Daher beim Ausschalten der Zün‐
dung immer die Parkbremse betäti‐ gerer Gang bei zu hoher Drehzahl ge‐ Fahrprogramme
gen. Wird die Parkbremse nicht betä‐ wählt, wird nicht geschaltet. Dadurch ■ Das Betriebstemperaturprogramm
tigt, blinkt P im Getriebe-Display und werden zu niedrige bzw. zu hohe Mo‐ bringt den Katalysator nach einem
der Schlüssel kann nicht aus dem tordrehzahlen vermieden. Im Driver Kaltstart durch erhöhte Motordreh‐
Zündschloss abgezogen werden. So‐ Information Center wird eine Warn‐ zahl schnell auf die erforderliche
bald die Parkbremse leicht betätigt meldung angezeigt. Fahrzeugmel‐ Temperatur.
wird, blinkt P nicht mehr im Getriebe- dungen 3 102. ■ Adaptivprogramme passen das
Display. Bei zu niedriger Motordrehzahl schal‐ Schalten in andere Gänge den
Nach Ausschalten der Zündung re‐ tet das Getriebe automatisch in einen Fahrbedingungen an, z. B. bei
agiert das Getriebe nicht mehr auf niedrigeren Gang. hoher Zuladung oder an Steigun‐
Wählhebelbewegungen. Bei zu hoher Motordrehzahl schaltet gen.
das Getriebe nur bei Kickdown in
einen höheren Gang.
Fahren und Bedienung 141

Kickdown Bremsen Antiblockiersystem


Wenn im Automatikmodus das Gas‐ Das Antiblockiersystem (ABS) ver‐
pedal vollständig durchgetreten wird, Das Bremssystem hat zwei voneinan‐ hindert, dass die Räder blockieren.
schaltet das Getriebe abhängig von der unabhängige Bremskreise.
der Motordrehzahl einen Gang herun‐ Sobald ein Rad zum Blockieren neigt,
Wenn ein Bremskreis ausfällt, kann regelt das ABS den Bremsdruck des
ter.
das Fahrzeug immer noch mit dem entsprechenden Rades. So bleibt das
anderen Bremskreis gebremst wer‐ Fahrzeug auch bei Vollbremsungen
Störung den. Eine Bremswirkung wird aller‐ lenkbar.
Zum Schutz vor Beschädigung des dings nur erzielt, wenn das Brems‐
Die ABS-Regelung macht sich durch
automatisierten Schaltgetriebes wird pedal fest hinuntergedrückt wird. Da‐
Pulsieren des Bremspedals und ein
bei sehr hohen Kupplungstemperatu‐ für ist bedeutend mehr Kraft erforder‐
Regelgeräusch bemerkbar.
ren automatisch eingekuppelt. lich. Der Bremsweg verlängert sich.
Vor der Weiterfahrt Hilfe einer Werk‐ Um eine optimale Bremswirkung zu
Bei einer Störung leuchtet die Kon‐ statt in Anspruch nehmen. erreichen, Bremspedal während des
trollleuchte g auf. Zusätzlich wird gesamten Bremsvorgangs trotz des
im Driver Information Center eine Bei abgestelltem Motor endet die Un‐
pulsierenden Pedals voll durchtreten.
Warnung angezeigt. Fahrzeugmel‐ terstützung durch den Bremskraftver‐
Druck auf das Pedal nicht vermin‐
dungen 3 102. stärker, sobald das Bremspedal ein‐
dern.
mal oder zweimal betätigt wurde. Die
Je nach Störung ist die Weiterfahrt Bremswirkung ist nicht beeinträchtigt, Nach dem Losfahren führt das Sys‐
bedingt oder nicht möglich. der Bremsvorgang erfordert jedoch tem einen Selbsttest durch, der hör‐
Störungsursache umgehend von deutlich mehr Krafteinsatz. Dies bare Geräusche verursachen kann.
einer Werkstatt beheben lassen. muss vor allem beim Abschleppen Kontrollleuchte u 3 91.
beachtet werden.
Kontrollleuchte R 3 91. Adaptives Bremslicht
Bei einer Vollbremsung blinken alle
drei Bremsleuchten für die Dauer des
ABS-Eingriffs.
142 Fahren und Bedienung

Störung Parkbremse Um die Betätigungskräfte der


Parkbremse zu verringern, gleich‐
9 Warnung Manuelle Parkbremse zeitig Fußbremse betätigen.

Liegt eine Störung im ABS vor, Kontrollleuchte R 3 91.


können die Räder bei starkem
Bremsen zum Blockieren neigen.
Die Vorteile des ABS bestehen Bremsassistent
nicht mehr. Das Fahrzeug ist bei Wenn das Bremspedal schnell und
Vollbremsungen nicht mehr lenk‐ kräftig gedrückt wird, wird automa‐
bar und kann ausbrechen. tisch die maximale Bremskraft ange‐
wendet (Vollbremsung).
Störungsursache umgehend von Beständigen Druck auf dem Pedal
einer Werkstatt beheben lassen. beibehalten, solange die Vollbrem‐
sung nötig ist. Die maximale Brems‐
kraft wird automatisch reduziert,
9 Warnung wenn das Pedal losgelassen wird.

Parkbremse immer ohne Betäti‐ Berg-Anfahr-Assistent


gung des Entriegelungsknopfes
fest anziehen; bei Gefälle oder Dieses System schützt vor unbeab‐
Steigung so fest wie möglich an‐ sichtigtem Wegrollen beim Anfahren
ziehen. am Berg.
Zum Lösen der Parkbremse Hebel Beim Lösen der Fußbremse nach
etwas anheben, Entriegelungs‐ dem Anhalten an einer Steigung
knopf drücken, Hebel ganz sen‐ bleibt die Bremse noch weitere
ken. zwei Sekunden angezogen. Die
Fahren und Bedienung 143

Bremse wird automatisch gelöst, so‐


bald das Fahrzeug zu beschleunigen
Fahrsysteme
beginnt oder die zweisekündige Ver‐
zögerung vorbei ist.
Traktionskontrolle
Bei einem Autostop ist der Berg- Die Traktionskontrolle (TC) ist Be‐
Anfahr-Assistent nicht aktiv. standteil der Elektronischen
Stabilitätsregelung (ESC).
TC verbessert bei Bedarf die Fahr‐
stabilität, unabhängig von der Fahr‐
bahnbeschaffenheit oder der Griffig‐
keit der Reifen, indem sie ein Durch‐
drehen der Antriebsräder verhindert.
Sobald die Antriebsräder durchzudre‐ Die Traktionskontrolle ist nach jedem
hen beginnen, wird die Motorleistung Anlassen des Motors aktiv, sobald die
reduziert und das am stärksten Kontrollleuchte b erlischt.
durchdrehende Rad einzeln ge‐
Wenn TC eingreift, blinkt b.
bremst. Dadurch wird die Fahrstabili‐
tät des Fahrzeugs auch bei rutschiger
Fahrbahn wesentlich verbessert. 9 Warnung
Lassen Sie sich nicht aufgrund
dieses besonderen Sicherheitsan‐
gebotes zu einem risikoreichen
Fahrstil verleiten.
Geschwindigkeit den Straßenver‐
hältnissen anpassen.
144 Fahren und Bedienung

Deaktivierung Darüber hinaus wird die Traktions‐ Sobald das Fahrzeug auszubrechen
kontrolle beim nächsten Einschalten droht (Untersteuern, Übersteuern),
der Zündung wieder aktiviert. wird die Motorleistung reduziert und
die Räder werden separat abge‐
Störung bremst. Dadurch wird die Fahrstabili‐
Im Falle einer Störung des Systems tät des Fahrzeugs auch bei rutschiger
leuchtet die Kontrollleuchte b perma‐ Fahrbahn wesentlich verbessert.
nent auf, und im Driver Information
Center wird eine Meldung oder ein
Warncode angezeigt. Das System ist
nicht funktionsfähig.
Störungsursache umgehend von
einer Werkstatt beheben lassen.

Die Traktionskontrolle kann ausge‐


schaltet werden, wenn ein Durchdre‐
Elektronische
hen der Antriebsräder erwünscht ist: Stabilitätsregelung
b kurz drücken. Die elektronische Stabilitätsregelung
Bei deaktivierter Traktionskontrolle (ESC) verbessert bei Bedarf die Fahr‐
wird im Driver Information Center eine stabilität, unabhängig von der Fahr‐
bahnbeschaffenheit oder der Griffig‐ ESC ist nach jedem Anlassen des
entsprechende Statusmeldung ange‐
keit der Reifen. Sie verhindert außer‐ Motors aktiv, sobald die Kontroll‐
zeigt.
dem ein Durchdrehen der Antriebs‐ leuchte b erlischt.
Die Traktionskontrolle wird durch er‐
räder. Die elektronische Stabilitäts‐ Wenn ESC eingreift, blinkt b.
neutes Drücken auf b wieder einge‐
schaltet. Bei erneut aktivierter Trak‐ regelung arbeitet in Verbindung mit
tionskontrolle wird im Driver Informa‐ der Traktionskontrolle.
tion Center eine entsprechende Sta‐
tusmeldung eingeblendet.
Fahren und Bedienung 145

Für ein sportlicheres Fahrverhalten wird im Driver Information Center


9 Warnung können die elektronische Stabilitäts‐ eine entsprechende Statusmel‐
regelung und die Traktionskontrolle dung angezeigt.
Lassen Sie sich nicht aufgrund gemeinsam deaktiviert werden:
dieses besonderen Sicherheitsan‐ Wenn das Fahrzeug bei deaktivier‐
gebotes zu einem risikoreichen ■ b mindestens 5 Sekunden lang ge‐ tem ESC eine Stabilitätsgrenze er‐
Fahrstil verleiten. drückt halten: ESC und die Trak‐ reicht, wird ESC durch einmaliges
tionskontrolle sind deaktiviert. t Drücken des Bremspedals für die
Geschwindigkeit den Straßenver‐ Dauer der Grenzsituation automa‐
leuchtet auf und im Driver Informa‐
hältnissen anpassen. tisch erneut aktiviert.
tion Center werden entsprechende
Statusmeldungen angezeigt. ESC wird durch erneutes Drücken der
Kontrollleuchte b 3 92.
Taste b wieder eingeschaltet. Wenn
Deaktivierung TC zuvor deaktiviert wurde, werden
sowohl TC als auch ESC wieder ein‐
geschaltet. Wenn die Traktionskon‐
trolle und ESC wieder aktiviert wer‐
den, wird im Driver Information Cen‐
ter eine Statusmeldung angezeigt
und t erlischt.
Darüber hinaus wird ESC beim
nächsten Einschalten der Zündung
wieder aktiviert.

■ Um nur die Traktionskontrolle zu Störung


deaktivieren, kurz auf b drücken: Im Falle einer Störung des Systems
Die Traktionskontrolle wird deakti‐ leuchtet die Kontrollleuchte b perma‐
viert, ESC bleibt jedoch aktiviert. nent auf, und im Driver Information
Bei deaktivierter Traktionskontrolle
146 Fahren und Bedienung

Center wird eine Meldung oder ein Bei laufendem Motor Taste B Überlastung
Warncode angezeigt. Das System ist drücken. Das System ist im Stillstand, Wenn die Lenkung im City-Modus
nicht funktionsfähig. bis zu einer Geschwindigkeit von stark beansprucht wird, z. B. bei lang‐
Störungsursache umgehend von 35 km/h und im Rückwärtsgang aktiv. wierigen Einparkmanövern oder bei
einer Werkstatt beheben lassen. Sobald diese Geschwindigkeit über‐ starkem Stadtverkehr, wird das Sys‐
schritten wird, wechselt das System tem zum Schutz vor Überlastung
in den normalen Modus. Wenn die deaktiviert. Die Lenkung wird so
City-Modus Funktion aktiviert ist, wird der City- lange im normalen Modus betrieben,
Die Funktion „City-Modus“ bietet zu‐ Modus bei einer Geschwindigkeit bis der City-Modus automatisch ein‐
sätzliche Lenkunterstützung bei nied‐ unter 35 km/h automatisch einge‐ geschaltet wird.
rigen Geschwindigkeiten, z. B. im schaltet.
Stadtverkehr oder beim Einparken. Das Aufleuchten der LED in der City- Störung
Für noch mehr Komfort wird die Lenk‐ Modustaste zeigt an, dass das Sys‐
unterstützung erhöht. tem aktiv ist.
Aktivierung Zusätzlich wird im Driver Information
Center eine Meldung angezeigt.
Der City-Modus bleibt während eines
Autostopps aktiv, ist aber nur bei lau‐
fendem Motor funktionsfähig.
Stopp-Start-Automatik 3 132.

Deaktivierung
Taste B drücken. Die LED in der
Taste erlischt und im Driver Informa‐
tion Center wird eine Meldung ein‐ Bei einer Systemstörung leuchtet c
geblendet. auf, während im Driver Information
Der City-Modus wird bei jedem Mo‐ Center eine Meldung angezeigt wird.
torstart deaktiviert. Fahrzeugmeldungen 3 102.
Fahren und Bedienung 147

Kalibrierung des Systems Fahrerassistenzsys‐ Aus Sicherheitsgründen kann der Ge‐


schwindigkeitsregler erst nach ein‐
Wenn die Kontrollleuchten c und b
gleichzeitig aufleuchten, muss die
teme maligem Betätigen der Fußbremse
Lenkunterstützung kalibriert werden. aktiviert werden. Das Aktivieren im
Dies kann beispielsweise der Fall ersten Gang ist nicht möglich.
9 Warnung
sein, wenn das Lenkrad bei ausge‐
schalteter Zündung um eine Drehung Fahrerassistenzsysteme wurden
gedreht wurde. In diesem Fall die zur Unterstützung der Fahrer ent‐
Zündung einschalten und das Lenk‐ wickelt, können deren Aufmerk‐
rad einmal von Anschlag bis An‐ samkeit aber nicht ersetzen.
schlag drehen.
Der Fahrer übernimmt beim Füh‐
Wenn die Kontrollleuchten c und b ren des Fahrzeugs die volle Ver‐
nach der Kalibrierung nicht erlö‐ antwortung.
schen, die Hilfe einer Werkstatt in An‐
spruch nehmen. Beim Gebrauch von Fahrerassis‐
tenzsystemen stets die aktuelle
Verkehrssituation berücksichti‐
gen.
Geschwindigkeitsregler nicht ein‐
Geschwindigkeitsregler schalten, wenn eine gleichbleibende
Geschwindigkeit nicht ratsam ist.
Der Geschwindigkeitsregler kann Ge‐
Fahrzeuge mit automatisiertem
schwindigkeiten von ca. 30 bis
Schaltgetriebe:
200 km/h speichern und konstant hal‐
ten. An Steigungen und im Gefälle ist Den Geschwindigkeitsregler nur im
ein Abweichen von der gespeicherten Automatikmodus aktivieren.
Geschwindigkeit möglich. Kontrollleuchte m 3 94.
148 Fahren und Bedienung

Einschalten Wahlweise auf gewünschte Ge‐ regler ist deaktiviert. Die zuletzt fest‐
Taste m drücken. Die Kontrollanzeige schwindigkeit beschleunigen und gelegte Geschwindigkeit wird für eine
m leuchtet weiß in der Instrumenten‐ diese durch Drehen auf SET/- spei‐ spätere Wiederaufnahme gespei‐
tafel auf. chern. chert.
Automatisches Ausschalten:
Aktivierung ■ Fahrzeuggeschwindigkeit unter ca.
Auf die gewünschte Geschwindigkeit 30 km/h.
beschleunigen und das Daumenräd‐
chen auf SET/- drehen. Die aktuelle ■ Fahrzeuggeschwindigkeit über ca.
Geschwindigkeit wird gespeichert 200 km/h.
und gehalten. Die Kontrollanzeige m ■ Das Bremspedal ist betätigt.
leuchtet grün in der Instrumententafel ■ Die Kupplung wird einige Sekun‐
auf. Gaspedal kann gelöst werden. den lang betätigt.
Beschleunigen durch Gas geben ist ■ Die Motordrehzahl ist sehr niedrig.
möglich. Nach Loslassen des Gaspe‐
■ Die Traktionskontrolle oder elektro‐
dals wird die gespeicherte Geschwin‐
nische Stabilitätsregelung ist aktiv.
digkeit wieder eingestellt.
Der Geschwindigkeitsregler bleibt Geschwindigkeit verringern Zur gespeicherten
während des Gangschaltens akti‐ Bei aktivem Geschwindigkeitsregler
Daumenrädchen auf SET/- halten
Geschwindigkeit zurückkehren
viert. Bei einer Geschwindigkeit von über
oder wiederholt kurz auf SET/- dre‐
30 km/h Daumenrädchen auf RES/+
Geschwindigkeit erhöhen hen: Geschwindigkeit wird kontinuier‐
drehen. Das Fahrzeug kehrt zur ge‐
Bei aktivem Geschwindigkeitsregler lich bzw. in kleinen Schritten verrin‐
gert. speicherten Geschwindigkeit zurück.
Daumenrädchen auf RES/+ halten
oder wiederholt kurz auf RES/+ dre‐
hen: Geschwindigkeit wird kontinuier‐ Deaktivierung
lich bzw. in kleinen Schritten erhöht. Taste y drücken. Die Kontrollan‐
zeige m leuchtet weiß in der Instru‐
mententafel auf. Geschwindigkeits‐
Fahren und Bedienung 149

Ausschalten Wenn das System aktiv ist, wird die Geschwindigkeitsbegrenzung


Taste m drücken. Die Kontrollanzeige eingestellte Höchstgeschwindigkeit festlegen
m in der Instrumententafel erlischt. im Driver Information Center ange‐ Bei aktiviertem Geschwindigkeitsbe‐
Die gespeicherte Geschwindigkeit zeigt. grenzer das Daumenrad auf Position
wird gelöscht. RES/+ gedreht halten oder wiederholt
Aktivierung
Der Geschwindigkeitsregler wird auf Position RES/+ drehen, bis die
auch durch Ausschalten der Zündung gewünschte Höchstgeschwindigkeit
ausgeschaltet. Die gespeicherte Ge‐ im Driver Information Center ange‐
schwindigkeit wird hierbei ebenfalls zeigt wird.
gelöscht. Alternativ auf die gewünschte Ge‐
schwindigkeit beschleunigen und das
Geschwindigkeitsbegren‐ Daumenrädchen kurz auf SET/- dre‐
hen. Die aktuelle Geschwindigkeit
zer wird als Höchstgeschwindigkeit ge‐
Der Geschwindigkeitsbegrenzer ver‐ speichert. Die Höchstgeschwindig‐
hindert, dass das Fahrzeug eine ein‐ keit wird im Driver Information Center
gestellte Höchstgeschwindigkeit angezeigt.
überschreitet.
Die festgelegte Höchstgeschwindig‐ Taste L drücken. Wenn zuvor der
keit muss mindestens 25 km/h betra‐ Geschwindigkeitsregler aktiv war,
gen. wird dieser beim Aktivieren des Ge‐
Der Fahrer kann nur bis zur einge‐ schwindigkeitsbegrenzers ausge‐
stellten Geschwindigkeit beschleuni‐ schaltet. Die Kontrollleuchte m er‐
gen. Beim Befahren eines Gefälles lischt.
kann die Höchstgeschwindigkeit
überschritten werden.
150 Fahren und Bedienung

In diesem Fall blinkt die Höchstge‐ Ausschalten


schwindigkeit im Driver Information Taste L drücken. Die Anzeige der
Center und es ertönt ein Signalton. Geschwindigkeitsbegrenzung im Dri‐
Den Fuß vom Gaspedal nehmen: Die ver Information Center erlischt. Die
Geschwindigkeitsbegrenzungsfunk‐ gespeicherte Geschwindigkeit wird
tion wird wieder aktiviert, sobald eine gelöscht.
Geschwindigkeit unter der Höchstge‐ Der Geschwindigkeitsbegrenzer wird
schwindigkeit erreicht ist. ebenfalls deaktiviert und die gespei‐
cherte Geschwindigkeit gelöscht,
Deaktivierung wenn die Taste m zum Aktivieren des
Taste y drücken: Der Geschwindig‐ Geschwindigkeitsreglers gedrückt
keitsbegrenzer wird deaktiviert und oder die Zündung ausgeschaltet wird.
das Fahrzeug kann ohne Begrenzung
Geschwindigkeitsbegrenzung gefahren werden.
ändern
Die Höchstgeschwindigkeit wird ge‐ Einparkhilfe
Bei aktiviertem Geschwindigkeitsbe‐
speichert. Heck-Einparkhilfe
grenzer das Daumenrad auf Position
RES/+ drehen, um die Geschwindig‐ Zusätzlich wird im Uplevel-Display
keitsbegrenzung zu erhöhen, bzw. eine entsprechende Meldung ange‐ 9 Warnung
auf SET/-, um die Geschwindigkeits‐ zeigt.
begrenzung herabzusetzen. Der Fahrer trägt die volle Verant‐
Höchstgeschwindigkeit wieder wortung für das Einparkmanöver.
Überschreiten der Geschwin‐ aufnehmen
Beim Rückwärtsfahren und Nut‐
digkeitsbegrenzung Daumenrad auf Position RES/+ dre‐ zen der Einparkhilfe stets den Be‐
Im Notfall kann die eingestellte hen. Das Fahrzeug kehrt zur gespei‐ reich um das Fahrzeug herum prü‐
Höchstgeschwindigkeit überschritten cherten Höchstgeschwindigkeit zu‐ fen und im Auge behalten.
werden, indem ein fester Druck auf rück.
das Gaspedal (über den Widerstand
hinaus) ausgeübt wird.
Fahren und Bedienung 151

Die Heck-Einparkhilfe erleichtert das Wenn die LED in der Einparkhilfe- Deaktivierung
Einparken, indem sie den Abstand Taste r leuchtet, ist das System
zwischen dem Fahrzeug und Hinder‐ betriebsbereit.
nissen hinter dem Fahrzeug misst.
Sie informiert und warnt den Fahrer Funktionsweise
mit Hilfe akustischer und visueller Das System warnt den Fahrer mit
Signale. akustischen Signalen vor potentiell
gefährlichen Hindernissen hinter dem
Fahrzeug, und zwar in einem Entfer‐
nungsbereich von bis zu 1,5 Metern.
Das Intervall zwischen den Signaltö‐
nen wird kürzer, je näher das Fahr‐
zeug diesem Hindernis kommt. Bei
einem Abstand von rund 30 cm oder
darunter wird ein Dauerton ausgege‐ Nach Herausnehmen des Rückwärts‐
ben. gangs wird das System automatisch
Außerdem wird die Entfernung zum ausgeschaltet.
Hindernis im Driver Information Cen‐ Es lässt sich außerdem durch
ter 3 94 bzw. je nach Ausführung auf Drücken der Einparkhilfe-Taste r
dem Colour-Info-Display 3 100 ange‐ manuell deaktivieren.
Das System besteht aus vier Ultra‐ zeigt.
schall-Parksensoren im hinteren In beiden Fällen erlischt die LED in
Stoßfänger. der Taste.

Aktivierung Störung
Beim Einlegen des Rückwärtsgangs Im Falle einer Fehlfunktion oder einer
wird das System automatisch akti‐ vorübergehenden Systemstörung,
viert. z. B. aufgrund eines hohen Ge‐
räuschpegels von außen oder ande‐
rer Störfaktoren, blinkt die LED in der
152 Fahren und Bedienung

Taste 3 Sekunden lang und erlischt Taste Einparkhilfe und


dann. Die Kontrollleuchte r leuch‐ Operationslogik
tet im Instrument auf 3 92 und im Dri‐
ver Information Center wird eine Mel‐
dung eingeblendet.

Front-Heck-Einparkhilfe

9 Warnung
Der Fahrer trägt die volle Verant‐
wortung für das Einparkmanöver.
Während der Nutzung der Ein‐ Das System besteht aus je sechs Ult‐
parkhilfe beim Vor- oder Rück‐ raschall-Parksensoren im vorderen
wärtsfahren stets den Bereich um und im hinteren Stoßfänger.
das Fahrzeug herum überprüfen Bei der Front-Heck-Einparkhilfe und
und im Auge behalten. Es verwendet zwei verschiedene der erweiterten Einparkhilfe wird je‐
Warntöne für den vorderen und hin‐ weils dieselbe Taste zur Aktivierung
Die Front-Heck-Einparkhilfe misst die teren Erkennungsbereich, jeweils mit und Deaktivierung verwendet:
Entfernung zwischen dem Fahrzeug einer anderen Tonfrequenz.
Durch kurzes Drücken der Taste D
und Hindernissen vor und hinter dem Die Front-Heck-Einparkhilfe ist stets wird die Einparkhilfe ein- bzw. ausge‐
Fahrzeug. Das System gibt akusti‐ mit der erweiterten Einparkhilfe kom‐ schaltet.
sche Signale aus und zeigt Meldun‐ biniert. Siehe „Erweiterte Einpark‐
hilfe“ weiter unten. Durch langes Drücken der Taste D
gen auf dem Display an.
(ca. eine Sekunde) wird die erweiterte
Einparkhilfe ein- bzw. ausgeschaltet
(siehe separate Beschreibung).
Fahren und Bedienung 153

Mit der Taste werden die Systeme Betätigung Bei einer Fahrgeschwindigkeit über
wie folgt betrieben: Beim Einlegen des Rückwärtsgangs 25 km/h wird das System automatisch
■ Wenn nur die Front-Heck-Einpark‐ wird die Front- und Heck-Einparkhilfe deaktiviert.
hilfe aktiv ist, wird durch kurzes aktiviert.
Funktionsweise
Drücken die Front-Heck-Einpark‐ Wenn die LED in der Einparkhilfe-
hilfe deaktiviert. Das System warnt den Fahrer mit
Taste D leuchtet, ist das System
akustischen Signalen vor potentiell
■ Wenn nur die Front-Heck-Einpark‐ betriebsbereit.
gefährlichen Hindernissen, die sich in
hilfe aktiv ist, wird durch langes Die Front-Einparkhilfe lässt sich au‐ einem Bereich von bis zu 1,5 Meter
Drücken die erweiterte Einparkhilfe ßerdem bei einer Geschwindigkeit bis hinter dem Fahrzeug bzw. bis zu
aktiviert. zu 11 km/h durch kurzes Drücken der 1,2 Meter vor dem Fahrzeug befin‐
■ Wenn nur die erweiterte Einpark‐ Einparkhilfe-Taste aktivieren. den. Der Warnton im Fahrzeug wird
hilfe aktiv ist, wird durch kurzes Wenn die Taste D in einem Zünd‐ auf der Seite wiedergegeben, auf der
Drücken die Front-Heck-Einpark‐ zyklus einmal eingeschaltet wurde, das Fahrzeug dem Hindernis am
hilfe aktiviert. wird die Front-Einparkhilfe bei einer nächsten ist. Das Intervall zwischen
■ Wenn nur die erweiterte Einpark‐ Geschwindigkeit über 11 km/h deak‐ den Signaltönen wird kürzer, je näher
hilfe aktiviert ist, wird durch langes tiviert. Sie wird wieder aktiviert, wenn das Fahrzeug diesem Hindernis
Drücken die erweiterte Einparkhilfe zuvor nicht eine Geschwindigkeit kommt. Bei einem Abstand von rund
deaktiviert. über 25 km/h erreicht wurde. Wenn 30 cm oder darunter wird ein Dauer‐
zuvor eine Geschwindigkeit über ton ausgegeben.
■ Wenn ein Vorwärtsgang oder der
Leerlauf eingelegt ist, wird durch 25 km/h erreicht wurde, bleibt die Außerdem wird die Entfernung zum
kurzes Drücken nur die Front-Ein‐ Front-Einparkhilfe deaktiviert, auch Hindernis im Driver Information Cen‐
parkhilfe aktiviert bzw. deaktiviert. wenn die Geschwindigkeit unter ter 3 94 bzw. je nach Ausführung auf
11 km/h fällt. dem Colour-Info-Display 3 100 ange‐
■ Wenn der Rückwärtsgang einge‐ zeigt.
legt ist, wird durch kurzes Drücken Wenn das System deaktiviert wird, er‐
die Front- und Heck-Einparkhilfe lischt die LED in der Taste und im Dri‐
aktiviert bzw. deaktiviert. ver Information Center wird
Parkassistent ausgeschaltet ange‐
zeigt.
154 Fahren und Bedienung

Fahrzeugmeldungen 3 102.

Erweiterte Einparkhilfe

9 Warnung
Der Fahrer trägt die volle Verant‐
wortung für das Akzeptieren der
vom System vorgeschlagenen
Parklücke und für das Einparkma‐
növer.
Beim Nutzen der erweiterten Ein‐
Der Abstand zu einem Hindernis an Der Abstand zu Hindernissen wird im parkhilfe stets die gesamte Fahr‐
der Front oder am Heck wird durch Colour-Info-Display durch farbige Zo‐ zeugumgebung überprüfen und
Änderung der Abstandslinien im Dri‐ nen vor oder hinter dem Fahrzeug an‐ im Auge behalten.
ver Information Center angezeigt. gezeigt 3 100.
Die erweiterte Einparkhilfe misst ge‐
Die Abstandsanzeige kann durch eignete Parklücken beim Vorbeifah‐
Fahrzeugmeldungen mit höherer Pri‐ Störung
Im Falle einer Fehlfunktion oder einer ren ab, berechnet den Einparkweg
orität unterdrückt werden. Nachdem und lenkt das Fahrzeug dann auto‐
die Meldung durch Drücken der Taste vorübergehenden Systemstörung,
z. B. aufgrund eines hohen Ge‐ matisch in die Längs- bzw. Querpar‐
SET/CLR auf dem Blinkerhebel be‐ klücke.
stätigt wurde, wird der Abstand wie‐ räuschpegels von außen oder ande‐
der angezeigt. rer Störfaktoren, blinkt die LED in der Die Anweisungen werden im Driver
Taste 3 Sekunden lang und erlischt Information Center 3 94 oder je nach
dann. Die Kontrollleuchte r leuch‐ Ausführung im Colour-Info-Display
tet im Instrument auf 3 92 und im Dri‐ 3 100 angezeigt und durch akusti‐
ver Information Center wird eine Mel‐ sche Signale ergänzt.
dung eingeblendet.
Fahren und Bedienung 155

Der Fahrer ist für das Beschleunigen, Taste D und die Funktionslogik ■ Wenn nur die erweiterte Einpark‐
Bremsen und Schalten verantwort‐ Bei der erweiterten Einparkhilfe und hilfe aktiviert ist, wird durch langes
lich; während das Lenken automa‐ der Front-Heck-Einparkhilfe wird je‐ Drücken die erweiterte Einparkhilfe
tisch erfolgt. weils dieselbe Taste zur Aktivierung deaktiviert.
Die erweiterte Einparkhilfe kann nur und Deaktivierung verwendet: ■ Wenn ein Vorwärtsgang oder der
beim Vorwärtsfahren aktiviert wer‐ Durch kurzes Drücken der Taste D Leerlauf eingelegt ist, wird durch
den. wird die Einparkhilfe ein- bzw. ausge‐ kurzes Drücken nur die Front-Ein‐
schaltet. parkhilfe aktiviert bzw. deaktiviert.
Durch langes Drücken der Taste D ■ Wenn der Rückwärtsgang einge‐
(ca. eine Sekunde) wird die erweiterte legt ist, wird durch kurzes Drücken
Einparkhilfe ein- bzw. ausgeschaltet die Front- und Heck-Einparkhilfe
(siehe separate Beschreibung un‐ aktiviert bzw. deaktiviert.
ten).
Aktivierung
Mit der Taste werden die Systeme
wie folgt betrieben:
■ Wenn nur die Front-Heck-Einpark‐
hilfe aktiv ist, wird durch kurzes
Drücken die Front-Heck-Einpark‐
hilfe deaktiviert.
Die erweiterte Einparkhilfe ist immer ■ Wenn nur die Front-Heck-Einpark‐
mit der Front-Heck-Einparkhilfe kom‐ hilfe aktiv ist, wird durch langes
biniert (siehe vorigen Abschnitt). Drücken die erweiterte Einparkhilfe
Beide Systeme nutzen dieselben aktiviert.
Sensoren im vorderen und hinteren
Stoßfänger. ■ Wenn nur die erweiterte Einpark‐
hilfe aktiv ist, wird durch kurzes
Drücken die Front-Heck-Einpark‐
hilfe aktiviert.
156 Fahren und Bedienung

Bei der Suche nach einer Parklücke Funktionen Längs- bzw. Querparklücke im Driver
wird das System durch langes Modus Parklückensuche Information Center durch Drücken
Drücken der Taste D aktiviert. der Taste SET/CLR wählen.
Das System erkennt und merkt sich
Parklücken (für 10 m bei Längspar‐
klücken bzw. 6 m bei Querparklü‐
cken) auch im Einparkhilfemodus.
Durch langes Drücken der Taste D
wird die erweiterte Einparkhilfe akti‐
viert, um mit dem Einparkmanöver zu
beginnen.
Das System kann nur bei einer Ge‐
schwindigkeit unter 30 km/h einge‐
schaltet werden und sucht nur bei
einer Geschwindigkeit unter 30 km/h
nach einer Parklücke.
Wenn eine Parklücke erkannt wird,
Der maximal zulässige Parallelab‐ erscheint im Driver Information Cen‐
stand zwischen dem Fahrzeug und ter eine visuelle Rückmeldung und es
einer Reihe geparkter Fahrzeuge be‐ ertönt ein Signalton.
trägt 1,8 m für die Erkennung von
Längsparklücken und 2,5 m für Quer‐
parklücken.
Fahren und Bedienung 157

Wenn eine Parklücke erkannt wird, nigen und Schalten gegeben werden.
erscheint im Colour-Info-Display eine Der Fahrer sollte nun das Lenkrad
visuelle Rückmeldung und es ertönt nicht berühren.
ein Signalton. Achten Sie stets auf die Signaltöne
Wenn der Fahrer das Fahrzeug nicht der Front-Heck-Einparkhilfe! Ein
innerhalb von 10 m (Längsparklü‐ Dauerton bedeutet, dass der Abstand
cken) bzw. 6 m (Querparklücken) an‐ zu einem Hindernis ungefähr 30 cm
hält, nachdem eine Parklücke vorge‐ oder weniger beträgt.
schlagen wurde, setzt das System die Wenn Sie als Fahrer aus einem be‐
Suche nach einer geeigneten Parklü‐ liebigen Grund wieder die Kontrolle
cke automatisch fort. über die Lenkung übernehmen müs‐
Modus Parkführung sen, halten Sie das Lenkrad nur am
Längs- oder Querparklücke durch Die vom System vorgeschlagene äußeren Rand. In diesem Fall wird
Drücken auf das Symbol 6 oder 7 Parklücke gilt als akzeptiert, wenn der der automatische Lenkvorgang abge‐
am Colour-Info-Display wählen. Fahrer das Fahrzeug innerhalb von brochen.
10 m (Längsparklücken) bzw. 6 m Seite der Parkplatzsuche ändern
(Querparklücken) nach dem Auf‐ Das System ist standardmäßig darauf
leuchten der Meldung Stop anhält. konfiguriert, nach Parklücken auf der
Das System berechnet den optimalen Beifahrerseite zu suchen. Um nach
Fahrweg in die Parklücke. Parklücken auf der Fahrerseite zu su‐
Ein kurzes Vibrieren des Lenkrads chen, für die Dauer der Suche den
nach Einlegen des Rückwärtsgangs Blinker zur Fahrerseite hin einschal‐
zeigt an, dass das System die Kon‐ ten.
trolle über die Lenkung übernommen Sobald der Blinker ausgeschaltet
hat. Daraufhin wird das Fahrzeug au‐ wird, sucht das System wieder nach
tomatisch in die Parklücke gelenkt, Parklücken auf der Beifahrerseite.
wobei dem Fahrer ausführliche An‐
weisungen zum Bremsen, Beschleu‐
158 Fahren und Bedienung

Displayanzeige Anzeigeprioritäten ■ Überschreiten der maximal zuläs‐


Die Anweisungen auf dem Display Die Anzeigen der erweiterten Ein‐ sigen Gangschaltungen:
zeigen Folgendes an: parkhilfe im Driver Information Center 8 Einparkzyklen beim Längseinpar‐
■ allgemeine Hinweise und Warn‐ können von Fahrzeugmeldungen mit ken und 5 beim Quereinparken
meldungen, höherer Priorität überschrieben wer‐ ■ Ausschalten der Zündung.
den. Nachdem die Meldung durch
■ einen Hinweis, falls Sie während Eine Deaktivierung durch den Fahrer
Drücken der Taste SET/CLR auf dem
der Parklückensuche schneller als oder das System während des Ein‐
Blinkerhebel bestätigt wurde, werden
30 km/h fahren bzw. bei der Park‐ parkmanövers wird im Display mit
wieder die Anweisungen der erwei‐
führung schneller als 8 km/h, Parkvorgang abgebrochen ange‐
terten Einparkhilfe angezeigt und das
■ die Anweisung zum Anhalten, zeigt. Zusätzlich ertönt ein akusti‐
Einparkmanöver kann fortgesetzt
wenn eine Parklücke entdeckt wird, sches Signal.
werden.
■ die Fahrtrichtung während des Ein‐ Störung
parkmanövers, Deaktivierung
Eine Meldung erscheint, wenn:
Das System wird deaktiviert durch:
■ die Anweisung, in den Rückwärts- ■ eine Störung im System vorliegt; in
oder Vorwärtsgang zu schalten, ■ Langes Drücken der Taste D
diesem Fall leuchtet die Kontroll‐
■ die Anweisung, zu beschleunigen ■ Erfolgreiches Beenden des Ein‐ leuchte r im Instrument auf,
oder zu bremsen, parkmanövers
■ der Fahrer das Einparkmanöver
■ für manche Anweisungen wird im ■ Überschreiten von 30 km/h bei der nicht erfolgreich abgeschlossen
Driver Information Center ein Fort‐ Suche nach einer Parklücke hat,
schrittsbalken angezeigt, ■ Überschreiten von 8 km/h während ■ das System nicht funktionsbereit
■ den erfolgreichen Abschluss eines der Parkführung ist,
Einparkmanövers, was durch ein ■ Erkannter Fahrereingriff am Lenk‐ ■ einer der oben beschriebenen
Popup-Symbol und einen Signalton rad Deaktivierungsgründe vorliegt.
gemeldet wird,
■ den Abbruch eines Einparkmanö‐
vers.
Fahren und Bedienung 159

Wenn während der Einpark-Anwei‐ Hinweis


sungen ein Gegenstand erkannt wird, Achtung Es kann vorkommen, dass der Sen‐
erscheint Stop am Display. Nach Ent‐ sor aufgrund von Echostörungen
fernen des Gegenstands wird das Die Funktion des Systems kann durch Geräusche von außen oder
Einparkmanöver fortgesetzt. Das eingeschränkt sein, wenn die Sen‐ mechanische Ausrichtungsfehler
System wird deaktiviert, wenn der soren verdeckt sind, z. B. durch ein nicht vorhandenes Objekt meldet
Gegenstand nicht entfernt wird. Taste Eis oder Schnee. (von Zeit zu Zeit können Fehlwar‐
D gedrückt halten, um das System Die Leistung des Einparkhilfesys‐ nungen auftreten).
zu aktivieren und nach einer neuen tems kann durch hohe Lasten be‐ Sicherstellen, dass das vordere
Parklücke zu suchen. einträchtigt sein. Kennzeichen korrekt montiert ist
Besondere Bedingungen gelten, (nicht verbogen und kein Spalt zum
Grundlegende Hinweise zu wenn größere Fahrzeuge in der Stoßfänger auf der linken oder rech‐
Einparkhilfesystemen Nähe sind (z. B. Geländefahr‐ ten Seite) und die Sensoren fest po‐
zeuge, Minivans, Lieferwagen). sitioniert sind.
9 Warnung Die Erkennung von Hindernissen Nach dem Einleiten eines Einpark‐
und korrekte Abstandsanzeige im manövers reagiert die erweiterte
Unterschiedlich reflektierende oberen Bereich solcher Fahr‐ Einparkhilfe möglicherweise nicht
Oberflächen von Gegenständen zeuge kann nicht garantiert wer‐ auf Änderungen in der verfügbaren
oder Kleidung sowie externe den. Parklücke. Das System kann unter
Schallquellen können unter be‐ Gegenstände mit einer sehr klei‐ Umständen Eingänge, Einfahrten,
sonderen Umständen zur Nicht‐ nen reflektierenden Fläche, wie Höfe oder sogar Kreuzungen als
erkennung von Hindernissen schmale Gegenstände oder wei‐ Parklücke identifizieren. Nach Einle‐
durch das System führen. che Materialien, werden vom Sys‐ gen des Rückwärtsgangs würde das
Besondere Vorsicht gilt bei niedri‐ tem möglicherweise nicht erkannt. System mit dem Einparkmanöver
gen Gegenständen, die den unte‐ Die Einparkhilfe erfasst keine Ob‐ beginnen. Darauf achten, dass die
ren Teil des Stoßfängers beschä‐ jekte außerhalb ihres Erfassungs‐ vorgeschlagene Parklücke auch
digen können. bereichs. wirklich verfügbar ist.
160 Fahren und Bedienung

Oberflächenunebenheiten, etwa auf Toter-Winkel-Warnung ■ Fußgänger, Fahrradfahrer und


Baustellen, werden vom System Tiere
nicht erkannt. Der Fahrer trägt die Die Funktion „Toter-Winkel-War‐
volle Verantwortung. nung“ erkennt Objekte, die sich Vor dem Spurwechsel immer alle
rechts oder links vom Fahrzeug im to‐ Außenspiegel überprüfen, nach
Hinweis ten Winkel befinden. Das System gibt hinten blicken und den Blinker ver‐
Beim Einlegen eines Vorwärtsgangs in den beiden Außenspiegeln eine vi‐ wenden.
und ab einer bestimmten Geschwin‐ suelle Warnung aus, wenn Objekte
digkeit wird die Heckeinparkhilfe erkannt werden, die in den Innen- Wenn das System bei einem Über‐
deaktiviert, wenn das Heckträger‐ oder Außenspiegeln möglicherweise holvorgang ein Fahrzeug im toten
system ausgefahren ist. nicht sichtbar sind. Winkel erkennt, leuchtet im entspre‐
Wenn zuerst der Rückwärtsgang Die Toter-Winkel-Warnung nutzt die chenden Außenspiegel das orange
eingelegt wird, erfasst die Heckein‐ Sensoren der erweiterten Einpark‐ Warnsymbol B auf. Wenn der Fahrer
parkhilfe das Heckträgersystem und hilfe, die sich auf beiden Fahrzeug‐ daraufhin den Blinker aktiviert, blinkt
gibt einen Warnton aus. r oder seiten im vorderen und hinteren Stoß‐ das Warnsymbol B orange, um den
D kurz drücken, um die Einpark‐ fänger befinden. Fahrer vor einem Spurwechsel zu
hilfe zu deaktivieren. warnen.
Hinweis 9 Warnung
Im Anschluss an die Produktion ist
eine Kalibrierung des Systems erfor‐ Die Toter-Winkel-Warnung ersetzt
derlich. Um eine optimale Einpark‐ nicht den Blick des Fahrers.
führung zu gewährleisten, ist zuvor Folgendes erkennt das System
eine Fahrleistung von etwa 10 km nicht:
auf einer Strecke mit einigen Kurven ■ Fahrzeuge, die sich außerhalb
erforderlich. des toten Winkels befinden und
sich möglicherweise schnell nä‐
hern
Fahren und Bedienung 161

Die Funktion „Toter-Winkel-War‐ Erkennungsbereich Bei einer Störung des Systems bzw.
nung“ ist bei Geschwindigkeiten zwi‐ Der Erkennungsbereich beginnt beim wenn das System aufgrund vorüber‐
schen 10 km/h und 140 km/h aktiv. hinteren Stoßfänger und reicht ca. gehender Umstände nicht funktio‐
Bei Geschwindigkeiten über drei Meter nach hinten und zur Seite. niert, wird eine Meldung im Driver In‐
140 km/h wird das System deaktiviert. Höhenmäßig wird ein Bereich zwi‐ formation Center angezeigt. Hilfe
Dies wird in beiden Außenspiegeln schen etwa 0,5 m und 2 m über dem einer Werkstatt in Anspruch nehmen.
durch die Warnsymbole B angezeigt. Boden abgedeckt.
Wird die Geschwindigkeit erneut re‐
Die Toter-Winkel-Warnung ist so aus‐
duziert, erlöschen die Warnsymbole.
gelegt, dass nicht bewegliche Gegen‐
Wird daraufhin ein Fahrzeug im toten
stände wie Leitplanken, Pfosten,
Winkel erkannt, leuchten die Warn‐
Bordkanten, Mauern oder Balken
symbole B wie üblich auf der entspre‐
nicht berücksichtigt werden. Par‐
chenden Seite auf.
kende oder entgegenkommende
Beim Starten des Fahrzeugs leuchten Fahrzeuge werden nicht erkannt.
die Anzeigen in beiden Außenspie‐
geln kurz auf, um den Betrieb des Störung
Systems anzuzeigen. Gelegentliche Fehlwarnungen kön‐
Das System lässt sich über das nen unter normalen Bedingungen
Info-Display aktivieren bzw. deakti‐ auftreten und vermehren sich bei
vieren. Fahrzeugpersonalisierung nasser Witterung.
3 105. Die Toter-Winkel-Warnung arbeitet
Die Deaktivierung wird durch eine nicht, wenn die linke oder rechte Ecke
Meldung im Driver Information Center des Heckstoßfängers mit Schlamm,
angezeigt. Schmutz, Schnee, Eis oder Schnee‐
matsch bedeckt ist oder bei starken
Regenfällen. Reinigungshinweise
3 217.
162 Fahren und Bedienung

Kraftstoffe stoffzusätze auf Manganbasis. Kraftstoffe für


Dies kann zu Motorschäden füh‐ Flüssiggasbetrieb
Kraftstoffe für Otto- ren.
Flüssiggas ist als LPG (Liquefied Pet‐
Motoren roleum Gas) oder unter der französi‐
Nur bleifreie Kraftstoffe verwenden, Achtung schen Bezeichnung GPL (Gaz de
die der Europäischen Norm EN 228 Pétrole Liquéfié) bekannt. LPG ist
oder EN DIN 51626-1 bzw. einer Die Verwendung von Kraftstoff, auch als Autogas bekannt.
gleichwertigen Spezifikation entspre‐ der nicht EN 228, E DIN 51626-1 LPG besteht hauptsächlich aus Pro‐
chen. oder gleichartigen Spezifikationen pan und Butan. Die Oktanzahl liegt je
entspricht, kann zu Ablagerungen nach Butan-Anteil zwischen 105 und
Der Motor kann mit E10-Kraftstoff be‐
oder Schäden am Motor führen 115. LPG wird flüssig bei einem
trieben werden, der diese Normen er‐
und Ihre Garantieansprüche ein‐ Druck von etwa 5 - 10 bar gelagert.
füllt. E10-Kraftstoff enthält bis zu
schränken.
10 % Bioethanol. Der Siedepunkt hängt vom Druck und
Kraftstoffe mit der empfohlenen Ok‐ vom Mischungsverhältnis ab. Bei
tanzahl verwenden 3 229. Wird Achtung Umgebungsdruck liegt er zwischen
Kraftstoff mit einer zu kleinen Oktan‐ -42 °C (reines Propan) und -0,5 °C
zahl verwendet, kann dies die Motor‐ Kraftstoff mit zu kleiner Oktanzahl (reines Butan).
leistung und das Drehmoment beein‐ kann zu unkontrollierter Verbren‐
trächtigen, und der Kraftstoffver‐ nung und zu Schäden am Motor Achtung
brauch erhöht sich geringfügig. führen.
Das System arbeitet bei Umge‐
Achtung bungstemperaturen von -8 °C bis
100 °C.
Verwenden Sie keine Kraftstoffe
oder Kraftstoffzusätze, die Metall‐
verbindungen enthalten, wie Kraft‐
Fahren und Bedienung 163

Die volle Funktionsfähigkeit des LPG- ten festen Betätigung des Gaspedals Störungen und Maßnahmen
Systems kann nur mit Flüssiggas ge‐ erreicht. Der LED-Status zeigt den Wenn Gasbetrieb nicht möglich ist,
währleistet werden, das mindestens aktuellen Betriebsmodus. Folgendes prüfen:
den Anforderungen gemäß LED aus = Benzinbetrieb ■ Ist genügend Flüssiggas vorhan‐
DIN EN 589 entspricht. LED = Flüssiggasbetrieb den?
leuchtet
Kraftstoffwahltaste LED = Umschalten nicht mög‐
■ Ist genügend Benzin für den Start‐
vorgang vorhanden?
blinkt lich, eine Kraftstoffart ist
aufgebraucht Bei extremen Temperaturen kann es
in Kombination mit der Zusammen‐
Sobald die Flüssiggastanks leer sind, setzung des Gases etwas länger dau‐
wird bis zum Ausschalten der Zün‐ ern, bevor das System von Benzin‐
dung automatisch auf Benzinbetrieb betrieb auf Gasbetrieb umschaltet.
umgeschaltet. Bei extremen Bedingungen kann das
Den Benzintank alle 6 Monate bis System auch in den Benzinmodus zu‐
zum Leuchten der Kontrollleuchte Y rückschalten, falls die Mindestanfor‐
leerfahren und anschließend neu be‐ derungen nicht erfüllt werden.
tanken. Dies hilft, die Kraftstoffquali‐ Bei allen anderen Störungen Hilfe
tät und die Funktionsfähigkeit des einer Werkstatt in Anspruch nehmen.
Systems für den Benzinbetrieb auf‐
Durch Drücken der Taste LPG wird recht zu halten.
zwischen Benzin- und Flüssiggasbe‐ Achtung
trieb umgeschaltet, sobald die erfor‐ Fahrzeug in regelmäßigen Abstän‐
derlichen Parameter (Kühlmitteltem‐ den volltanken, um Korrosion im Tank Reparaturen und Einstellungen
peratur, Gastemperatur und Mindest‐ zu vermeiden. dürfen nur von geschulten Fach‐
drehzahl des Motors) erreicht sind. kräften durchgeführt werden, um
Die Anforderungen sind normaler‐ Sicherheit und Garantie des LPG-
weise nach etwa 60 Sekunden (je Systems zu gewährleisten.
nach Außentemperatur) und der ers‐
164 Fahren und Bedienung

Flüssiggas wird mit einem bestimm‐ Tanken


ten Geruch versehen (odoriert), so
dass Lecks leicht entdeckt werden
9 Gefahr
können.
Vor dem Tanken Motor abstellen.
9 Warnung
Auch Mobiltelefone sind auszu‐
Wenn Sie im Fahrzeug oder in der schalten.
unmittelbaren Umgebung Gasge‐ Beim Tanken die Bedienungshin‐
ruch wahrnehmen, sofort in den weise und Sicherheitsbestimmun‐
Benzinmodus schalten. Das Rau‐ gen der Tankstelle befolgen.
chen beim Tanken ist daher un‐
tersagt. Keine offenen Flammen
9 Gefahr Die Tankklappe lässt sich nur bei ent‐
oder Zündquellen.
riegeltem Fahrzeug öffnen.
Wenn der Gasgeruch weiter besteht, Kraftstoff ist brennbar und explo‐ Zum Betätigen auf die Klappe
den Motor nicht starten. Störungsur‐ siv. Nicht rauchen. Kein offenes drücken. Dann die Klappe öffnen.
sache umgehend von einer Werkstatt Feuer oder Funken.
Den Tankdeckel zum Öffnen langsam
beheben lassen. Tritt im Fahrzeug Kraftstoffgeruch linksherum drehen.
Bei Benutzung unterirdischer Parkga‐ auf, Ursache sofort von einer
ragen die Anweisungen des Betrei‐ Werkstatt beheben lassen.
bers und die örtlichen gesetzlichen
Bestimmungen einhalten. Achtung
Hinweis
Bei einem Unfall Zündung und Be‐ Bei falscher Betankung nicht die
leuchtung ausschalten. Zündung einschalten.

Die Tankklappe befindet sich auf der


rechten Seite des Fahrzeugs.
Fahren und Bedienung 165

Zum Schließen den Tankdeckel im


Uhrzeigersinn drehen, bis er hörbar
einrastet.
Klappe schließen und einrasten las‐
sen.

Flüssiggas tanken
Beim Tanken die Bedienungs- und
Sicherheitsvorschriften der Tank‐
stelle beachten.
Das Füllventil für Flüssiggas befindet
sich hinter der Tankklappe für Benzin.
Der Tankdeckel kann in die Halterung Den erforderlichen Adapter handfest
auf der Tankklappe eingehängt wer‐ auf den Einfüllstutzen schrauben.
den.
Zum Tanken die Zapfpistole bis zum
Anschlag in die Tanköffnung einfüh‐
ren und betätigen.
Nach dem automatischen Abschalten
können noch maximal zwei Portionen
Kraftstoff hinzugefügt werden.

Achtung
Übergelaufenen Kraftstoff sofort
Die Schutzkappe vom Einfüllstutzen
abwischen.
abschrauben.
166 Fahren und Bedienung

ACME Adapter: Die Mutter der Ein‐ Die Schutzkappe anbringen, um das Einfülladapter
fülldüse auf den Adapter schrauben. Eindringen von Fremdkörpern in die Da Tankanlagen nicht genormt sind,
Den Sperrhebel auf der Einfülldüse Einfüllöffnung und in die Anlage zu sind verschiedene Adapter erforder‐
nach unten drücken. verhindern. lich, die über Opel Partner bzw. Opel
DISH (Italien) Einfüllstutzen: Die Ein‐ Service Partner erhältlich sind.
fülldüse in den Adapter einsetzen. 9 Warnung
Den Sperrhebel auf der Einfülldüse
nach unten drücken. Aufgrund der Systemkonstruktion
ist das Austreten von Flüssiggas
Bajonett-Einfüllstutzen: Die Einfüll‐
nach Lösen des Verriegelungshe‐
düse am Adapter anbringen und eine
bels unvermeidbar. Nicht einat‐
Viertel Umdrehung nach links oder
men.
rechts drehen. Den Sperrhebel an der
Einfülldüse bis zum Anschlag ziehen.
EURO Einfüllstutzen: Die Einfülldüse 9 Warnung
auf den Adapter drücken, bis sie ein‐
rastet. Der Flüssiggastank darf aus Si‐
cherheitsgründen nur zu 80 % ge‐
Die Taste an der Flüssiggas-Zapf‐
füllt werden.
säule drücken. Das Betankungssys‐ ACME Adapter: Belgien, Deutsch‐
tem wird abgeschaltet bzw. verlang‐ land, Irland, Luxemburg, Schweiz
samt, wenn 80 % des Tanks voll sind Das Multifunktionsventil am Flüssig‐
(maximaler Füllstand). gastank begrenzt die Füllmenge au‐
tomatisch. Wenn eine größere Menge
Die Taste an der Tankanlage lösen. eingefüllt wird, empfehlen wir, das
Damit wird der Tankvorgang beendet. Fahrzeug erst dann Sonnenlicht aus‐
Den Sperrhebel lösen und die Einfüll‐ zusetzen, wenn die überschüssige
düse entfernen. Es kann ein wenig Menge verbraucht ist.
Gas entweichen.
Es kann ein wenig Gas entweichen.
Fahren und Bedienung 167

Kraftstoffverbrauch, CO2-
Emission
Der Kraftstoffverbrauch (kombiniert)
des Modells Opel Adam liegt zwi‐
schen 7,0 und 4,2 l/100 km.
Der CO2-Ausstoß (kombiniert) liegt
zwischen 139 und 99 g/km.
Die spezifischen Werte für Ihr Fahr‐
zeug finden Sie in der EWG-Konfor‐
mitätserklärung, die mit Ihrem Fahr‐
zeug ausgeliefert wurde, bzw. in an‐
Bajonett-Adapter: Großbritannien, DISH (Italien) Adapter: Bosnien-Her‐ deren, nationalen Zulassungsunterla‐
Niederlande, Norwegen, Spanien zegowina, Bulgarien, Dänemark, Est‐ gen.
land, Frankreich, Griechenland, Ita‐
lien, Kroatien, Lettland, Litauen, Ma‐ Allgemeine Informationen
zedonien, Österreich, Polen, Portu‐ Die offiziellen Werte für Kraftstoffver‐
gal, Rumänien, Schweden, Schweiz, brauch und CO2-Emissionen bezie‐
Serbien, Slowakei, Slowenien,
hen sich auf das EU-Basismodell mit
Tschechien, Türkei, Ukraine, Ungarn
serienmäßiger Ausstattung.
Tankdeckel Die Daten für Kraftstoffverbrauch und
Nur Original-Tankdeckel verwenden. CO2-Ausstoß wurden gemäß der Ver‐
ordnung (EG) Nr. 715/2007 (in der je‐
weils neuesten geltenden Fassung)
ermittelt und beziehen sich auf das
Fahrzeuggewicht im betriebsbereiten
EURO Adapter: Spanien Zustand, wie in der Verordnung an‐
gegeben.
168 Fahren und Bedienung

Die Ziffern dienen lediglich als Ver‐


gleichsdaten zwischen verschiede‐
nen Fahrzeugvarianten und dürfen
nicht als Garantie für den tatsächli‐
chen Kraftstoffverbrauch eines be‐
stimmten Fahrzeugs herangezogen
werden. Zusatzausrüstungen können
zu etwas höheren Ergebnissen füh‐
ren als die genannten Daten für Ver‐
brauch und CO2-Emissionen. Der
Kraftstoffverbrauch hängt weitge‐
hend vom persönlichen Fahrstil sowie
von Straßen- und Verkehrsverhältnis‐
sen ab.
Fahrzeugwartung 169

Fahrzeugwartung Allgemeine Fahrzeugeinlagerung


Informationen Einlagerung über einen
längeren Zeitraum
Allgemeine Informationen .......... 169 Zubehör und Änderungen Wenn das Fahrzeug für mehrere Mo‐
Fahrzeugüberprüfungen ............ 170 am Fahrzeug nate eingelagert werden muss:
Glühlampen auswechseln ......... 176 Wir empfehlen die Verwendung von ■ Fahrzeug waschen und konservie‐
Elektrische Anlage ..................... 186 Originalteilen und -zubehör und von ren.
ausdrücklich für Ihren Fahrzeugtyp ■ Konservierung im Motorraum und
Wagenwerkzeug ........................ 192 werkseitig zugelassenen Teilen. Die am Unterboden überprüfen lassen.
Räder und Reifen ...................... 193 Zuverlässigkeit anderer Produkte
können wir nicht bewerten und auch ■ Die Dichtgummis reinigen und im‐
Starthilfe ..................................... 213
nicht dafür haften – auch wenn sie prägnieren.
Abschleppen .............................. 214
über eine behördliche oder sonstige ■ Den Kraftstofftank vollständig auf‐
Fahrzeugpflege .......................... 217 Zulassung verfügen. füllen.
Keine Veränderungen an elektri‐ ■ Motorölwechsel durchführen.
schen Systemen vornehmen, z. B. ■ Den Scheibenwaschbehälter ent‐
Eingriff in elektronische Steuergeräte leeren.
(Chip-Tuning).
■ Den Frost- und Korrosionsschutz
im Kühlmittel überprüfen.
Achtung
■ Reifendruck auf den Wert für die
Beim Transportieren des Fahr‐ volle Zuladung erhöhen.
zeugs auf einem Zug oder einem ■ Das Fahrzeug an einem trockenen,
Bergungsfahrzeug können die gut belüfteten Ort abstellen. Ersten
Schmutzfänger beschädigt wer‐ Gang oder Rückwärtsgang einle‐
den. gen. Verhindern, dass das Fahr‐
zeug losrollt.
170 Fahrzeugwartung

■ Die Parkbremse nicht anziehen. Altfahrzeugrücknahme Fahrzeugüberprüfun‐


■ Die Motorhaube öffnen, alle Türen
schließen und das Fahrzeug ver‐
Informationen über Altfahrzeug- gen
Rücknahmestellen und die Wieder‐
riegeln. verwertung von Altfahrzeugen sind Durchführung von Arbeiten
■ Polklemme am Minuspol der Fahr‐ auf unserer Website verfügbar. Nur
zeugbatterie abklemmen. Sicher‐ offiziell anerkannte Recyclingstellen
stellen, dass sämtliche Systeme mit dieser Aufgabe betrauen.
außer Betrieb sind, z. B. Diebstahl‐ Gasfahrzeuge dürfen nur in Service-
warnanlage. Zentren wiederverwertet werden, die
für das Recycling von Gasfahrzeugen
Wiederinbetriebnahme des
zugelassen sind.
Fahrzeugs
Wenn das Fahrzeug wieder in Betrieb
genommen wird:
■ Polklemme am Minuspol der Fahr‐
zeugbatterie anklemmen. Elektro‐
nik der elektrischen Fensterbetäti‐
gung aktivieren.
■ Reifendruck prüfen. 9 Warnung
■ Scheibenwaschbehälter auffüllen. Kontrollen im Motorraum nur bei
■ Motorölstand kontrollieren. ausgeschalteter Zündung durch‐
■ Kühlmittelstand kontrollieren. führen.
■ Gegebenenfalls Kennzeichen Das Kühlgebläse kann auch bei
montieren. ausgeschalteter Zündung laufen.
Fahrzeugwartung 171

Wird bei einem Autostopp die Motor‐


9 Gefahr haube geöffnet, so wird der Motor aus
Sicherheitsgründen automatisch wie‐
Die Zündanlage arbeitet mit sehr der gestartet.
hoher elektrischer Spannung.
Nicht berühren. Schließen
Vor dem Schließen der Motorhaube
Motorhaube die Stütze in die Halterung drücken.
Motorhaube absenken und aus gerin‐
Öffnen ger Höhe (20–25 cm) in die Rastung
fallen lassen. Sicherstellen, dass die
Motorhaube eingerastet ist.
Den Sicherungshebel nach oben
drücken und die Motorhaube öffnen. Achtung
Motorhaube nicht in die Verriege‐
lung drücken, um Beulen zu ver‐
meiden.

Motoröl
Den Motorölstand regelmäßig von
Hand kontrollieren, um Motorschä‐
Entriegelungsgriff ziehen und in die den zu verhindern. Nur Motoröle der
Ausgangsposition zurückführen. richtigen Spezifikation verwenden.
Empfohlene Flüssigkeiten und
Schmiermittel 3 222.
Motorhaubenstütze einsetzen.
172 Fahrzeugwartung

Prüfung nur bei waagrecht stehen‐ Kühlmittel


dem Fahrzeug. Der Motor muss be‐
triebswarm und mindestens seit Das Kühlmittel bietet Frostschutz bis
5 Minuten abgestellt sein. ca. -28 °C. In nördlichen Ländern, in
denen es sehr kalt wird, bietet das
Ölmessstab herausziehen, abwi‐ werkseitig eingefüllte Kühlmittel
schen, bis zur Anschlagfläche am Frostschutz bis ca. -37 °C.
Griff einstecken, erneut herausziehen
und Motorölstand ablesen.
Achtung
Ölmessstab bis zur Anschlagfläche
am Griff einstecken und eine halbe Nur zugelassene Frostschutzmit‐
Umdrehung durchführen. tel verwenden.

Es wird empfohlen, Motoröl von der‐ Kühlmittelspiegel


selben Qualität wie beim letzten Öl‐
wechsel zu verwenden.
Achtung
Der Motorölstand darf die obere
Marke MAX am Messstab nicht über‐ Zu niedriger Kühlmittelstand kann
schreiten. zu Motorschaden führen.

Achtung
Zuviel eingefülltes Motoröl muss
abgelassen oder abgesaugt wer‐
den.
Wenn der Motorölstand in den Be‐
reich der Nachfüllmarke MIN abge‐ Füllmengen 3 235.
sunken ist, Motoröl nachfüllen.
Verschlussdeckel gerade ansetzen
und festdrehen.
Fahrzeugwartung 173

zentrat verfügbar ist, nur sauberes


Leitungswasser verwenden. Den Achtung
Verschlussdeckel gut festziehen. Die
Kühlmittelkonzentration überprüfen Nur Waschwasser mit einem aus‐
lassen und die Ursache für den Kühl‐ reichenden Anteil Frostschutzmit‐
mittelverlust in einer Werkstatt behe‐ tel bietet bei niedrigen Tempera‐
ben lassen. turen oder einem plötzlichen Tem‐
peratursturz ausreichenden
Schutz.
Waschflüssigkeit
Bremsen
Bei Bremsbelägen minimaler Dicke
Bei kaltem Kühlsystem muss der ist während des Bremsens ein
Kühlmittelspiegel über der Fülllinien‐ quietschendes Geräusch zu hören.
markierung liegen. Bei zu niedrigem Weiterfahrt ist möglich, Bremsbeläge
Füllstand auffüllen. jedoch möglichst bald austauschen
lassen.
9 Warnung Sobald neue Bremsbeläge montiert
sind, während der ersten Fahrten
Vor Öffnen des Verschlussde‐ nicht unnötig scharf bremsen.
ckels Motor abkühlen lassen. Ver‐
schlussdeckel vorsichtig öffnen
damit der Überdruck langsam ent‐ Mit einem Gemisch aus sauberem
weicht. Wasser und einer geeigneten Menge
frostschutzmittelhaltiger Scheiben‐
Zum Auffüllen eine 1:1-Mischung aus waschflüssigkeit auffüllen.
freigegebenem Kühlmittelkonzentrat
und sauberem Leitungswasser ver‐
wenden. Wenn kein Kühlmittelkon‐
174 Fahrzeugwartung

Bremsflüssigkeit Fahrzeugbatterie Wird das Fahrzeug länger als


4 Wochen abgestellt, kann sich die
Das Fahrzeug ist mit einer Blei- Fahrzeugbatterie entladen. Pol‐
9 Warnung Säure-Batterie ausgestattet. klemme am Minuspol der Fahrzeug‐
Fahrzeuge mit Stopp-Start-System batterie abklemmen.
Bremsflüssigkeit ist giftig und ät‐
sind mit einer AGM-Batterie ausge‐ An- und Abklemmen der Fahrzeug‐
zend. Kontakt mit Augen, Haut,
stattet. batterie nur bei ausgeschalteter Zün‐
Gewebe und lackierten Flächen
vermeiden. Die Fahrzeugbatterie ist wartungsfrei, dung.
sofern das Fahrverhalten eine ausrei‐ Batterieentladeschutz 3 117.
chende Aufladung der Batterie zu‐
lässt. Kurze Strecken und häufige Fahrzeugbatterie ersetzen
Motorstarts können die Fahrzeug‐
batterie entladen. Nicht benötigte Hinweis
Stromverbraucher ausschalten. Jede Abweichung von den in diesem
Abschnitt aufgeführten Anweisun‐
gen kann zu einer zeitweisen Deak‐
tivierung der Stopp-Start-Automatik
führen.
Beim Ersetzen der Fahrzeugbatterie
unbedingt darauf achten, dass sich
im Bereich des Pluspols keine geö‐
Batterien gehören nicht in den Haus‐ ffneten Entlüftungsbohrungen befin‐
Der Bremsflüssigkeitsstand muss müll. Sie müssen über entspre‐ den. Falls in diesem Bereich eine Ent‐
zwischen MIN und MAX liegen. chende Sammelstellen entsorgt wer‐ lüftungsbohrung geöffnet ist, muss
Wenn der Flüssigkeitsstand unter die den. diese mit einem Blinddeckel ver‐
MIN-Markierung gefallen ist, die Hilfe schlossen werden und die Entlüftung
einer Werkstatt in Anspruch nehmen. muss im Bereich des Minuspols ge‐
Brems- und Kupplungsflüssigkeit öffnet werden.
3 222.
Fahrzeugwartung 175

Nur Batterien verwenden, die die Be‐ Hinweis Warnetikett


festigung des Sicherungskastens Der Einsatz einer anderen
über der Fahrzeugbatterie ermögli‐ AGM-Batterie als der original
chen. Opel-Batterie kann die Leistung der
Fahrzeuge mit Stopp-Start-System Stopp-Start-Automatik beeinträchti‐
gen.
Achten Sie darauf, die AGM (Absorp‐
tions Glass Mat)-Batterie durch eine Wir empfehlen, den Austausch der
andere AGM-Batterie zu ersetzen. Fahrzeugbatterie von einer Werkstatt
durchführen zu lassen.
Stopp-Start-Automatik 3 132.

Fahrzeugbatterie laden

9 Warnung
Bedeutung der Symbole:
Bei Fahrzeugen mit Stopp-Start- ■ Keine Funken, kein offenes Feuer
Automatik darauf achten, dass die und kein Rauch.
Ladespannung bei Einsatz eines ■ Augenschutz tragen. Knallgas
Batterieladegeräts 14,6 Volt nicht kann zu Erblindung oder Verletzun‐
übersteigt. Andernfalls kann die gen führen.
Batterie beschädigt werden.
■ Fahrzeugbatterie außerhalb der
AGM-Batterien sind am entsprechen‐
Reichweite von Kindern halten.
den Batterieschild zu erkennen. Wir Starthilfe 3 213.
empfehlen den Einsatz einer original ■ Die Fahrzeugbatterie enthält
Opel-Batterie. Schwefelsäure, die zu Erblindung
oder ernsten Verätzungen führen
kann.
176 Fahrzeugwartung

■ Weitere Informationen finden Sie in


der Betriebsanleitung.
Wischerblatt an der Glühlampen
Heckscheibe auswechseln
■ In der Nähe der Batterie kann Knall‐
gas vorhanden sein.
Zündung ausschalten und betreffen‐
den Schalter ausschalten bzw. Türen
Scheibenwischerwechsel schließen.
Neue Glühlampe nur am Sockel hal‐
ten! Den Glaskolben der Glühlampe
nicht mit bloßen Händen berühren.
Zum Wechseln nur den gleichen
Glühlampentyp verwenden.
Scheinwerferlampen von innen im
Motorraum austauschen.
Wischerarm anheben. Wischerbaltt Lampenkontrolle
wie in der Abbildung gezeigt ausras‐ Nach dem Auswechseln einer Glüh‐
ten und abnehmen. lampe Zündung einschalten, Licht be‐
Das Wischerblatt am leicht abgewin‐ tätigen und dieses kontrollieren.
Wischerarm anheben, bis er von kelten Wischerarm anbringen und
drücken, bis es einrastet.
selbst steht, Taste zum Lösen des Halogen-Scheinwerfer
Wischerblattes drücken und Wischer‐ Den Wischerarm vorsichtig nach un‐
ten lassen. Halogen-Scheinwerfer mit separaten
blatt abnehmen.
Lampen für Abblend- und Fernlicht.
Das Wischerblatt am leicht abgewin‐
kelten Wischerarm anbringen und
drücken, bis es einrastet.
Den Wischerarm vorsichtig nach un‐
ten lassen.
Fahrzeugwartung 177

3. Die Lampe aus der Lampenfas‐


sung lösen und ersetzen.
4. Die Lampenfassung mit dem Clip
nach unten einsetzen und hörbar
im Reflektor einrasten lassen.
5. Die Kappe anbringen.

Fernlicht (2)

Abblendlicht: äußere Lampe (1) 2. Auf den Clip drücken, um die


Lampenfassung zu lösen. Lam‐
Fernlicht: innere Lampe (2)
penfassung aus dem Reflektor
Abblendlicht (1) ziehen.

1. Die Kappe linksherum drehen und


abnehmen.

1. Die Kappe linksherum drehen und


abnehmen.
178 Fahrzeugwartung

Standlicht/Tagfahrlicht mit
Glühbirnen (3)

2. Auf den Clip drücken, um die 2. Lampe aus der Lampenfassung


Lampenfassung zu lösen. Lam‐ ziehen.
penfassung aus dem Reflektor 3. Austauschen und neue Lampe in
ziehen. 1. Lampenfassung (3) durch Drehen die Fassung einsetzen.
3. Die Lampe aus der Lampenfas‐ nach links ausrasten. Lampenfas‐
sung aus dem Scheinwerferge‐ 4. Lampenfassung in das Schein‐
sung lösen und ersetzen. werfergehäuse einsetzen und
häuse ziehen.
4. Die Lampenfassung mit dem Clip rechtsherum drehen.
nach oben einsetzen und hörbar
im Reflektor einrasten lassen. Standlicht/Tagfahrlicht mit
5. Die Kappe anbringen. LEDs
Das Standlicht und Tagfahrlicht be‐
stehen aus LEDs, die nicht ausge‐
tauscht werden können. Im Falle
einer defekten LED die Hilfe einer
Werkstatt in Anspruch nehmen.
Fahrzeugwartung 179

Vordere Blinkleuchte 2. Schraube ausdrehen und die


Leuchtenbaugruppe vom Stoß‐
fänger abnehmen.

4. Die Glühlampe ein Stück linkshe‐


rum drehen und herausziehen.
1. Schraube ausdrehen und Abde‐ Die Glühlampe ersetzen.
ckung abnehmen. 3. Die Lampenfassung durch Dre‐ 5. Die Lampenfassung in die Bau‐
hen nach links lösen und heraus‐ gruppe einsetzen und rechtshe‐
nehmen. rum drehen.
6. Die Leuchtenbaugruppe im Stoß‐
fänger befestigen und mit der
Schraube fixieren.
7. Abdeckung am Stoßfänger an‐
bringen und mit der Schraube be‐
festigen.
180 Fahrzeugwartung

Adam Rocks 2. Die Abdeckung zum Entfernen


mit den Fingern an den markier‐
ten Stellen herausziehen, siehe
Pfeile in der Abbildung.

4. Die Lampenfassung durch Dre‐


hen nach links lösen und heraus‐
1. Die kleine Kappe mit einem nehmen.
Schraubendreher an der markier‐
ten Position lösen.
3. Beide Schrauben ausdrehen und
die Leuchtenbaugruppe vom
Stoßfänger abnehmen.
Fahrzeugwartung 181

5. Die Glühlampe ein Stück linkshe‐ 2. Die Kunststoff-Befestigungsmut‐


rum drehen und herausziehen. ter von innen mit der Hand ab‐
Die Glühlampe ersetzen. schrauben.
6. Die Lampenfassung in die Bau‐
gruppe einsetzen und rechtshe‐
rum drehen.
7. Den Leuchtenzusammenbau im
Stoßfänger befestigen und mit
beiden Schrauben fixieren.
8. Die Abdeckung in den Stoßfänger
einsetzen und einrasten. Die
kleine Kappe einsetzen.
1. Die Abdeckung auf der entspre‐
chenden Seite lösen und abneh‐
Rückleuchten men.
Ausführungen mit Subwoofer-Box 3. Die Leuchtenbaugruppe vorsich‐
Laderaumbodenabdeckung entfer‐ tig aus den Aussparungen ziehen
nen. Auf der rechten Seite außerdem und herausnehmen.
den Wagenwerkzeugkasten entfer‐
nen, um Zugriff auf die Abdeckung zu
erlangen 3 70.
Ausführungen mit Staufach
Staufach herausnehmen, um Zugang
zur Abdeckung zu erhalten 3 69.
182 Fahrzeugwartung

ten, dass die Kabel in den Kabel‐ Rückfahrlicht/


führungen bleiben. Nebelschlussleuchte
Das Rückfahrlicht befindet sich auf
der rechten Seite des Stoßfängers,
und die Nebelschlussleuchte befindet
sich an der linken Seite des Stoßfän‐
gers.
Die Beschreibung des Glühlampen‐
wechsels ist für beide Leuchten iden‐
tisch.

4. Die Lampenfassung linksherum


drehen und herausnehmen. Fol‐
gende Glühlampen ggf. heraus‐ Den Leuchtenzusammenbau mit
ziehen und auswechseln: den Haltestiften in die Aussparun‐
Blinkleuchte 1 gen der Fahrzeugkarosserie ein‐
setzen und die Kunststoffsiche‐
Rückleuchte 2 rungsmutter vom Laderauminne‐
Rückleuchte/Bremsleuchte 3 ren aus festziehen. Den Dichtring
Wenn Rückleuchte 2 und Rück‐ über die Aussparung im Leucht‐
leuchte/Bremslicht 3 LED-Leuch‐ engehäuse ziehen.
ten sind, für den Austausch die Abdeckung schließen und einras‐
Hilfe einer Werkstatt in Anspruch ten. 1. Schraube ausdrehen und Abde‐
nehmen. ckung abnehmen.
5. Lampenfassung durch Drehen
nach rechts in das Rückleuchten‐
gehäuse einsetzen. Darauf ach‐
Fahrzeugwartung 183

3. Die Lampenfassung durch Dre‐ Adam Rocks


hen nach links lösen und heraus‐
nehmen.

2. Schraube ausdrehen und die


Leuchtenbaugruppe vom Stoß‐
fänger abnehmen. 1. Die Abdeckung zum Entfernen
mit der Hand an der markierten
4. Die Glühlampe ein Stück linkshe‐
Stelle herausziehen, siehe Pfeil in
rum drehen und herausziehen.
der Abbildung.
Die Glühlampe ersetzen.
5. Die Lampenfassung in die Bau‐
gruppe einsetzen und rechtshe‐
rum drehen.
6. Die Leuchtenbaugruppe im Stoß‐
fänger ersetzen und mit der
Schraube fixieren.
7. Abdeckung am Stoßfänger an‐
bringen und mit der Schraube be‐
festigen.
184 Fahrzeugwartung

3. Die Lampenfassung durch Dre‐ Seitliche Blinkleuchten


hen nach links lösen und heraus‐
nehmen. Zum Auswechseln der Glühlampe
das Leuchtengehäuse abnehmen:

2. Beide Schrauben ausdrehen und


die Leuchtenbaugruppe vom
Stoßfänger abnehmen.
4. Die Glühlampe ein Stück linkshe‐
rum drehen und herausziehen. 1. Lampe nach links schieben und
Die Glühlampe ersetzen. an der rechten Seite entfernen.
5. Die Lampenfassung in die Bau‐
gruppe einsetzen und rechtshe‐
rum drehen.
6. Den Leuchtenzusammenbau im
Stoßfänger befestigen und mit
beiden Schrauben fixieren.
7. Die Abdeckung in den Stoßfänger
einsetzen und einrasten.
Fahrzeugwartung 185

3. Die Glühlampe aus der Fassung


herausziehen und auswechseln.
4. Lampenfassung einsetzen und
rechtsherum drehen.
5. Die linke Seite der Lampe einset‐
zen, die Lampe nach links schie‐
ben und die rechte Seite einset‐
zen.

Kennzeichenleuchte
2. Lampenfassung linksherum dre‐ 2. Leuchte nach unten herausneh‐
hen und aus dem Gehäuse he‐ men; dabei nicht am Kabel zie‐
rausnehmen. hen.

1. Schraubendreher in die Ausspa‐


rung der Abdeckung einführen,
zur Seite drücken und die Feder
lösen.
186 Fahrzeugwartung

3. Lampenfassung durch Drehen


nach links aus dem Leuchtenge‐
Sternenlicht Elektrische Anlage
Lampenwechsel von einer Werkstatt
häuse herausnehmen. durchführen lassen. Sicherungen
4. Die Glühlampe aus der Fassung
herausziehen und auswechseln. Ersatz entsprechend der Beschrif‐
Instrumententafelbeleuch‐ tung auf der defekten Sicherung
5. Lampenfassung in das Leuchten‐
gehäuse einsetzen und rechtshe‐ tung durchführen.
rum drehen. Lampenwechsel von einer Werkstatt Das Fahrzeug verfügt über zwei Si‐
durchführen lassen. cherungskästen:
6. Lampe in den Stoßfänger einset‐
zen und einrasten lassen. ■ im vorderen linken Bereich des Mo‐
torraums,
■ in Linkslenkern hinter dem Licht‐
Innenleuchten schalter bzw. in Rechtslenkern hin‐
ter dem Handschuhfach.
Innenleuchte, Leseleuchten
Lampenwechsel von einer Werkstatt Vor Auswechseln einer Sicherung be‐
durchführen lassen. treffenden Schalter und Zündung
ausschalten.
Laderaumleuchte
Lampenwechsel von einer Werkstatt
durchführen lassen.

Deckenleuchte
Lampenwechsel von einer Werkstatt
durchführen lassen.

Ambientebeleuchtung
Lampenwechsel von einer Werkstatt
durchführen lassen.
Fahrzeugwartung 187

Je nach Ausführung lässt sich eine


durchgebrannte Sicherung anhand
des geschmolzenen Drahtes erken‐
nen. Sicherung nur dann ersetzen,
wenn die Ursache für die Störung be‐
hoben wurde.
Einige Funktionen können durch
mehrere Sicherungen abgesichert
sein.
Sicherungen können auch ohne Vor‐
handensein einer Funktion einge‐
steckt sein.
Es gibt verschiedene Arten von Si‐ Den Sicherungszieher von oben auf
cherungen im Fahrzeug. Sicherungszieher die verschiedenen Arten von Siche‐
Im Sicherungskasten des Motor‐ rungen stecken und die Sicherung
raums kann ein Sicherungszieher un‐ herausziehen.
tergebracht sein.
188 Fahrzeugwartung

Sicherungskasten im Nr. Stromkreis


Motorraum 1 –
2 Außenspiegelschalter
3 Kontrolleinheit Karosserie
4 Faltbares Schiebedach/Steuer‐
gerät Fahrwerkregelung
5 ABS
6 Tagfahrlicht links
7 –
8 Kontrolleinheit Karosserie
Der Sicherungskasten befindet sich 9 Fahrzeugbatteriesensor
im vorderen linken Bereich des Mo‐
10 Leuchtweitenregulierung/
torraums.
TPMS/faltbares Schiebedach
Die Abdeckung entriegeln und bis
zum Anschlag nach oben klappen. 11 Heckscheibenwischer
Die Abdeckung senkrecht nach oben 12 Scheibenheizung
entfernen.
13 Tagfahrlicht rechts
14 Außenspiegelheizung
15 –
Fahrzeugwartung 189

Nr. Stromkreis Nr. Stromkreis


16 Steuergerät Fahrwerkregelung/ 32 Scheinwerfer rechts
LPG-Anlage
33 Motorsteuergerät
17 Innenspiegel
34 Hupe
18 Motorsteuergerät
35 Kupplung
19 Kraftstoffpumpe
36 –
20 –
21 Injektorspule
22 –
23 Einspritzsystem
24 Waschanlage
25 Beleuchtung
26 Motorsteuergerät
27 –
28 Motorsteuergerät
29 Motorsteuergerät
30 –
31 Scheinwerfer links
190 Fahrzeugwartung

Nr. Stromkreis Sicherungskasten in der


1 ABS-Pumpe Instrumententafel
2 Vorderer Scheibenwischer
3 Gebläse
4 Instrumententafel
5 –
6 –
7 Elektrische Unterdruckpumpe
8 Kühlgebläse niedrig
9 Kühlgebläse hoch
Der Sicherungskasten befindet sich
10 Kühlgebläse/elektrische Unter‐
hinter dem Lichtschalter in der Instru‐
druckpumpe
mententafel.
11 Anlasser Den Griff halten, daran ziehen und
den Lichtschalter herunterklappen.
Nach dem Austausch durchgebrann‐
ter Sicherungen den Sicherungskas‐
ten schließen und den Deckel hinein‐
drücken, bis er einrastet.
Bei nicht einwandfrei geschlossenem
Sicherungskasten kann es zu Funk‐
tionsstörungen kommen.
Fahrzeugwartung 191

Nr. Stromkreis Nr. Stromkreis Nr. Stromkreis


1 – 18 Klimaanlage 35 –
2 – 19 Audioverstärker 36 –
3 Elektrische Fensterbetätigung 20 Einparkhilfe 37 Heckscheibenwischer
4 Spannungswandler 21 Bremsschalter 38 Zigarettenanzünder
5 Kontrolleinheit Karosserie 1 22 Audioanlage 39 –
6 Kontrolleinheit Karosserie 2 23 Anzeige 40 –
7 Kontrolleinheit Karosserie 3 24 –
8 Kontrolleinheit Karosserie 4 25 Onstar
9 Kontrolleinheit Karosserie 5 26 Instrumententafel
10 Kontrolleinheit Karosserie 6 27 Sitzheizung Fahrer
11 Kontrolleinheit Karosserie 7 28 –
12 Kontrolleinheit Karosserie 8 29 –
13 – 30 Instrumententafel
14 Hecktür 31 Hupe
15 Diagnosestecker 32 Sitzheizung Beifahrer
16 Diagnoseanschluss 33 Lenkradheizung
17 Zündung 34 –
192 Fahrzeugwartung

Wagenwerkzeug
Fahrzeuge mit
Reifenreparaturset

Bei Ausführungen mit Heckträgersys‐ Bei Ausführungen mit einem Stau‐


tem oder Flüssiggasmotor befindet fach befindet sich der Koffer mit den
sich das Wagenwerkzeug gemein‐ Werkzeugen, der Abschleppöse und
sam mit der Abschleppöse und dem dem Reifenreparaturset in einer Ab‐
Reifenreparaturset in einem Koffer, teilung des Staufachs im Laderaum
der mit einem Band an der linken Sei‐ 3 69.
Wagenwerkzeug und die Abschlepp‐ tenwand des Laderaums befestigt ist.
öse sind zusammen mit dem Reifen‐
reparaturset in einem Werkzeugkas‐
ten untergebracht, der sich unter der
Bodenabdeckung im Laderaum be‐
findet. Bei Ausführungen mit einem
Staufach zuerst das Staufach aus‐
bauen 3 69.
Fahrzeugwartung 193

Fahrzeuge mit Reserverad Räder und Reifen


Reifenzustand, Felgenzustand
Über Kanten langsam und möglichst
im rechten Winkel fahren. Das Über‐
fahren scharfer Kanten kann zu Rei‐
fen- und Felgenschäden führen. Rei‐
fen beim Parken nicht am Bordstein
einklemmen.
Räder regelmäßig auf Beschädigun‐
gen untersuchen. Bei Beschädigun‐
Bei Ausführungen mit Subwoofer- gen bzw. ungewöhnlichem Ver‐
Box sind das Wagenwerkzeug und schleiß Hilfe einer Werkstatt in An‐
die Abschleppöse zusammen mit Wagenheber, Radschraubenschlüs‐ spruch nehmen.
dem Reifenreparaturset und dem sel, Wagenwerkzeug und zwei Siche‐
Wir empfehlen, die Vorder- und Hin‐
Warndreieck in einem Werkzeugkas‐ rungsriemen für das defekte Rad be‐
terräder nicht zu tauschen, da dies
ten unter der Bodenabdeckung unter‐ finden sich im Werkzeugkasten unter
die Fahrzeugstabilität beeinträchti‐
gebracht. Bodenabdeckung entfer‐ der Bodenabdeckung im Laderaum
gen kann. Immer die weniger ver‐
nen, um Zugang zu erhalten: hinteren 3 70.
schlissenen Reifen an die Hinter‐
Teil nach vorne klappen und die Ab‐ achse montieren.
deckung nach hinten hin herauszie‐
hen 3 70.
Winterreifen
Winterreifen verbessern die Fahrsi‐
cherheit bei Temperaturen unter
7 °C und sollten daher an allen Rä‐
dern montiert werden.
194 Fahrzeugwartung

Alle Reifengrößen sind für Winterrei‐ Reifen mit vorgeschriebener


fen zulässig 3 236. Laufrichtung
Die Reifengröße 185/60 R 15 ist nur Reifen mit vorgeschriebener Lauf‐
für Winterreifen zulässig. richtung müssen so montiert werden,
Geschwindigkeitsaufkleber gemäß dass sie sich in die richtige Richtung
Landesvorschrift im Blickfeld des drehen. Die richtige Laufrichtung ist
Fahrers anbringen. an einem Symbol (z. B. einem Pfeil)
an der Reifenflanke erkennbar.
Reifenbezeichnungen
Z. B. 195/55 R 16 95 H
Reifendruck
Reifendruck mindestens alle
195 = Reifenbreite in mm
14 Tage und vor jeder größeren Fahrt Reifendruck 3 236.
55 = Querschnittsverhältnis (Rei‐
bei kalten Reifen kontrollieren. Reser‐
fenhöhe zu Reifenbreite) in % Das Reifendruckhinweisschild am
verad nicht vergessen.
R = Gürtelbauart: Radial rechten Türrahmen gibt die Original‐
RF = Bauart: RunFlat Dies gilt auch bei Fahrzeugen mit reifen und die entsprechenden Rei‐
16 = Felgendurchmesser in Zoll Reifendruck-Kontrollsystem. fendrücke an.
95 = Tragfähigkeits-Kennzahl, Ventilkappe abschrauben. Die Reifendruckangaben beziehen
z. B.: 95 entspricht 690 kg sich auf kalte Reifen. Gültig für Som‐
H = Geschwindigkeits-Kennbuch‐ mer- und Winterreifen.
stabe
Der ECO-Reifendruck dient dem Er‐
Geschwindigkeits-Kennbuchstabe: reichen eines möglichst geringen
Q = bis 160 km/h Kraftstoffverbrauchs.
S = bis 180 km/h Ein falscher Reifendruck beeinträch‐
T = bis 190 km/h tigt Sicherheit, Fahrverhalten, Fahr‐
H = bis 210 km/h komfort und Kraftstoffverbrauch und
V = bis 240 km/h erhöht den Reifenverschleiß.
W = bis 270 km/h
Fahrzeugwartung 195

Die Reifendrucktabelle zeigt die mög‐ auf der Seite Reifenbelastung die ent‐ Hinweis
lichen Reifenkombinationen 3 236. sprechende Einstellung auswählen In Ländern, in denen das Reifen‐
Entsprechenden Reifen ermitteln. 3 94. druck-Kontrollsystem gesetzlich
vorgeschrieben ist, wird bei Verwen‐
Die für Ihr Fahrzeug zugelassenen dung von Rädern ohne Drucksenso‐
Reifentypen finden Sie in der EWG- Reifendruck- ren die Typgenehmigung ungültig.
Konformitätserklärung, die mit Ihrem Kontrollsystem Die aktuellen Reifendrücke können
Fahrzeug ausgeliefert wurde, bzw. in
anderen, nationalen Zulassungsun‐ Das Reifendruck-Kontrollsystem im Fahrzeug Informationsmenü im
terlagen. (TMPS) überprüft den Druck aller vier Driver Information Center angezeigt
Reifen einmal pro Minute, sobald die werden.
Der Fahrer ist für die korrekte Anpas‐ Fahrzeuggeschwindigkeit einen be‐
sung des Reifendrucks verantwort‐ Das Menü kann durch Drücken der
stimmten Grenzwert überschreitet.
lich. Tasten am Blinkerhebel aufgerufen
werden.
Achtung
9 Warnung
Das Reifendruck-Kontrollsystem
Ein zu geringer Reifendruck kann warnt lediglich vor niedrigem Rei‐
zu starker Reifenerwärmung, in‐ fendruck und stellt keinen Ersatz
neren Beschädigungen und da‐ für die regelmäßige Reifenwar‐
durch bei hohen Geschwindigkei‐ tung durch den Fahrer dar.
ten zur Laufflächenablösung und
sogar zum Platzen des Reifens Alle Räder müssen mit Drucksenso‐
führen. ren ausgestattet sein und die Reifen
müssen den vorgeschriebenen Rei‐
Wenn der Reifendruck verringert oder fendruck aufweisen.
erhöht werden muss, Zündung aus‐
schalten. Nach dem Anpassen des
Reifendrucks die Zündung einschal‐
ten und im Driver Information Center
196 Fahrzeugwartung

Taste MENU drücken, um das einer kurzen Fahrt aktualisiert. Wäh‐


Fahrzeug Informationsmenü X zu renddessen leuchtet möglicherweise
wählen. w auf.
Wenn w bei niedrigeren Temperatu‐
ren aufleuchtet und während der
Fahrt nach einiger Zeit erlischt, ist der
Reifendruck möglicherweise grenz‐
wertig. Reifendruck prüfen.
Fahrzeugmeldungen 3 102.
Wenn der Reifendruck verringert oder
erhöht werden muss, Zündung aus‐
schalten.
Wenn niedriger Reifendruck erkannt
wird, wird dies durch die Kontroll‐ Nur Räder mit Reifendrucksensoren
leuchte w gemeldet 3 92. montieren. Andernfalls wird der Rei‐
fendruck nicht korrekt angezeigt und
Reifendruck-Kontrollsystem durch Wenn w aufleuchtet, so bald wie w leuchtet durchgehend.
Drehen des Einstellrädchens wählen. möglich anhalten und Reifen auf den
empfohlenen Druck befüllen 3 236. Reserveräder bzw. Noträder sind
Systemstatus und Druckwarnungen nicht mit Drucksensoren ausgestat‐
werden durch eine Meldung und Wenn w 60 bis 90 Sekunden lang tet. Für diese Reifen ist das Reifen‐
gleichzeitiges Blinken des betreffen‐ blinkt und dann im Dauerlicht auf‐ druck-Kontrollsystem nicht aktiv.
den Reifens im Driver Information leuchtet, liegt ein Fehler im System Kontrollleuchte w leuchtet auf. Für
Center angezeigt. vor. Hilfe einer Werkstatt in Anspruch die übrigen drei Reifen ist das System
nehmen. weiterhin in Betrieb.
Nach dem Befüllen werden die Rei‐ Der Gebrauch im Handel erhältlicher
fendruckwerte im Driver Information flüssiger Reifenreparatursets kann zu
Center möglicherweise erst nach Funktionsstörungen des Systems
Fahrzeugwartung 197

führen. Es dürfen vom Hersteller zu‐ TPMS-Sensorabgleich sollte außer‐


gelassene Reparatursätze verwen‐ dem nach dem Austausch des Reser‐
det werden. verads gegen einen normalen Reifen
Externe Funkanlagen mit hoher Leis‐ mit TPMS-Sensor erfolgen.
tung können das Reifendruck-Kon‐ Die Störungsleuchte w und die Warn‐
trollsystem stören. meldung oder der Code sollten beim
Jedes Mal, wenn die Reifen ersetzt nächsten Zündzyklus erlöschen. Die
werden, müssen die Sensoren des Sensoren werden mit einem Anlern‐
Reifendruck-Kontrollsystems demon‐ werkzeug für das TPMS in der folgen‐
tiert und gewartet werden. Beim ver‐ den Reifenfolge auf die Radpositio‐
schraubten Sensor den Ventilkörper nen abgestimmt: linkes Vorderrad,
und den Dichtring ersetzen. Beim ge‐ rechtes Vorderrad, rechtes Hinterrad,
clipsten Sensor den kompletten Ven‐ Auswählen: linkes Hinterrad. Der Blinker an der
tilschaft ersetzen. jeweils aktiven Position leuchtet auf,
■ Leicht für Komfort-Reifendruck mit bis der Sensor neu abgestimmt ist.
bis zu 3 Insassen.
Beladungszustand des Wenden Sie sich zwecks Wartung
Fahrzeugs ■ Eco für Eco-Reifendruck mit bis zu oder Erwerb eines Anlernwerkzeugs
3 Insassen. an Ihre Werkstatt. Die Abstimmung
Den Reifendruck gemäß dem Reifen‐
hinweisschild bzw. der Reifendruck‐ ■ Max bei voller Beladung. der ersten Radposition dauert
tabelle 3 236 an den Beladungszu‐ 2 Minuten, die Abstimmung aller vier
stand anpassen und im Fahrzeug In‐ TPMS-Sensorabgleich Radpositionen insgesamt 5 Minuten.
formationsmenü im Driver Informa‐ Jeder TPMS-Sensor hat einen ein‐ Wenn der Vorgang länger dauert,
tion Center (DIC) die entsprechende deutigen Identifizierungscode. Der wird die Abstimmung abgebrochen
Reifenbelastung-Einstellung aus‐ Identifizierungscode muss für eine und Sie müssen wieder von vorne be‐
wählen 3 94. neue Rad-/Reifenposition nach Um‐ ginnen.
setzen die Reifen, Austausch des Schritte des TPMS-Sensorabgleichs:
kompletten Radsatzes oder Aus‐
tausch eines oder mehrerer TPMS- 1. Die Parkbremse anziehen.
Sensoren abgestimmt werden. Der 2. Zündung einschalten.
198 Fahrzeugwartung

3. Bei Fahrzeugen mit automatisier‐ 8. Mit dem linken Vorderrad begin‐ 14. Alle vier Reifen mit dem empfoh‐
tem Schaltgetriebe: Bremspedal nen. lenen Reifendruck gemäß Reifen‐
drücken und gedrückt halten. Den 9. Das Anlernwerkzeug in der Nähe informationsaufkleber aufpum‐
Wählhebel in Stellung N bewegen des Ventilschafts gegen die Rei‐ pen.
und dort 5 Sekunden halten, bis fenflanke halten. Dann die Taste 15. Sicherstellen, dass der Reifenla‐
im DIC P angezeigt wird. P zeigt drücken, um den TPMS-Sensor dezustand gemäß gewähltem
an, dass der TPMS-Sensorab‐ zu aktivieren. Ein Hupsignalton Druck gesetzt wird 3 94.
gleich gestartet werden kann. bestätigt, dass der Identifizie‐
Bei Fahrzeugen mit Schaltge‐ rungscode des Sensors auf diese Temperaturabhängigkeit
triebe: Neutralstellung auswäh‐ Radposition abgestimmt wurde. Der Reifendruck ist von der Tempe‐
len. 10. Zum rechten Vorderrad gehen ratur des Reifens abhängig. Während
4. Wählen Sie mit der Taste MENU und den Vorgang in Schritt 9 wie‐ der Fahrt erhöhen sich Reifentempe‐
am Blinkerhebel das Fahrzeug In‐ derholen. ratur und Reifendruck.
formationsmenü im DIC aus. 11. Zum rechten Hinterrad gehen und Der im Driver Information Center an‐
5. Mit dem Einstellrädchen zum Rei‐ den Vorgang in Schritt 9 wieder‐ gezeigte Wert für den Reifendruck ist
fendruckmenü blättern. holen. der tatsächliche Reifendruck. Daher
ist es wichtig, den Reifendruck mit
6. Auf SET/CLR drücken, um den 12. Zum linken Hinterrad gehen und kalten Reifen zu überprüfen.
Sensorabgleich zu starten. Eine den Vorgang in Schritt 9 wieder‐
Meldung wird eingeblendet, die holen. Zwei Huptöne melden,
eine Bestätigung des Vorgangs dass der Identifizierungscode auf Profiltiefe
anfordert. das linke Hinterrad abgestimmt Profiltiefe regelmäßig kontrollieren.
7. Erneut auf SET/CLR drücken, um und die Abstimmung der TPMS-
Sensoren abgeschlossen wurde. Reifen sollten aus Sicherheitsgrün‐
die Auswahl zu bestätigen. Zwei den bei einer Profiltiefe von 2-3 mm
Huptöne bestätigen, dass sich der 13. Zündung ausschalten. (bei Winterreifen 4 mm) ausgetauscht
Empfänger im Anlernmodus be‐ werden.
findet.
Fahrzeugwartung 199

Aus Sicherheitsgründen wird emp‐ Reifenumrüstung Radabdeckungen


fohlen, dass die Profiltiefe der Reifen
einer Achse um nicht mehr als 2 mm Bei Verwendung anderer als den Es dürfen nur für das jeweilige Fahr‐
variiert. werkseitig montierten Reifengrößen zeug werksseitig freigegebene Rad‐
müssen gegebenenfalls der Tacho‐ abdeckungen und Reifen verwendet
meter und der Nenndruck umpro‐ werden, die allen relevanten Anforde‐
grammiert und Änderungen am Fahr‐ rungen für die jeweiligen Rad- und
zeug vorgenommen werden. Reifenkombinationen entsprechen.
Nach Umrüstung auf andere Reifen‐ Werden keine werkseitig zugelasse‐
größen Aufkleber für Reifendrücke nen Radabdeckungen und Reifen
ersetzen lassen. verwendet, dürfen die Reifen keinen
Felgenschutzwulst aufweisen.
Achtung Radabdeckungen dürfen die Kühlung
der Bremsen nicht beeinträchtigen.
Bei der Umstellung auf 14-Zoll-
Räder wird die Bodenfreiheit ver‐ 9 Warnung
ringert. Das muss beim Fahren
Die gesetzlich zulässige Mindestpro‐ über Hindernisse berücksichtigt Bei Verwendung nicht geeigneter
filtiefe (1,6 mm) ist erreicht, wenn das werden. Reifen oder Radabdeckungen
Profil bis zu einem Verschleißanzei‐ kann es zu plötzlichem Druckver‐
ger (TWI = Tread Wear Indicator) ab‐ 9 Warnung lust und in der Folge zu Unfällen
gefahren ist. Deren Lage wird durch kommen.
Markierungen an der Reifenflanke Der Gebrauch nicht geeigneter
angezeigt. Reifen oder Felgen kann zu Unfäl‐ Stahlräder: Bei der Verwendung von
Reifen altern, auch wenn sie nicht ge‐ len und zum Erlöschen der Be‐ Felgenschlössern keine Radkappen
fahren werden. Wir empfehlen, die triebserlaubnis führen. befestigen.
Reifen nach 6 Jahren zu ersetzen.
200 Fahrzeugwartung

Schneeketten Schneeketten sind nur für die folgen‐


9 Warnung
den Reifengrößen zugelassen:
175/70 R 14, 185/70 R 14,
185/60 R 15, 185/65 R 15 und Nicht schneller als 80 km/h fahren.
195/55 R 16. Nicht über einen längeren Zeit‐
Schneeketten sind nicht auf Reifen raum verwenden.
der Größe 215/45 R 17 oder Lenkung und Fahrverhalten kön‐
225/35 R 18 zulässig. nen beeinträchtigt werden.
Am Notrad ist das Anbringen einer
Schneekette nicht zulässig. Bei einer Reifenpanne:
Parkbremse anziehen und ersten
Gang einlegen.
Reifenreparaturset
Kleinere Schäden an der Lauffläche
Schneeketten sind nur an den Vor‐ des Reifens können mit dem Reifen‐
derrädern zulässig. reparaturset behoben werden.
Immer engmaschige Schneeketten Fremdkörper nicht aus dem Reifen
verwenden, die an der Lauffläche und entfernen.
an den Reifeninnenseiten (ein‐ Schäden am Reifen, die größer als
schließlich Kettenschloss) maximal 4 mm sind oder sich an der Seiten‐
10 mm auftragen. wand befinden, können mit dem Rei‐
fenreparaturset nicht repariert wer‐
9 Warnung den.

Beschädigungen können zum


Platzen des Reifens führen. Das Reifenreparaturset befindet sich
im Werkzeugkasten unter der Boden‐
abdeckung im Laderaum.
Fahrzeugwartung 201

Bei Ausführungen mit Subwooferbox


befindet sich das Reifenreparaturset
im Kasten unter der Bodenabde‐
ckung im Laderaum. Zur Verwendung
des Reifenreparatursets zunächst die
Bodenabdeckung entfernen: hinteren
Teil nach vorne klappen und die Ab‐
deckung nach hinten hin herauszie‐
hen 3 70.

Bei Versionen mit einem Heckträger‐ Bei Versionen mit einem Staufach im
system oder Flüssiggasmotor befin‐ Laderaum befindet sich der Koffer mit
det sich der Reifenreparaturset in dem Reifenreparaturset in einer Ab‐
einem Koffer, der mit einem Band an teilung des Staufachs 3 69.
der linken Seitenwand des Lade‐
raums befestigt ist.

1. Reifenreparaturset aus dem Stau‐


fach herausnehmen.
2. Kompressor herausnehmen.
202 Fahrzeugwartung

4. Kompressor-Luftschlauch an den 9. Kompressor-Stecker an Zubehör‐


Anschluss der Dichtmittelflasche steckdose oder Steckdose des Zi‐
schrauben. garettenanzünders anschließen.
5. Dichtmittelflasche in die Halte‐ Um eine Entladung der Batterie
rung am Kompressor einsetzen. zu vermeiden, empfehlen wir, den
Kompressor so in Reifennähe Motor laufen zu lassen.
platzieren, dass die Dichtmittelfla‐
sche aufrecht steht.

3. Stromkabel und Luftschlauch aus


den Staufächern auf der Unter‐
seite des Kompressors heraus‐
nehmen.

10. Wippschalter auf dem Kompres‐


sor auf I stellen. Der Reifen wird
6. Ventilkappe des defekten Reifens mit Dichtmittel gefüllt.
abschrauben. 11. Während des Entleerens der
7. Einfüllschlauch an Reifenventil Dichtmittelflasche (ca.
anschrauben. 30 Sekunden) zeigt die Druckan‐
zeige am Kompressor kurzzeitig
8. Der Schalter auf dem Kompressor bis zu 6 bar an. Danach sinkt der
muss auf J stehen. Druck wieder ab.
Fahrzeugwartung 203

12. Das Dichtmittel wird vollständig in wieder anschließen und den Füll‐ 16. An der Dichtmittelflasche ange‐
den Reifen gepumpt. Anschlie‐ vorgang für 10 Minuten fortset‐ brachten Aufkleber mit der maxi‐
ßend wird der Reifen mit Luft be‐ zen. Wird der vorgeschriebene mal zulässigen Geschwindigkeit
füllt. Reifendruck danach immer noch im Blickfeld des Fahrers anbrin‐
13. Der vorgeschriebene Reifendruck nicht erreicht, ist der Reifen zu gen.
sollte innerhalb von 10 Minuten stark beschädigt. Hilfe einer 17. Fahrt unverzüglich fortsetzen, da‐
erreicht werden. Reifendruck Werkstatt in Anspruch nehmen. mit sich das Dichtmittel im Reifen
3 236. Sobald der richtige Rei‐ Übermäßigen Reifendruck mit gleichmäßig verteilt. Nach ca.
fendruck erreicht wurde, Kom‐ dem Knopf über der Druckan‐ 10 km Fahrtstrecke (spätestens
pressor ausschalten. zeige ablassen. jedoch nach 10 Minuten) anhalten
Den Kompressor nicht länger als und Reifendruck kontrollieren.
10 Minuten laufen lassen. Hierzu Kompressor-Luftschlauch
direkt auf das Reifenventil und
14. Reifenreparaturset abbauen. Auf den Kompressor schrauben.
den Verschluss an der Halterung
drücken, um die Dichtmittelfla‐
sche aus der Halterung zu neh‐
men. Reifenfüllschlauch auf den
freien Anschluss der Dichtmittel‐
flasche schrauben. Damit wird
verhindert, dass Dichtmittel aus‐
tritt. Reifenreparaturset im Lade‐
raum verstauen.
Wird der vorgeschriebene Reifen‐ 15. Eventuell ausgetretenes Dichtmit‐
druck nicht innerhalb von tel mit einem Lappen entfernen.
10 Minuten erreicht, das Reifen‐
reparaturset entfernen. Das Fahr‐
zeug um eine Reifenumdrehung
bewegen. Das Reifenreparaturset
204 Fahrzeugwartung

Wenn der Reifendruck mehr als Verfallsdatum des Reparatursets ■ Parkbremse anziehen, ersten
1,3 bar beträgt, auf den vorge‐ beachten. Nach diesem Datum ist Gang oder Rückwärtsgang einle‐
schriebenen Wert korrigieren. die Dichtwirkung nicht mehr garan‐ gen.
Vorgang wiederholen, bis kein tiert. Haltbarkeitsangaben auf der ■ Niemals mehrere Räder gleichzei‐
Druckverlust mehr auftritt. Dichtmittelflasche beachten. tig wechseln.
Wenn der Reifendruck unter Gebrauchte Dichtmittelflasche er‐ ■ Wagenheber nur im Falle einer Rei‐
1,3 bar abgesunken ist, darf das setzen. Entsorgung entsprechend fenpanne verwenden; nicht beim
Fahrzeug nicht mehr benutzt wer‐ den jeweiligen gesetzlichen Vor‐ Reifenwechsel von Winter- auf
den. Hilfe einer Werkstatt in An‐ schriften. Sommerreifen oder umgekehrt.
spruch nehmen. Kompressor und Dichtmittel können ■ Der Wagenheber ist wartungsfrei.
18. Reifenreparaturset im Laderaum ab ca. –30 °C verwendet werden.
verstauen. ■ Bei weichem Untergrund eine sta‐
Beiliegende Adapter können zum bile, maximal 1 cm dicke Unterlage
Bodenabdeckung wieder einle‐ Aufpumpen von weiteren Gegen‐ unter den Wagenheber legen.
gen. Bodenabdeckung 3 70. ständen, wie z. B. Bälle, Luftmatrat‐
zen oder Schlauchboote verwendet ■ Vor dem Verwenden des Wagen‐
Hinweis hebers alle schweren Gegenstän‐
werden. Sie befinden sich auf der
Die Fahreigenschaften des reparier‐ dige aus dem Fahrzeug entfernen.
Unterseite des Kompressors. Zum
ten Reifens sind stark beeinträchtigt; ■ Im angehobenen Fahrzeug dürfen
Abnehmen Kompressor-
diesen Reifen deshalb ersetzen. sich keine Personen oder Tiere auf‐
Luftschlauch anschrauben und
Bei ungewöhnlichen Geräuschen Adapter herausnehmen. halten.
oder starker Aufheizung des Kom‐ ■ Nicht unter das angehobene Fahr‐
pressors diesen für mindestens Radwechsel zeug kriechen.
30 Minuten ausgeschaltet lassen. Folgende Vorbereitungen treffen und ■ Angehobenes Fahrzeug nicht star‐
Das eingebaute Sicherheitsventil Hinweise beachten: ten.
öffnet bei einem Druck von 7 bar. ■ Fahrzeug auf waagrechtem, ebe‐ ■ Radschrauben vor dem Eindrehen
nem, festem und rutschsicherem reinigen und Konus jeder Rad‐
Untergrund parken. Vorderräder schraube mit handelsüblichem
gerade stellen. Schmierfett leicht einfetten.
Fahrzeugwartung 205

1.2. Ausziehwerkzeug in die Boh‐


9 Warnung rung der Nabenkappe stecken
und die Kappe von der Felge ab‐
Das Gewinde der Radbolzen nicht ziehen. Wagenwerkzeug 3 192.
schmieren.

1. Stahlräder:
Die Radabdeckung abziehen.
Leichtmetallfelgen mit
Schraubenkappen
Radschraubenkappen mit einem
Schraubendreher lösen und ab‐
nehmen. Dabei zum Schutz der 1.1. Ausziehwerkzeug in den Öff‐
Felge weichen Lappen zwischen nungsschlitz der mittleren Kappe
Schraubendreher und Leichtme‐ stecken und die Kappe von der
tallrad legen. Felge abziehen. Wagenwerkzeug
3 192.
Leichtmetallfelgen mit 2. Radschraubenschlüssel anset‐
Nabenkappe zen und sicherstellen, dass er gut
Es sind zwei Versionen verfügbar: sitzt. Die Radschrauben jeweils
eine halbe Umdrehung lösen.
Die Räder können mit Felgen‐
schlössern verriegelt werden. Um
diese spezifischen Schrauben zu
lösen, zuerst den Felgenschlos‐
sadapter am Schraubenkopf be‐
festigen und erst dann den Rad‐
schraubenschlüssel ansetzen.
206 Fahrzeugwartung

Der Adapter befindet sich im


Handschuhfach.

Einige Fahrzeuge verfügen über 4. Wagenheber auf die erforderliche


Schwellerverkleidungen mit ab‐
Höhe einstellen. Direkt unter dem
gedeckten Ansatzpunkten für den
3. Sicherstellen, dass der Wagenhe‐ Wagenheberaufnahmepunkt so
Wagenheber. Ziehen Sie zuerst
ber richtig unter dem entspre‐ positionieren, dass er nicht abrut‐
die Abdeckung des entsprechen‐
chenden Ansatzpunkt ausgerich‐ schen kann.
den Ansatzpunkts ab und positio‐
tet ist. nieren Sie dann den Wagenhe‐
ber.
Fahrzeugwartung 207

10. Vor der Montage Ventilöffnung in Ansatzpunkte für Hebebühne


der Radabdeckung der Stahlfelge
mit dem Reifenventil abgleichen.
Radschraubenkappen oder Na‐
benkappe an der Leichtmetall‐
felge montieren.
11. Das ersetzte Rad, das Wagen‐
werkzeug 3 192 und den Felgen‐
schlossadapter 3 56 verstauen
und sichern.
12. Reifendruck des montierten Rei‐
Kurbelstange anbringen und den fens und auch das Anzugsmo‐
korrekt ausgerichteten Wagenhe‐ ment der Radbolzen so bald wie
ber hochkurbeln, bis das Rad vom möglich überprüfen. Position des hinteren Arms der He‐
Boden abhebt. Den defekten Reifen möglichst bald bebühne, mittig unter der Aussparung
5. Radschrauben herausdrehen. ersetzen oder reparieren lassen. im Schweller.
6. Rad wechseln.
7. Radschrauben eindrehen.
8. Fahrzeug absenken.
9. Radschraubenschlüssel anset‐
zen und sicherstellen, dass er gut
sitzt. Alle Schrauben über Kreuz
festziehen. Anzugsmoment
110 Nm.
208 Fahrzeugwartung

Das Reserverad hat eine Stahlfelge.

Achtung
Die Verwendung eines Reserve‐
rads zusammen mit Winterreifen
oder eines Reserverads, das klei‐
ner ist als die anderen Räder,
kann das Fahrverhalten beein‐
trächtigen. Den defekten Reifen
möglichst bald austauschen.

Das Reserverad befindet sich in einer 3. Radschraubenschlüssel auf die


Position des vorderen Arms der He‐
Aufnahme im Fahrzeugboden. Sechskantschraube in der Nähe
bebühne am Unterboden.
1. Bodenabdeckung im Laderaum des Werkzeugkastens aufsetzen
öffnen 3 70. und gegen den Uhrzeigersinn
Reserverad Staufach ausbauen, sofern so drehen, bis ein Widerstand be‐
Bei der Montage eines Reserverads, ausgerüstet 3 69. merkbar ist.
das sich von den anderen Rädern un‐
2. Radschraubenschlüssel aus dem
terscheidet, ist dieses Reserverad als
Werkzeugkasten nehmen.
Notrad zu betrachten und es müssen
die entsprechenden Geschwindig‐
keitsbeschränkungen eingehalten
werden, auch wenn am Rad kein ent‐
sprechender Hinweis angebracht ist.
Nehmen Sie Kontakt zu einer Werk‐
statt auf, um Informationen zur an‐
wendbaren Geschwindigkeitsbe‐
schränkung zu erhalten.
Fahrzeugwartung 209

6. Den Reserveradhalter ein Stück 10. Den Reserveradhalter weiter an‐


von Hand anheben und den Si‐ heben und in der Befestigung ein‐
cherheitszug lösen. rasten lassen. Der Haken muss
dabei mit der geöffneten Seite in
Fahrtrichtung zeigen.
11. Die Sechskantschraube nach und
nach mit dem Radschrauben‐
schlüssel festziehen, um den lee‐
ren Reserveradhalter zu schlie‐
ßen.
12. Radschraubenschlüssel und Wa‐
genheber im Werkzeugkasten im
4. Den Reserveradhalter ein Stück Fahrzeugboden verstauen.
von Hand anheben und die Be‐ 13. Bodenabdeckung im Laderaum
festigung aushaken. schließen.
5. Reserveradhalter absenken. 7. Halter ganz absenken und Reser‐
verad herausnehmen. Verstauen eines beschädigten
8. Das Rad wechseln 3 204. Rads im Laderaum
Das beschädigte Rad muss im Der Reserveradhalter ist nicht für Rei‐
Laderaum gesichert werden fen einer anderen Größe als das Re‐
(siehe unten). serverad ausgelegt.
9. Leeren Reserveradhalter anhe‐ Ein beschädigtes Rad, das breiter ist
ben und Sicherungsseil einhän‐ als das Reserverad, muss im Lade‐
gen. raum verstaut und mit einem Band
gesichert werden. Wagenwerkzeug
3 192.
210 Fahrzeugwartung

Räder mit einer Reifengröße bis


195/55 R 16
1. Laderaumabdeckung entfernen
und Bodenabdeckung im Lade‐
raum anheben. Beide hinter den
angehobenen Rückenlehnen der
Rücksitze verstauen.

4. Den Riemen 1 aus dem Werk‐ 6. Den Gurt wie in der Abbildung ge‐
zeugkasten nehmen und das zeigt durch die Radspeichen füh‐
Schlaufenende des Riemens ren.
durch die rechte Verzurröse füh‐ 7. Den Haken an der linken Verzur‐
ren. röse befestigen.
5. Das Hakenende des Gurtes durch 8. Den Gurt straffen und mit dem
das Schlaufenende führen und Verschluss sichern.
2. Flügelmutter aufdrehen und ziehen, bis der Gurt sicher an der
Werkzeugkasten herausnehmen. Verzurröse befestigt ist.
3. Das defekte Rad nach vorne ge‐
richtet senkrecht in der Ausspa‐
rung des Werkzeugkastens plat‐
zieren.
Fahrzeugwartung 211

9. Den Werkzeugkasten innen im 2. Den Riemen 1 aus dem Werk‐ 4. Den Riemen 1 nehmen und das
Rad platzieren und mit dem Rie‐ zeugkasten nehmen. Schlaufenende durch die rechte
men 2 fixieren, der durch zwei 3. Das beschädigte Rad so positio‐ Verzurröse führen.
Speichen des Rades geführt wird. nieren, dass die Außenseite im 5. Das Hakenende des Gurtes durch
Räder mit einer Reifengröße über Laderaum nach unten zeigt. das Schlaufenende führen und
195/55 R 16 ziehen, bis der Gurt sicher an der
1. Die Rückenlehnen der Rücksitze Verzurröse befestigt ist.
umklappen 3 68.
212 Fahrzeugwartung

fahr. Bei einem abrupten Halt oder Bei einem platten Hinterrad während
einer Kollision können lose Ge‐ des Abschleppens eines anderen
genstände Insassen treffen. Fahrzeugs das Notrad vorne anbrin‐
gen und das vollwertige Rad hinten.
Wagenheber und Wagenwerk‐
zeug müssen immer in den jewei‐ Schneeketten 3 200.
ligen Ablagen verstaut und durch
Reserverad mit
Arretieren gesichert werden.
vorgeschriebener Laufrichtung
Beim Transport eines beschädig‐ Reifen mit vorgeschriebener Lauf‐
ten Rads im Laderaum ist dieses richtung nach Möglichkeit so montie‐
immer mit einem Riemen zu si‐ ren, dass sie in Fahrtrichtung abrol‐
chern. len. Die Laufrichtung ist anhand eines
6. Den Gurt wie in der Abbildung ge‐ Symbols (z. B. Pfeil) an der Reifen‐
zeigt durch die Radspeichen füh‐ Notrad flanke erkennbar.
ren. Bei entgegen der Laufrichtung mon‐
7. Den Haken an der linken Verzur‐
Achtung tierten Rädern gilt:
röse befestigen. ■ Das Fahrverhalten kann beein‐
Die Verwendung des Notrads
8. Den Gurt straffen und mit dem kann das Fahrverhalten beein‐ trächtigt sein. Den defekten Reifen
Verschluss sichern. trächtigen. Den defekten Reifen möglichst bald ersetzen oder repa‐
möglichst bald ersetzen oder re‐ rieren lassen.
9 Warnung parieren lassen. ■ Bei Nässe und Schnee besonders
vorsichtig fahren.
Wagenheber, Räder oder andere Nur ein Notrad montieren. Nicht
Gegenstände müssen im Lade‐ schneller als 80 km/h fahren. Kurven
raum richtig gesichert werden. An‐ langsam fahren. Kein Dauereinsatz.
dernfalls besteht Verletzungsge‐
Fahrzeugwartung 213

Starthilfe bei direkter Berührung Verletzun‐ ■ Während des gesamten Vorgangs


nicht über die Batterie beugen.
gen und Sachschäden verursa‐
Motor nicht mit einem Schnelllader chen kann. ■ Die Polklemmen des einen Kabels
anlassen. dürfen die des anderen Kabels
■ Keine Funken oder offenen Flam‐ nicht berühren.
Bei entladener Fahrzeugbatterie
kann der Motor mit Starthilfekabeln men in Batterienähe. ■ Die Fahrzeuge dürfen sich
und der Fahrzeugbatterie eines an‐ ■ Eine entladene Fahrzeugbatterie während der Starthilfe nicht berüh‐
deren Fahrzeugs gestartet werden. kann bereits bei einer Temperatur ren.
von 0 °C einfrieren. Die eingefro‐ ■ Parkbremse anziehen, Getriebe in
9 Warnung rene Batterie vor dem Anklemmen Neutralstellung.
der Starthilfekabel auftauen.
■ Die Pluspolschutzkappen an bei‐
Das Anlassen mit Starthilfekabeln ■ Beim Umgang mit der Batterie Au‐ den Fahrzeugbatterien öffnen.
muss mit äußerster Vorsicht ge‐ genschutz und Schutzkleidung tra‐
schehen. Jede Abweichung von gen.
der folgenden Anleitung kann zu ■ Starthilfebatterie gleicher Span‐
Verletzungen oder Beschädigun‐ nung (12 Volt) verwenden. Ihre Ka‐
gen durch Explosion der Batterien pazität (Ah) darf nicht wesentlich
und zu Beschädigung der elektri‐ unter der der entladenen Batterie
schen Anlagen an beiden Fahr‐ liegen.
zeugen führen.
■ Starthilfekabel mit isolierten Pol‐
klemmen und einem Querschnitt
9 Warnung von mindestens 16 mm2 (bei Die‐
selmotoren 25 mm2) verwenden.
Berührung der Batterie mit Augen, ■ Entladene Fahrzeugbatterie nicht
Haut, Textilien und lackierten vom Bordnetz trennen.
Oberflächen vermeiden. Die Bat‐
terie enthält Schwefelsäure, die ■ Unnötige Stromverbraucher ab‐
schalten.
214 Fahrzeugwartung

Reihenfolge für das Anschließen der


Kabel:
2. Nach 5 Minuten den anderen Mo‐
tor starten. Startversuche sollten
Abschleppen
nicht länger als 15 Sekunden dau‐
1. Rotes Kabel am positiven Pol der
ern und in Intervallen von
Eigenes Fahrzeug
Starthilfebatterie anschließen.
1 Minute durchgeführt werden. abschleppen
2. Das andere Ende des roten Ka‐
bels am positiven Pol der entlade‐ 3. Beide Motoren mit angeschlosse‐ Die Abschleppöse befindet sich beim
nen Batterie anschließen. nen Kabeln ca. 3 Minuten im Leer‐ Wagenwerkzeug 3 192.
lauf laufen lassen. Adam
3. Schwarzes Kabel am negativen
Pol der Starthilfebatterie anschlie‐ 4. Elektrische Verbraucher (z. B.
ßen. Scheinwerfer, Heckscheibenhei‐
zung) am Starthilfe erhaltenden
4. Das andere Ende des schwarzen Fahrzeug einschalten.
Kabels an einen Massepunkt des
Fahrzeugs wie zum Beispiel den 5. Das Abnehmen der Kabel muss
Motorblock oder eine Befesti‐ genau in umgekehrter Reihen‐
gungsschraube des Motors an‐ folge erfolgen.
schließen. So weit wie möglich
von der entladenen Fahrzeug‐
batterie entfernt anschließen, je‐
doch mindestens 60 cm.
Die Kabel so führen, dass sie nicht
1. Auf die gekennzeichnete Stelle
von sich drehenden Teilen im Motor‐
drücken, um die Abdeckung zu lö‐
raum erfasst werden können.
sen.
Starten des Motors:
1. Motor des Starthilfe gebenden
Fahrzeugs starten.
Fahrzeugwartung 215

Adam Rocks 2. Abschleppöse bis zum Anschlag


in waagrechter Stellung ein‐
schrauben.
3. Abschleppseil – besser Ab‐
schleppstange – an der Ab‐
schleppöse befestigen.
Allgemeine Informationen
Die Abschleppöse darf nur zum Ab‐
schleppen und nicht zum Bergen des
Fahrzeugs verwendet werden.
Die Zündung einschalten, um die
2. Abschleppöse bis zum Anschlag Lenkradsperre zu lösen und Brems‐
in waagrechter Stellung ein‐ leuchten, Hupe und Scheibenwischer
1. Die kleine Kappe mit einem
schrauben. betätigen zu können.
Schraubendreher an der markier‐
3. Abschleppseil – besser Ab‐ ten Position lösen. Getriebe in Leerlaufstellung.
schleppstange – an der Ab‐
schleppöse befestigen. Achtung
Langsam fahren. Nicht ruckartig
fahren. Unzulässig hohe Zug‐
kräfte können das Fahrzeug be‐
schädigen.

Bei ausgeschaltetem Motor sind für


das Bremsen und Lenken bedeutend
höhere Kräfte erforderlich.
216 Fahrzeugwartung

Das Umluftsystem einschalten und Anderes Fahrzeug


die Fenster schließen, damit die Ab‐
gase des schleppenden Fahrzeugs abschleppen
nicht eindringen können.
Adam
Fahrzeuge mit automatisiertem
Schaltgetriebe nur vorwärts und mit
angehobener Frontachse abschlep‐
pen.
Hilfe einer Werkstatt in Anspruch neh‐
men.
Nach dem Abschleppen Abschlepp‐
öse losschrauben.
Abschleppöse bis zum Anschlag in
Abdeckung einsetzen und im Front‐ waagrechter Stellung einschrauben.
stoßfänger einrasten lassen.
Die Verzurröse hinten unter dem
Fahrzeug darf keinesfalls als Ab‐
schleppöse verwendet werden.
Mit einem Schraubendreher in den Abschleppseil – besser Abschlepp‐
Schlitz an der unteren Beuge der Ab‐ stange – an der Abschleppöse befes‐
deckung fahren. Abdeckung durch tigen.
vorsichtiges Hinunterbewegen des
Schraubendrehers lösen. Die Abschleppöse darf nur zum Ab‐
schleppen und nicht zum Bergen
Die Abschleppöse befindet sich beim eines Fahrzeugs verwendet werden.
Wagenwerkzeug 3 192.
Fahrzeugwartung 217

Achtung Fahrzeugpflege Adam mit faltbarem Schiebedach:


Die Lackierung Ihres Fahrzeugs ist
Umwelteinflüssen ausgesetzt. Wa‐
Langsam fahren. Nicht ruckartig Außenpflege schen Sie das Fahrzeug daher regel‐
fahren. Unzulässig hohe Zug‐ mäßig.
kräfte können das Fahrzeug be‐ Schlösser
schädigen. Die Schlösser sind werkseitig mit Wenn Sie eine Waschstraße nutzen,
einem hochwertigen Schließzylinder‐ wählen Sie eine Einrichtung mit Tex‐
Nach dem Abschleppen Abschlepp‐ fett geschmiert. Enteisungsmittel nur tilbürsten aus und verwenden Sie ein
öse losschrauben. verwenden, wenn unbedingt nötig, da Programm ohne Wachszusätze.
Abdeckung einsetzen und im Stoß‐ es entfettend wirkt und die Schließ‐ Einschränkungen für folienbeklebte
fänger einrasten lassen. funktion beeinträchtigt. Nach Ge‐ oder matt lackierte Karosserieteile
brauch eines Enteisungsmittels oder Dekorbänder finden Sie unter
Adam Rocks Schlösser in einer Werkstatt wieder „Polieren und Wachsen“.
Das Abschleppen eines anderen einfetten lassen. Für die Handwäsche klares Wasser
Fahrzeugs ist nicht möglich. und eine weiche Bürste verwenden
Waschen
und in Faserrichtung des Schiebe‐
Adam ohne faltbares Schiebedach: dachs säubern.
Der Lack Ihres Fahrzeugs ist Umwelt‐
einflüssen ausgesetzt. Fahrzeug Verwenden Sie niemals Dampfstrahl-
regelmäßig waschen und wachsen. oder Hochdruckstrahlreiniger für das
Bei Benutzung von Waschanlagen Schiebedach.
ein Programm mit Wachskonservie‐ Behandeln Sie lackierte Fahrzeug‐
rung wählen. Einschränkungen für fo‐ teile regelmäßig mit Wachs, jedoch
lienbeklebte oder matt lackierte Ka‐ nicht den Stoff des Schiebedachs.
rosserieteile oder Dekorbänder fin‐
den Sie unter „Polieren und Wach‐
sen“.
218 Fahrzeugwartung

Beim Waschen von Hand auch die In‐ Leder verwenden: Wachsrückstände
Achtung nenbereiche der Radkästen gründlich auf den Scheiben beeinträchtigen die
ausspülen. Sicht.
Nach dem Waschen bzw. Reini‐
gen des faltbaren Schiebedachs Kanten und Falze an geöffneten Tü‐ Teerflecken nicht mit harten Gegen‐
muss es vollständig trocknen, be‐ ren und Motorhaube sowie von die‐ ständen entfernen. Auf lackierten Flä‐
vor es geöffnet wird. An einem sen verdeckte Bereiche reinigen. chen Teerentferner-Spray verwen‐
nassen Schiebedach, das längere den.
Zeit geöffnet bleibt, können Was‐ Achtung
serflecken und Schimmel entste‐
Außenbeleuchtung
hen. Immer ein Reinigungsmittel mit Die Abdeckungen von Scheinwerfern
einem pH-Wert von 4 bis 9 ver‐ und anderen Leuchten sind aus
Alle Varianten: wenden. Kunststoff. Keine scheuernden, ät‐
Vogelkot, tote Insekten, Baumharz, Reinigungsmittel nicht auf heißen zenden oder aggressiven Mittel und
Blütenstaub u. ä. sofort abwaschen, Oberflächen verwenden. keine Eiskratzer verwenden. Nicht
da sie aggressive Bestandteile ent‐ trocken säubern.
halten, die Lackschäden verursachen Scharniere aller Türen von einer Polieren und Konservieren
können. Werkstatt einfetten lassen.
Lackierte Fahrzeugteile regelmäßig
Bei Benutzung von Waschanlagen Motorraum nicht mit Dampf- oder wachsen (spätestens, wenn das
die Anweisungen der Hersteller der Hochdruckstrahler reinigen. Wasser nicht mehr abperlt). Der Lack
Waschanlagen befolgen. Die Schei‐ Fahrzeuge mit betätigbarem Marken‐ trocknet sonst aus.
benwischer für Windschutzscheibe emblem: Beim Reinigen mit einem
und Heckscheibe müssen ausge‐ Das faltbare Schiebedach darf weder
Hochdruckstrahler im Bereich der poliert noch gewachst werden. Bei
schaltet sein. Antenne und außen am Hecktür einen Mindestabstand von
Fahrzeug montiertes Zubehör wie Benutzung von Waschanlagen ein
30 cm einhalten, um versehentliches Programm ohne Wachskonservie‐
zum Beispiel Dachgepäckträger usw. Entriegeln zu vermeiden.
entfernen. rung wählen.
Fahrzeug sorgfältig spülen und able‐
dern. Leder häufig ausspülen. Für
lackierte Flächen und Glas separate
Fahrzeugwartung 219

Polieren ist nur dann erforderlich, Beim Säubern der Heckscheibe von Felgen sind lackiert und können mit
wenn die Lackierung matt und unan‐ innen stets parallel zu den Heizele‐ den gleichen Mitteln gepflegt werden
sehnlich geworden ist oder sich Ab‐ menten wischen, um Beschädigun‐ wie die Karosserie.
lagerungen gebildet haben. gen zu vermeiden.
Lackpolitur mit Silikon bildet einen ab‐ Zur mechanischen Eisentfernung
Lackschäden
weisenden Schutzfilm, der ein Kon‐ scharfkantigen Eiskratzer verwen‐ Kleine Lackschäden mit einem Lack‐
servieren erübrigt. den. Eiskratzer fest auf die Scheibe stift beseitigen, bevor sich Rost bildet.
drücken, damit kein Schmutz unter Größere Lackschäden bzw. Rost von
Lackierte Karosserieteile aus Kunst‐ einer Werkstatt beseitigen lassen.
stoff dürfen nicht mit Wachs oder Po‐ den Eiskratzer gelangen und die
litur behandelt werden. Scheibe zerkratzen kann.
Unterboden
Karosserieteile mit matter Folie oder Schmierende Wischerblätter mit Der Unterboden hat teilweise einen
Dekorbänder dürfen nicht poliert wer‐ einem weichen Tuch und Scheiben‐ PVC-Unterbodenschutz bzw. in kriti‐
den, um ein Durchschimmern zu ver‐ reiniger reinigen. schen Bereichen eine dauerhafte
meiden. In Waschanlagen keine Schutzwachsschicht.
Heißwachsprogramme benutzen,
Glasdach
Niemals mit Lösungs- oder Scheuer‐ Unterboden nach der Unterbodenwä‐
wenn das Fahrzeug mit solchen Tei‐ sche kontrollieren und gegebenen‐
len ausgestattet ist. mitteln, Kraftstoffen, aggressiven Mit‐
teln (z. B. Lackreiniger, acetonhalti‐ falls wachsen lassen.
Matt lackiert Dekorteile wie Spiegel‐ gen Lösungen, etc.), säurehaltigen Bitumen-Kautschuk-Materialien kön‐
gehäuseabdeckungen dürfen nicht oder stark alkalischen Mitteln bzw. nen die PVC-Schicht schädigen. Ar‐
poliert werden. Andernfalls würden Scheuerschwämmen reinigen. Kein beiten am Unterboden von einer
diese Teile ausbleichen oder die Wachs und keine Poliermittel auf das Werkstatt durchführen lassen.
Farbe würde abgelöst werden. Glasdach auftragen. Unterboden am besten vor und nach
Scheiben und Wischerblätter dem Winter waschen und Schutz‐
Räder und Reifen wachsschicht prüfen lassen.
Mit weichem, nicht faserndem Lap‐ Nicht mit Hochdruckstrahler reinigen.
pen oder mit Fensterleder unter Ver‐
wendung von Scheibenreiniger und Felgen mit pH-neutralem Felgenreini‐
Insektenentferner reinigen. ger reinigen.
220 Fahrzeugwartung

Flüssiggassystem Innenraumpflege Achtung


9 Gefahr Innenraum und Polsterung Klettverschlüsse schließen, da of‐
Innenraum einschließlich Instrumen‐ fene Klettverschlüsse an der Klei‐
Flüssiggas ist schwerer als Luft tenabdeckung und Verkleidungen nur dung die Sitzbezüge beschädigen
und kann sich an tief liegenden mit trockenem Lappen oder mit In‐ können.
Stellen sammeln. nenreiniger säubern.
Das Gleiche gilt für Kleidung mit
Achtung bei der Durchführung von Lederbezüge mit klarem Wasser und scharfkantigen Gegenständen wie
Unterbodenarbeiten in einer einem weichen Tuch reinigen. Bei Reißverschlüsse, Gürtel oder Nie‐
Mulde. starker Verschmutzung Lederpflege‐ ten an Jeans.
mittel verwenden.
Für Lackierarbeiten und bei Verwen‐ Instrument und Anzeigen nur mit
dung einer Trockenkammer bei Tem‐
Kunststoff- und Gummiteile
feuchtem weichem Tuch reinigen. Bei Kunststoff- und Gummiteile können
peraturen über 60 °C muss der Flüs‐ Bedarf eine gut verdünnte Seifenlö‐
siggastank entfernt werden. mit den gleichen Mitteln gepflegt wer‐
sung verwenden. den wie die Karosserie. Gegebenen‐
An der Flüssiggasanlage keine Ve‐ Stoffpolsterung mit Staubsauger und falls Innenreiniger verwenden. Keine
ränderungen vornehmen. Bürste reinigen. Flecken mit Polster‐ anderen Mittel verwenden. Insbeson‐
reiniger entfernen. dere Lösungsmittel und Benzin ver‐
Heckträgersystem meiden. Nicht mit Hochdruckstrahler
Heckträgersystem mindestens ein‐ Textilien sind unter Umständen nicht
farbecht. Dies könnte zu sichtbaren reinigen.
mal im Jahr mit einem Dampfstrahl-
oder Hochdruckreiniger reinigen. Verfärbungen führen, vor allem auf
hellfarbiger Polsterung. Entfernbare
Das Heckträgersystem regelmäßig Flecken und Verfärbungen so schnell
betreiben, wenn es nur selten ver‐ wie möglich beseitigen.
wendet wird, insbesondere im Winter.
Sicherheitsgurte mit lauwarmem
Wasser oder Innenreiniger reinigen.
Service und Wartung 221

Service und Wartung Allgemeine Andorra, Österreich, Belgien, Bos‐


nien-Herzegowina, Bulgarien, Kroa‐
Informationen tien, Zypern, Tschechien, Dänemark,
Estland, Finnland, Frankreich,
Allgemeine Informationen .......... 221 Serviceinformationen Deutschland, Griechenland, Grön‐
Für die Betriebs- und Verkehrssicher‐ land, Ungarn, Island, Irland, Italien,
Empfohlene Flüssigkeiten,
heit sowie die Werterhaltung Ihres Lettland, Litauen, Luxemburg, Maze‐
Schmierstoffe und Teile ............. 222
Fahrzeugs ist es wichtig, dass alle donien, Malta, Montenegro, Nieder‐
Wartungsarbeiten in den vorge‐ lande, Norwegen, Polen, Portugal,
schriebenen Intervallen durchgeführt Rumänien, Serbien, Slowakei, Slo‐
werden. wenien, Spanien, Schweden,
Schweiz, Großbritannien.
Der detaillierte, aktualisierte Service‐
plan für Ihr Fahrzeug ist in der Werk‐ Serviceanzeige 3 86.
statt erhältlich.
Internationale Serviceintervalle
Serviceanzeige 3 86. Die Wartung Ihres Fahrzeugs ist alle
15.000 km oder nach 1 Jahr fällig, je
Europäische Serviceintervalle
nachdem, was zuerst eintritt, sofern
Die Wartung Ihres Fahrzeugs ist alle die Serviceanzeige nichts anderes
30.000 km oder nach 1 Jahr fällig, je anzeigt.
nachdem, was zuerst eintritt, sofern
die Serviceanzeige nichts anderes Die internationalen Serviceintervalle
anzeigt. gelten für Länder, die nicht unter den
europäischen Serviceintervallen auf‐
Ein kürzeres Service-Intervall kann geführt sind.
für ein stark beanspruchendes Fahr‐
verhalten gelten, z. B. für Taxis und Serviceanzeige 3 86.
Polizeifahrzeuge.
Die europäischen Serviceintervalle
gelten für folgende Länder:
222 Service und Wartung

Bestätigungen Empfohlene Viskosität. Die Ölqualität stellt z. B.


sicher, dass der Motor sauber bleibt,
Durchgeführte Servicearbeiten wer‐
den im Service- und Garantieheft be‐
Flüssigkeiten, vor Verschleiß geschützt ist, und dass
stätigt. Datum und Kilometerstand Schmierstoffe und Teile das Öl nicht vorzeitig altert. Der Vis‐
werden durch Stempel und Unter‐ kositätswert gibt Auskunft über die
schrift der jeweiligen Werkstatt er‐ Empfohlene Flüssigkeiten Zähflüssigkeit des Öls in einem be‐
gänzt. stimmten Temperaturbereich.
und Schmierstoffe Dexos ist ein neues Qualitäts-
Achten Sie darauf, dass das Service-
Verwenden Sie ausschließlich Pro‐ Motoröl, das Otto- und Dieselmotoren
und Garantieheft richtig ausgefüllt
dukte, die den empfohlenen Spezifi‐ optimal schützt. Falls es nicht verfüg‐
wird, denn ein lückenloser Service-
kationen entsprechen. Schäden, die bar ist, müssen Motoröle der anderen
Nachweis ist in Garantie- oder Ku‐
durch die Verwendung von Produkten aufgeführten Qualitäten verwendet
lanzfällen von entscheidender Be‐
verursacht werden, die diesen Spezi‐ werden. Empfehlungen für Benzin‐
deutung, aber auch ein Vorteil beim
fikationen nicht entsprechen, sind motoren gelten ebenfalls für Motoren,
Verkauf des Fahrzeugs.
nicht durch die Garantie gedeckt. die mit komprimiertem Erdgas (CNG),
Serviceintervall mit Autogas (LPG) oder Ethanol (E85)
verbleibender Öllebensdauer 9 Warnung betrieben werden.
Das Serviceintervall basiert auf meh‐ Wählen Sie das geeignete Motoröl
Betriebsstoffe sind Gefahrstoffe
reren vom Einsatz abhängigen Para‐ nach Qualität und niedrigster Umge‐
und können giftig sein. Vorsicht
metern. bungstemperatur aus 3 226.
beim Umgang mit diesen Stoffen.
Sobald ein Ölwechsel fällig ist, wird Informationen auf den Behältern Motoröl auffüllen
dies auf der Serviceanzeige ange‐ beachten. Motoröle unterschiedlicher Hersteller
zeigt.
und Marken können gemischt wer‐
Serviceanzeige 3 86. Motoröl den, sofern die erforderlichen Motor‐
Motoröl wird nach Qualität und Visko‐ ölkriterien Qualität und Viskosität ein‐
sität klassifiziert. Bei der Entschei‐ gehalten werden.
dung, welches Motoröl verwendet
werden soll, ist Qualität wichtiger als
Service und Wartung 223

Die Verwendung von Motoröl einer Wählen Sie die geeignete der Verwendung von zusätzlichen
Qualität von lediglich ACEA A1/B1 Viskositätsklasse in Abhängigkeit von Kühlmittelzusätzen wird keine Haf‐
oder A5/B5 ist verboten, da dies unter der Mindestumgebungstemperatur tung übernommen.
bestimmten Betriebsbedingungen aus 3 226.
langfristig zu schweren Motorschä‐ Alle empfohlenen Viskositätsgrade
Brems- und
den führen kann. sind für hohe Umgebungstemperatu‐ Kupplungsflüssigkeit
Wählen Sie das geeignete Motoröl ren geeignet. Mit der Zeit nimmt die Bremsflüssig‐
nach Qualität und niedrigster Umge‐ keit Feuchtigkeit auf, wodurch die
bungstemperatur aus 3 226. Kühlmittel und Frostschutz Bremsleistung verringert wird. Die
Nur silikatfreies Long-Life-Kühlmittel Bremsflüssigkeit muss daher in den
Zusätzliche Motoröladditive (LLC) mit Frostschutz verwenden. angegebenen Intervallen gewechselt
Die Verwendung von zusätzlichen Hilfe einer Werkstatt in Anspruch neh‐ werden.
Motoröladditiven kann Schäden ver‐ men.
ursachen und zum Verlust der Garan‐ Das System wird werkseitig mit für
tie führen. ausgezeichneten Korrosionsschutz
Motoröl-Viskositätsklassen und Frostschutz bis ca. -28 °C be‐
stimmtem Kühlmittel befüllt. In nördli‐
Die SAE Viskositätsklassen geben
chen Ländern, in denen es sehr kalt
Aufschluss über die Zähflüssigkeit
wird, bietet das werkseitig eingefüllte
des Öls.
Kühlmittel Frostschutz bis ca. -37 °C.
Mehrbereichsöle sind durch zwei Diese Konzentration sollte das ganze
Zahlen gekennzeichnet, z. B. Jahr über beibehalten werden. Die
SAE 5W-30. Die erste Zahl, gefolgt Verwendung von zusätzlichen Kühl‐
von einem W, steht für die Niedrig‐ mittelzusätzen für zusätzlichen Kor‐
temperatur-Viskosität und die zweite rosionsschutz und für die Abdichtung
Zahl für die Hochtemperatur-Viskosi‐ kleinerer Leckagen kann zu Funk‐
tät. tionsstörungen führen. Für die Folgen
224 Technische Daten

Technische Daten Fahrzeugidentifizierung


Fahrzeug-Identifizierungs‐
Fahrzeugidentifizierung ............. 224 nummer
Fahrzeugdaten .......................... 226

Die Fahrzeug-Identifizierungsnum‐
mer kann auch in die Instrumententa‐
fel (durch die Windschutzscheibe
sichtbar) oder im Motorraum am rech‐
ten Karosserieblech eingestanzt sein.
Die Fahrzeug-Identifizierungsnum‐
mer ist in das Typschild und das Bo‐
denblech unter der Bodenabde‐
ckung, zu sehen unter einer Abde‐
ckung, eingestanzt.
Technische Daten 225

Typschild Angaben auf dem Typschild: Motorenidentifizierung


1 = Hersteller Die Tabelle mit den technischen Da‐
2 = Genehmigungsnummer ten gibt die Motoridentifikationsnum‐
3 = Fahrzeug-Identifizierungsnum‐ mer an. Motordaten 3 229.
mer
4 = Zulässiges Gesamtgewicht in kg Zum Ermitteln des Motors die EWG-
5 = Zulässiges Zuggesamtgewicht Konformitätserklärung, die mit Ihrem
in kg Fahrzeug ausgeliefert wurde, oder
6 = Maximal zulässige Vorderachs‐ andere, nationale Zulassungspapiere
last in kg zu Rate ziehen.
7 = Maximal zulässige Hinterachs‐
last in kg
8 = Fahrzeugspezifische bzw. län‐
derspezifische Angaben
Das Typschild befindet sich am linken Vorder- und Hinterachslast dürfen zu‐
oder rechten Vordertürrahmen. sammen das zulässige Gesamtge‐
wicht nicht überschreiten. Wird z. B.
die maximal zulässige Vorderachs‐
last ausgenutzt, darf die Hinterachse
nur bis zum Erreichen des zulässigen
Gesamtgewichts belastet werden.
Die technischen Daten wurden in
Übereinstimmung mit den EG-Nor‐
men ermittelt. Änderungen vorbehal‐
ten. Angaben in den Fahrzeugpapie‐
ren haben stets Vorrang gegenüber
Angaben in der Betriebsanleitung.
226 Technische Daten

Fahrzeugdaten
Empfohlene Flüssigkeiten und Schmierstoffe
Europäischer Serviceplan
Benötigte Motorölqualität
Alle europäischen Staaten
(außer Moldawien, Russland, Türkei, Weißrussland) Nur Israel
Motorölqualität Otto-Motoren Otto-Motoren
(einschließlich CNG, LPG, E85) (einschließlich CNG, LPG, E85)
dexos 1 – ✔
dexos 2 ✔ –

Wenn kein Öl in Dexos-Qualität verfügbar ist, können Sie zum Auffüllen einmal zwischen zwei Ölwechseln maximal 1 Liter
Motoröl der Qualität ACEA C3 verwenden.
Motoröl-Viskositätsklassen
Alle europäischen Staaten und Israel
(außer Moldawien, Russland, Türkei, Weißrussland)
Umgebungstemperatur Otto-Motoren
bis zu –25 °C SAE 5W-30 oder SAE 5W-40
unter –25 °C SAE 0W-30 oder SAE 0W-40
Technische Daten 227

Internationaler Serviceplan
Benötigte Motorölqualität
Alle nicht europäischen Staaten
außer Israel Nur Moldawien, Russland, Türkei, Weißrussland
Motorölqualität Otto-Motoren Otto-Motoren
(einschließlich CNG, LPG, E85) (einschließlich CNG, LPG, E85)
dexos 1 ✔ –
dexos 2 – ✔

Wenn kein Öl in Dexos-Qualität verfügbar ist, können die im Folgenden aufgeführten Ölqualitäten verwendet werden:
Alle nicht europäischen Staaten
außer Israel Nur Moldawien, Russland, Türkei, Weißrussland
Motorölqualität Otto-Motoren Otto-Motoren
(einschließlich CNG, LPG, E85) (einschließlich CNG, LPG, E85)
GM-LL-A-025 ✔ ✔
GM-LL-B-025 – –
228 Technische Daten

Alle nicht europäischen Staaten


außer Israel Nur Moldawien, Russland, Türkei, Weißrussland
Motorölqualität Otto-Motoren Otto-Motoren
(einschließlich CNG, LPG, E85) (einschließlich CNG, LPG, E85)
ACEA A3/B3 ✔ ✔
ACEA A3/B4 ✔ ✔
ACEA C3 ✔ ✔
API SM ✔ ✔
API SN-ressourcenschonend ✔ ✔

Motoröl-Viskositätsklassen
Alle nicht europäischen Staaten (außer Israel),
einschließlich Moldawien, Russland, Türkei, Weißrussland
Umgebungstemperatur Otto-Motoren
bis zu –25 °C SAE 5W-30 oder SAE 5W-40
unter –25 °C SAE 0W-30 oder SAE 0W-40
nicht unter –20 °C SAE 10W-301) oder SAE 10W-401)

1) Zulässig, aber die Verwendung von SAE 5W-30 oder SAE 5W-40 in Dexos-Qualität wird empfohlen.
Technische Daten 229

Motordaten
Verkaufsbezeichnung 1.0 1.0 1.2 1.4
B10XFL B10XFT A12XEL A14XEL
Motorkennzeichnung B14XEL
Zylinderzahl 3 3 4 4
Hubraum [cm3] 999 999 1229 1398
Motorleistung [kW] 66 85 51 64
bei U/min 3700-6000 5000-6000 5600 6000
Drehmoment [Nm] 170 170 115 130
bei U/min 1800-3700 1800-4500 4000 4000
Kraftstoffart Benzin Benzin Benzin Benzin
Oktanzahl ROZ
empfohlen Super schwefelfrei Super schwefelfrei Super schwefelfrei Super schwefelfrei
(95) (95) (95) (95)
möglich Super Plus Super Plus Super Plus Super Plus
schwefelfrei (98) schwefelfrei (98) schwefelfrei (98) schwefelfrei (98)
möglich Benzin schwefelfrei Benzin schwefelfrei Benzin schwefelfrei Benzin schwefelfrei
(91) (91) (91) (91)
230 Technische Daten

Verkaufsbezeichnung 1.0 1.0 1.2 1.4


B10XFL B10XFT A12XEL A14XEL
Motorkennzeichnung B14XEL
Gas – – – –
Motorölverbrauch 0,6 0,6 0,6 0,6
[l/1000 km]2)

2) Höchstwert.

Verkaufsbezeichnung 1.4 LPG 1.4 Adam S


Motorkennzeichnung B14XEL A14XER B14NEH
Zylinderzahl 4 4 4
Hubraum [cm3] 1398 1398 1362
Motorleistung [kW] 64 74 110
bei U/min 5200-6000 6000 5000
Drehmoment [Nm] 1303) 130 220
bei U/min 4000 4000 3000-4500
Kraftstoffart Flüssiggas/Benzin Benzin Benzin
Technische Daten 231

Verkaufsbezeichnung 1.4 LPG 1.4 Adam S


Motorkennzeichnung B14XEL A14XER B14NEH
Oktanzahl ROZ
empfohlen Super schwefelfrei (95) Super schwefelfrei (95) Super Plus schwefelfrei (98)
möglich Super Plus schwefelfrei (98) Super Plus schwefelfrei (98) Super schwefelfrei (95)
möglich Benzin schwefelfrei (91) Benzin schwefelfrei (91) Benzin schwefelfrei (91)
Gas LPG – –
Motorölverbrauch [l/1000 km]4) 0,6 0,6 0,6

3) LPG-Betrieb: 125.
4) Höchstwert.
232 Technische Daten

Fahrwerte
A14XEL B14XEL
Motor B10XFL B10XFT A12XEL B14XEL LPG A14XER B14NEH
Höchstgeschwindigkeit5) [km/h]
Schaltgetriebe 180 196 165 176 176 185 210
Automatisiertes Schaltgetriebe – – – 178 – – –

5) Die angegebene Höchstgeschwindigkeit ist erreichbar bei Leergewicht (ohne Fahrer) plus 200 kg Zuladung. Sonderausstattungen können die angege‐
bene Höchstgeschwindigkeit vermindern.
Technische Daten 233

Fahrzeuggewicht
Leergewicht Basismodell ohne Sonderausstattungen
Motor Schaltgetriebe Automatisiertes Schaltgetriebe
ohne/mit Klimaanlage B10XFL 1141/1156 –
[kg] B10XFT 1141/1156 –
A12XEL 1086/1101 –
A14XEL 1120/1135 –
B14XEL 1120/1135 1120/1135
B14XEL 1163/1178 –
LPG
A14XER 1120/1135 –
B14NEH 1163/1178 –

Sonderausstattungen und Zubehör erhöhen das Leergewicht.


Beladungshinweise 3 74.
234 Technische Daten

Abmessungen
Länge [mm] 3747
Breite ohne Außenspiegel [mm] 1720
Breite mit zwei Außenspiegeln [mm] 1966
Höhe (ohne Antenne) [mm] 1475-15086)
Laderaumlänge am Boden [mm] 462
Laderaumlänge bei umgeklappten Rücksitzen [mm] 1041
Laderaumbreite [mm] 954
Laderaumhöhe [mm] 874
Radstand [mm] 2311
Wendekreisdurchmesser [m] 10,17-11,066)

6) Je nach Ausstattung.
Technische Daten 235

Füllmengen
Motoröl
Motor B10XFL B10XFT A12XEL A14XEL B14XEL A14XER B14NEH
B14XEL LPG
einschl. Filter [l] 4,0 4,0 4,0 4,0 4,0 4,0 4,0
zwischen MIN und MAX [l] 1,0 1,0 1,0 1,0 1,0 1,0 1,0

Kraftstofftank
Motor B10XFL B10XFT A12XEL A14XEL B14XEL A14XER B14NEH
B14XEL LPG
Benzin, Füllmenge [l] 35 35 35 35 35 35 35
LPG, Füllmenge [l] – – – – 35 – –
236 Technische Daten

Reifendrücke
Komfort mit bis zu 3 Insassen ECO mit bis zu 3 Insassen Bei voller Beladung
Motor Reifen vorn hinten vorn hinten vorn hinten
[kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar]
([psi]) ([psi]) ([psi]) ([psi]) ([psi]) ([psi])
B10XFL, 175/70 R14, 220/2,2 (32) 200/2,0 (29) 290/2,9 (42) 270/2,7 (39) 260/2,6 (38) 320/3,2 (46)
B10XFT, 185/70 R14,
A12XEL, 185/60 R15,
A14XEL, 185/65 R15,
B14XEL, 195/55 R16,
B14XEL LPG, 215/45 R17,
A14XER, 225/35 R18
B14NEH
Alle Notrad 420/4,2 (61) 420/4,2 (61) – – 420/4,2 (61) 420/4,2 (61)
Kundeninformation 237

Kundeninformation Kundeninformation
Konformitätserklärung
Kundeninformation .................... 237 Funkübertragungssysteme
Aufzeichnung und Datenschutz Dieses Fahrzeug ist mit Systemen
der Fahrzeugdaten .................... 239 ausgerüstet, die Funkwellen übertra‐
gen und/oder empfangen und der
EG-Richtlinie 1999/5/EG unterliegen.
Die Systeme erfüllen die Anforderun‐
gen und relevanten Regelungen der
Richtlinie 1999/5/EG. Kopien der Ori‐
ginal-Konformitätserklärungen kön‐
nen über unsere Website bezogen
werden.
238 Kundeninformation

Wagenheber
Kundeninformation 239

Aufzeichnung und ■ Fahrzeugreaktionen auf besondere


Fahrsituationen (z. B. Auslösen
werden die verknüpften Daten aus
dem Fehlerspeichermodul gelöscht
Datenschutz der eines Airbags, Aktivierung des Sta‐ oder dauerhaft überschrieben.
Fahrzeugdaten bilitätsregulierungssystems) Beim Gebrauch des Fahrzeugs kön‐
■ Umgebungsbedingungen (z. B. nen Situationen auftreten, bei denen
Ereignisdatenschreiber Temperatur) diese technischen Daten in Verbin‐
Es handelt sich dabei ausschließlich dung mit anderen Daten (Unfallbe‐
Datenspeichermodule im um technische Daten, die zur Fehler‐ richt, Schäden am Fahrzeug, Zeu‐
Fahrzeug suche und -behebung und zur Opti‐ genaussagen) in Zusammenhang mit
Ihr Fahrzeug ist mit einer Vielzahl mierung der Fahrzeugfunktionen ge‐ einer Person gebracht werden kön‐
elektronischer Komponenten mit Da‐ nutzt werden. nen, möglicherweise mit der Hilfe
tenspeichermodulen ausgestattet, eines Experten.
Bewegungsprofile, die Informationen
die technische Informationen zum Zu‐ zu zurückgelegten Strecken enthal‐ Zusätzliche, vertraglich mit dem Kun‐
stand des Fahrzeugs, Ereignisse und ten, können mit diesen Informationen den vereinbarte Funktionen (z. B. zur
Fehler vorübergehend oder dauerhaft nicht angelegt werden. Fahrzeugstandorterkennung in Not‐
speichern. Im Allgemeinen geben fällen) ermöglichen die Übertragung
diese Daten Auskunft über den Zu‐ Bei Servicearbeiten (z. B. Instandset‐ bestimmter Fahrzeugdaten.
stand von Bauteilen, Modulen, Sys‐ zungen, Servicevorgänge, Garantie‐
temen oder Umgebungen: fälle, Qualitätssicherung) können die
Mitarbeiter des Servicenetzes (ein‐
■ Betriebsbedingungen von System‐ schließlich Hersteller) diese techni‐
komponenten (z. B. Füllstände) schen Daten aus den Ereignis- und
■ Statusmeldungen des Fahrzeugs Fehlerdatenspeichermodulen mit
und seiner einzelnen Bauteile speziellen Diagnosegeräten ausle‐
(z. B. Radumdrehungen, Drehzahl, sen. Bei Bedarf erhalten Sie weitere
Abbremsen, Querbeschleunigung) Informationen von Ihrer Werkstatt.
■ Funktionsstörungen und Defekte Nach dem Beheben eines Fehlers
an wichtigen Systemkomponenten
240 Kundeninformation

Radiofrequenz-
Identifikation
Die RFID-Technik wird in einigen
Fahrzeugen für Funktionen wie Rei‐
fendrucküberwachung und Zündan‐
lagensicherheit eingesetzt. Außer‐
dem kommt sie in Komfortanwendun‐
gen wie Funkfernbedienungen zum
Ver- bzw. Entriegeln der Türen und
zum Starten sowie in eingebauten
Sendern zum Öffnen von Garagento‐
ren zum Einsatz. Die in Opel-Fahr‐
zeugen eingesetzte RFID-Technik
verwendet und speichert keine per‐
sonenbezogenen Daten und ist auch
mit keinem anderen Opel-System,
das personenbezogene Daten ent‐
hält, verbunden.
Kundeninformation 241
242

Stichwortverzeichnis A
Abgas .......................................... 90
B
Batterieentladeschutz ................ 117
Ablagefächer................................ 56 Batteriespannung ...................... 104
Abmessungen ............................ 234 Bedienelemente........................... 76
Abschleppen............................... 214 Befestigungsplätze des Kinder‐
Abstellen ...................................... 19 sicherheitssystems ................... 51
Airbagabschaltung ................. 48, 90 Beheizbare Spiegel ..................... 30
Airbag-Aufkleber........................... 43 Beladungshinweise ..................... 74
Airbag-System ............................. 43 Beleuchtung beim Aussteigen ... 117
Airbag-System, Gurtstraffer ......... 90 Beleuchtung beim Einsteigen .... 116
Altfahrzeugrücknahme .............. 170 Belüftungsdüsen......................... 127
Anderes Fahrzeug abschleppen 216 Benutzung dieser
Antiblockiersystem ............... 91, 141 Betriebsanleitung ....................... 3
Anzeigen....................................... 84 Berg-Anfahr-Assistent ............... 142
Ascher ......................................... 83 Beschlagene
Asphärische Wölbung .................. 29 Leuchtenabdeckungen ........... 114
Aufzeichnung und Datenschutz Blinker .................................. 89, 113
der Fahrzeugdaten.................. 239 Bodenabdeckung ........................ 70
Außenbeleuchtung ........ 13, 93, 110 Bremsassistent .......................... 142
Außenpflege .............................. 217 Bremsen ............................ 141, 173
Außenspiegel................................ 29 Bremsflüssigkeit ........................ 174
Außentemperatur ......................... 80 Bremssystem, Kupplungssystem 91
Automatische Betätigung der Brems- und Kupplungsflüssigkeit 222
Zentralverriegelung .................. 25
Automatisches Abblenden ........... 30 C
Automatisches Fahrlicht ............ 111 Car Pass ...................................... 21
Automatisiertes Schaltgetriebe... 137 City-Modus................................. 146
Code........................................... 102
Colour-Info-Display..................... 100
243

D Empfohlene Flüssigkeiten und Flex-Fix-System............................ 58


Dachgepäckträger ....................... 73 Schmierstoffe ................. 222, 226 Front-Airbag ................................. 46
Dachlast........................................ 74 Ereignisdatenschreiber............... 239 Füllmengen ................................ 235
Diebstahlsicherung ...................... 27 Erfassungssysteme.................... 150 Funkfernbedienung ..................... 22
Diebstahlwarnanlage ................... 27 Erste Hilfe..................................... 73
Drehzahlmesser .......................... 84
G
Dreipunkt-Sicherheitsgurt ............ 41
F Gefahr, Warnung, Achtung ............ 4
Driver Information Center............. 94 Fahrerassistenzsysteme............. 147 Generator .................................... 90
Durchführung von Arbeiten ....... 170 Fahrhinweise.............................. 130 Geschwindigkeitsbegrenzer....... 149
Fahrradträger................................ 58 Geschwindigkeitsregler ....... 94, 147
E Fahrsysteme............................... 143 Gespeicherte Einstellungen......... 23
Eigenes Fahrzeug abschleppen 214 Fahrwerte .................................. 232 Getränkehalter ............................. 56
Einfahren ................................... 131 Fahrzeug abstellen .................... 135 Getriebe ....................................... 17
Einführung ..................................... 3 Fahrzeugbatterie ....................... 174 Getriebe-Display ........................ 138
Einparkhilfe ................................ 150 Fahrzeugdaten........................... 226 Glasdach ..................................... 34
Elektrische Anlage...................... 186 Fahrzeugeinlagerung................. 169 Glühlampen auswechseln ......... 176
Elektrische Fensterbetätigung ..... 31 Fahrzeug entriegeln ....................... 6 Graphic-Info-Display................... 101
Elektrisches Einstellen ................. 29 Fahrzeuggewicht ....................... 233 Gurte............................................. 40
Elektronische Klimatisierungs‐ Fahrzeug-Identifizierungsnum‐
automatik ................................ 123 mer ......................................... 224 H
Elektronische Stabilitätsregelung 144 Fahrzeugmeldungen ................. 102 Halogen-Scheinwerfer ............... 176
Elektronische Fahrzeugpersonalisierung ......... 105 Handbremse....................... 141, 142
Stabilitätsregelung Fahrzeugpflege.......................... 217 Handschuhfach ............................ 56
ausgeschaltet............................ 92 Fahrzeugprüfungen.................... 170 Heckscheibenheizung ................. 32
Elektronische Fahrzeugsicherung....................... 27 Heckscheibenwischer und
Stabilitätsregelung und Fahrzeugspezifische Daten ........... 3 Waschanlage ........................... 79
Traktionskontrolle...................... 92 Fehlfunktion, Service ................... 91 Heckträgersystem......................... 58
Elektronisch gesteuerte Fenster......................................... 31 Heizung ....................................... 40
Fahrprogramme ..................... 140 Fernbedienung am Lenkrad ........ 76 Heizung und Belüftung .............. 119
Fernlicht ............................... 93, 111 Hinteres Ablagefach..................... 69
244

Hochschalten................................ 91 Kontrollleuchten............................ 87 M
Hupe ...................................... 15, 77 Kopf-Airbag .................................. 47 Manuelles Abblenden .................. 30
Kopfstützen .................................. 35 Manuell-Modus .......................... 140
I Kopfstützeneinstellung .................. 8 Motorabgase .............................. 136
Info-Displays................................. 94 Kraftstoffanzeige .......................... 85 Motor anlassen .......................... 131
Innenbeleuchtung....................... 114 Kraftstoffe................................... 162 Motordaten ................................ 229
Innenleuchten ............................ 186 Kraftstoffe für Flüssiggasbetrieb. 162 Motorenidentifizierung................ 225
Innenlicht ................................... 114 Kraftstoffe für Otto-Motoren ....... 162 Motorhaube ............................... 171
Innenraumluftfilter ...................... 128 Kraftstoffmangel .......................... 93 Motoröl ...................... 171, 222, 226
Innenraumpflege ....................... 220 Kraftstoffverbrauch, CO2- Motoröldruck ................................ 93
Innenspiegel................................. 30 Emission ................................. 167 Motor starten ............................. 138
Instrument .................................... 84 Kraftstoffwahltaste ....................... 85
Instrumententafelbeleuchtung . . Kühlmittel ................................... 172 N
........................................ 114, 186 Kühlmitteltemperaturanzeige ....... 85 Nebelschlussleuchte .................... 94
Instrumententafelübersicht .......... 11 Kühlmittel und Frostschutz......... 222 Nebelschlusslicht ....................... 113
ISOFIX Kindersicherheitssys‐
teme ......................................... 55 L O
Laderaum .............................. 26, 68 Öl, Motor............................. 222, 226
K Laderaumabdeckung ................... 69
Katalysator ................................. 136 P
Lenkradeinstellung ................ 10, 76
Kennzeichenleuchte .................. 185 Panne......................................... 214
Lenkradheizung ........................... 77
Kilometerzähler ............................ 84 Parkbremse ............................... 142
Lenkunterstützung........................ 91
Kindersicherheitssystem .............. 49 Parklicht ..................................... 113
Leuchtweitenregulierung ........... 112
Kindersicherheitssysteme............. 49 Pedal betätigen............................ 91
Lichthupe ................................... 111
Klappbare Spiegel ....................... 29 Polsterung.................................. 220
Lichtschalter .............................. 110
Klimaanlage ............................... 120 Profiltiefe .................................... 198
Losfahren ..................................... 18
Klimatisierung .............................. 17 Lufteinlass ................................. 128 R
Klimatisierungssysteme.............. 119 Lüftung........................................ 119 Radabdeckungen ...................... 199
Konformitätserklärung................ 237
Räder und Reifen ...................... 193
Kontrolle über das Fahrzeug ..... 130
245

Radiofrequenz-Identifikation....... 240 Service ....................................... 129 Toter-Winkel-Warnung............... 160


Radwechsel ............................... 204 Serviceanzeige ............................ 86 Traktionskontrolle ...................... 143
Regelmäßiger Betrieb ................ 129 Serviceinformationen ................. 221 Türen............................................ 26
Reifenbezeichnungen ................ 194 Sicherheitsgurt ......................... 8, 40 Tür offen ...................................... 94
Reifendruck ............................... 194 Sicherheitsgurt anlegen ............... 89 Typschild ................................... 225
Reifendrücke ............................. 236 Sicherheitsgurte............................ 40
Reifendruck-Kontrollsystem.. 92, 195 Sicherungen .............................. 186 U
Reifenpanne............................... 204 Sicherungskasten im Motorraum 188 Uhr ............................................... 81
Reifenreparaturset ..................... 200 Sicherungskasten in der Ultraschall-Einparkhilfe ........ 92, 150
Reifenumrüstung ....................... 199 Instrumententafel ................... 190 V
Reserverad ................................ 208 Sitzeinstellung ......................... 7, 37 Verbandstasche ........................... 73
Rückfahrlicht .............................. 114 Sitzlehne vorklappen ................... 38 Verstellbare Belüftungsdüsen . . . 127
Rückleuchten ............................. 181 Sitzposition .................................. 36 Verzögerte Stromabschaltung.... 131
Sonnenblenden ........................... 32 Verzurrösen ................................. 72
S Spiegeleinstellung ......................... 9
Schaltgetriebe ............................ 137 Vordere Blinkleuchte ................. 179
Standlicht.................................... 110 Vorderes Ablagefach.................... 57
Scheibenwischer und Starre Belüftungsdüsen ............. 128
Waschanlage ..................... 15, 78 Vordersitze................................... 36
Starten........................................ 131
Scheibenwischerwechsel .......... 176 Starthilfe .................................... 213 W
Scheinwerfer............................... 110 Stauraum...................................... 56 Wagenheber............................... 192
Scheinwerfer bei Auslandsfahrt . 112 Stopp-Start-System.................... 132 Wagenwerkzeug ........................ 192
Schiebedach ................................ 33 Störung ...................................... 141 Wählhebel .................................. 139
Schlüssel ..................................... 21 Symbole ......................................... 4 Warnblinker ............................... 112
Schlüssel, gespeicherte Warndreieck ................................ 72
Einstellungen............................ 23 T Warnleuchten............................... 84
Schlüssel, Verriegelung................ 21 Tachometer ................................. 84 Warn- und Signaltöne ................ 104
Schneeketten ............................ 200 Tagesfahrlicht ............................ 112 Waschflüssigkeit ........................ 173
Schubabschaltung ..................... 132 Tageskilometerzähler .................. 84 Wegfahrsperre ....................... 28, 93
Seiten-Airbag ............................... 47 Tanken ....................................... 164
Seitliche Blinkleuchten .............. 184 Top-Tether Befestigungsösen ..... 55
246

Windschutzscheibe....................... 31
Winterreifen ............................... 193
Z
Zentralverriegelung ...................... 23
Zigarettenanzünder ..................... 83
Zubehörsteckdosen ..................... 83
Zubehör und Änderungen am
Fahrzeug ................................ 169
Zündschlossstellungen .............. 131
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Die in dieser Publikation enthaltenen Angaben entsprechen dem unten angegebenen Stand. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Fahrzeuge gegenüber den Angaben in
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Stand: Januar 2015, ADAM OPEL AG, Rüsselsheim.
Gedruckt auf chlorfrei gebleichtem Papier.

KTA-2744/7-de 01/2015

*KTA-2744/7-DE*