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Ausbildung

Tanja Seim

Das fachgerechte Umtopfen verschiedener


Pflanzenarten in Tongranulat
(Unterweisung Gärtner / -in)

Unterweisung /
Unterweisungsentwurf
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Impressum:
Copyright © 2005 GRIN Verlag
ISBN: 9783638449076

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Tanja Seim

Das fachgerechte Umtopfen verschiedener Pflanzenar-


ten in Tongranulat (Unterweisung Gärtner / -in)

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Das fachgerechte Umtopfen verschiedener Pflanzenarten
in Tongranulat

Unterweisungsentwurf
zur praktischen Prüfung
anlässlich der Ausbilder-Prüfung

vor der
Industrie- und Handelskammer
Inhaltsverzeichnis

I. Formulierung und Aufbereitung des Themas

II. Analyse des Auszubildenden und der Ausgangslage

III. Unterweisungsziele und Feinlernziele

IV. Unterweisungs-Methode unter Einbezug des Auszubildenden

V. Unterweisungsverlauf

VI. Unterweisungsabschluss
I. Formulierung und Aufbereitung des Themas

Das Thema wird im Ausbildungsrahmenplan dem Richtziel 6.3 Kundenservice


zugeordnet. Das Umtopfen gehört zu den wichtigsten Kenntnissen im Bereich
Zimmerpflanzen, eine spezielle Form davon ist das Umtopfen in Tongranulat
(hier Seramis). Umtopfen gehört im Gartenbereich mit zu den grundsätzlichen
Kenntnissen und Fertigkeiten des Ausbildungsberufs.
Die spezielle Form des Umtopfens in Seramis baut auf diese grundlegenden
Kenntnisse auf und wird hauptsächlich auf Kundenwunsch durchgeführt.
II. Analyse des Auszubildenden und der Ausgangslage

Die Auszubildende Claudia Müller ist 16 Jahre alt und im 3 Monat des zweiten
Ausbildungsjahres. Nach der Einführung in den Betrieb, war sie zunächst in der
Campingabteilung eingeteilt. Zur Zeit im Bereich der Zimmerpflanzen ausgebildet.
Sie hat einen Überblick über die verschiedenen Pflanzengruppen und deren
Besonderheiten erhalten und hilft bei der Warenplatzierung auf den Pflanztischen
und der Pflege der Pflanzen mit.

Die Auszubildende ist sehr interessiert und kann die ihr gezeigten Arbeitsschritte
gut nachvollziehen. Die bisherigen Kenntnisse und Fertigkeiten wendet sie gut an.
Sie ist mit viel Ehrgeiz bei der Sache und manchmal sogar etwas übereifrig, es
muss darauf geachtet werden das sie auch mal Pausen einlegt.
III. Unterweisungsziele und Feinlernziele

Groblernziel: Umtopfen von Pflanzen in unterschiedlichste Substrate. Sowie die


speziellen Eigenschaften der einzelnen Substarte kennen und erklären können

Feinlernziel: Ganz speziell soll die Auszubildende die Vor- und Nachteile für die
Pflanze beim Umtopfen in Seramis kennen, diese dem Kunden verständlich
machen können und fähig sein ihm diese auf Wunsch umzutopfen.

IV. Unterweisungsmethode unter Einbezug des


Auszubildenden

Die Unterweisung wird nach der sogenannten Vier-Stufen-Methode


durchgeführt.

Stufe 1: Vorbereitung und Motivation

Hier sollen die vorhandenen Kenntnisse geprüft und das Lernziel geklärt
werden.
Ein einleitendes Gespräch soll die Auszubildende auflockern und für das
Thema interessieren.

Stufe 2: Vormachen und Erklären

Der Ausbilder macht die notwendigen Schritte vor und erklärt deren
Bedeutung. ( Was ist zu tun, Wie ist es zu tun, warum muss das so getan
werden, worauf ist zu achten)
Stufe 3: Nachmachen

Die Auszubildende macht die beobachteten Schritte nach und erläutert deren
Bedeutung. Der Ausbilder beobachtet den Ablauf und erfragt das Verständnis
durch Rückfragen zum Thema.

Stufe 4: Üben der Unterweisung

Der Auszubildenden wird die Möglichkeit gegeben das gelernte anhand von
einigen Beispielen zu üben. Hierbei bleibt der Ausbilder im Hintergrund und
beobachtet den Übungsfortschritt.
V. Unterweisungsverlauf

Stufe 1: Vorbereitung

Hilfsmittel bereitstellen Der Arbeitsplatz muss übersichtlich


geordnet sein. Die Arbeitsmaterialien
müssen bereit liegen und dürfen nicht
erst gesucht werden.
Begrüßung
Rückblick auf die letzte Unterweisung Was ist Tongranulat, Vor- und Nachteile
gegenüber Pflanzenerde, Verwendung
Wiederholungsfragen zur letzten Warum kann ich das Tongranulat beim
Unterweisung Umtopfen wieder verwenden, Erde aber
besser nicht?
Bekanntgabe des neuen Umtopfen in Seramis
Unterweisungsthemas
Interesse wecken Warum glauben sie, greifen immer mehr
Kunden zu Seramis?
Motivieren Nach dieser Unterweisung sind sie in der
Lage selbstständig Blumenarrangement
in Seramis auf Kundenwunsch
zusammen zu stellen.
Stufe 2: Vormachen

1. Kübel von ausreichender Größe bereit stellen


a. Faustregel: Der Ballen der Pflanze sollte nicht mehr als 1/3 des
Volumens einnehmen. Der Rest mindestens 2/3 des Volumens (es darf
gerne mehr sein)

2. Blumenstock vorbereiten

a. Blumenstock aus dem alten Gefäß lösen


b. Lockere Erde entfernen, die Erde am Ballen kann dran bleiben

3. Blumenkübel vorbereiten
a. Zuerst die Löcher des Kübels mit einem Stein oder Tonscherben etc.
abdecken, damit das Tongranulat nicht beim gießen aus dem Loch
gespült wird.

4. Einpflanzen
a. Etwas Granulat einfüllen und den Ballen der Pflanze dabei so tief
einsetzen, dass noch genügend Platz ist, um auch die Oberseite des
Ballens zu bedecken. Zwischen dem Substrat und dem oberen Rand
des Topfes muss ein Gießabstand eingehalten werden, damit das
Tongranulat nicht aus dem Topf fällt.

5. Gießanzeiger
a. Anschließend benötigt man noch einen Gießanzeiger. Diesen in den
Ballen der Pflanze - wichtig: Nicht in das lose Granulat daneben! –
hineinstecken und gießen. Faustregel: Gegossen wird immer ¼ des
Gesamtvolumens des Kübels. Am besten vor dem Pflanzen das
Volumen des Topfes vom Etikett ablesen oder ausmessen.
6. Gießen
a. Gegossen wird immer dann wenn der Gießanzeiger auf „Rot“ steht.
Nach dem gießen verfärbt sich die Anzeige „Blau“. Solange „Blau“ zu
sehen ist, muss nicht gegossen werden. Erst wieder gießen, wenn auf
der Anzeige „Rot“ zu sehen ist. Weil der Ton eine hohe
Speicherfähigkeit hat, brauchen die Pflanzen weniger gegossen zu
werden als ohne Tongranulat. Selbst im Sommer kann man sie einige
Tage sich selbst überlassen.

7. Düngen
a. Die Pflanzen müssen – wie in „normaler“ Erde auch – gedüngt werden,
um zu wachsen. Speziell für die Verwendung von Seramis bietet der
Hersteller Flüssigdünger an. Der bei jedem Gießen angewendet wird.
Es gibt auch körnigen Dünger, der eine Langzeitwirkung hat.
VI. Unterweisungsabschluss

Stufe 4: Übung

Der Auszubildenden wird die Gelegenheit gegeben, alle erforderlichen


Arbeitsschritte selbstständig auszuführen. Hierbei bleibt der Ausbilder im
Hintergrund und beobachtet den Übungsfortschritt. Er befindet sich in der Nähe der
Auszubildenden um bei Fragen und Fehlern helfen zu können.

Der Ausbilder beobachtet und bewertet die Übung. Besonderes Augenmerk wird auf
das Abschlussgespräch gelegt. Hier werden wesentliche Kontrollfragen gestellt.
1. Aus was besteht Seramis?
2. Welche Packungsgrößen gibt es?
3. Welche Formen von Dünger gibt es?
4. Welche Pflanzen kann man nicht in Seramis setzen?

Der Ausbilder lobt entsprechend der Lernleistung.

Hinweis auf das Berichtsheft

Die Auszubildende wird darauf hingewiesen, dass diese Unterweisung in das


Berichtsheft einzutragen ist. Das Führen des Berichtsheft ist ein wichtiger
Bestandteil der Ausbildung. Hier kann der Ausbildungsstand des Auszubildenden
nachverfolgt werden. Es ist ein Hilfsmittel für den Ausbildenden aber auch für den
Auszubildenden zur gegenseitigen Kontrolle. Beispielsweise kann überprüft werden
ob die Fertigkeiten und Kenntnisse lt. Ausbildungsrahmenplan zur genüge vermittelt
werden.
VII. Bibliogarphie

Heitz, Halina. Zimmerpflanzen – So grünen und blühen sie am schönsten. 2002. S. 29+41.

Zimmer,- Topf- und Kübelpflanzen. FLORA – alles für die Gartenpraxis 2002. S. 60ff.

www.seramis.de